Wie Go-Kart!

Dies ist der Beginn der neuen Rubrik Trike Unterwegs. Dort schreibe ich von Begegnungen und Unterhaltungen, die sich dadurch ergeben, dass Menschen mich wegen des Trikes ansprechen. Die Texte sind meist kurz, unterhaltsam und zum Schmunzeln.

Zwei Kinder, acht und zehn Jahre alt

Kind 1: Cool! Wie lenken Sie?
Ich: So. Wollt ihr mal draufsitzen?
Kind 2: Wie Go-Kart!
Ich: Genau.
Kind 1: Darf ich mal fahren?
Ich: (In Gedanken: Nie im Leben!) Laut: Nee, da kommst du mit den Beinen nicht hin.
Kind 1: Stimmt.
Kind 2: Was transportieren Sie mit dem Anhänger?
Ich: Schau mal rein.
Kind 2: (Kiekst los) Süüüüß, o wie süüüüß, guck mal, ein Hund! (Zieht Kind 1 zum Anhänger.)
Hund: (wird unruhig, legt die Ohren an) Mist, jetzt hat die mich entdeckt. Fass mich bitte nicht an. Frauchen, hilf mir mal!
Ich: Äh, schaut mal, hier. Ich geh da jetzt kurz rein, wollt ihr so lange abwechselnd draufsitzen?
Kind 1 und 2: Jaaaaa.
Ich: Aber nicht den Hund streicheln, der beißt manchmal plötzlich.
(In Gedanken: lieber Gott oder wer auch immer dort oben, bitte vergib mir diese Lüge.)
Kind 1 (nimmt Platz) Ok.
Kind 2 steht daneben.

Ich gehe zum Geldautomaten und schaue immer mal wieder zum Fenster raus, um zu sehen, ob sie nicht doch an den Anhänger gehen.

Ich: (Komme zurück) So, super habt ihr das gemacht. Danke fürs Aufpassen.
Kind 2 setzt sich auf das Trike, während ich alles in der Tasche verstaue und den Hund wieder in die Decken wickle.
Kind 1 und Kind 2: Tschüss!
Kind 1 und Kind 2: Tschüss!
























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Leave a Reply 31 comments

Tobias - 16. Mai 2017 Reply

Haha, sehr schön. 😀

Ich mag ja solche Begegnungen ganz gerne mal zwischendurch. Bei der ElbeVeloTour hatte ich auch ein begeistertes Paar Ende 70, die das Trike ganz toll fanden und mir davon erzählten, dass sie bereits im Jugendalter jeden Tag 20 km zum arbeiten gefahren sind – dann natürlich mit normalen Fahrrad. Wir waren uns dann einig, dass man das der heutigen Jugend kaum noch zumuten kann. 😉

Gestern dann habe ich im Radladen jemanden erwischt, der meine Kopfstütze geknufft hat. Auf meine spontane Frage von hinten, ob sie weich genug ist, kam ein schüchternes ‘Ja’, während seine Frau ihn schon wieder weg schob. Sie war wohl diejenige von beiden die erkannte, dass sich das nicht gehört. In 5 Jahren einer der wenigen Momente, wo Menschen “handgreiflich” geworden sind – viele halten respektablen Abstand zum Trike.

So einen Kontakt werden gewöhnliche Radfahrer nie erleben. 🙂

Herzlichst,
Tobias ¦ Liegeradmann

Maria Jeanne Dompierre - 16. Mai 2017 Reply

Ja, wir Liegeradler erleben dank unseres Gefährts einiges. Ich fände es schön, wenn wir ein paar Erlebnisse sammeln und mit allen anderen teilen würden.
Einfach, weil es sich so schön liest und gute Laune macht.

Gerade letztes Wochenende hatte ich ein Gespräch, das so absurd war, dass ich nicht recht weiß, ob ich lachen oder weinen soll. Das Lustigste war bestimmt mein verdatterter Gesichtsausdruck dazu. Den muss man sich halt vorstellen.

Das schreibe ich als nächstes 🙂

Ich hatte neulich zum ersten Mal auch eine eher unangenehme Erfahrung, bei denen fremde Menschen überall auf den Knöpfen herumdrückten. Da das ja nicht gerade positiv zu lesen ist, schreibe ich das nicht unter “Trike unterwegs”, aber ich könnte es in einen allgemeinen Beitrag einbauen. Die Reaktion auf meinen wirklich sehr netten Hinweis, war total unverschämt.
Aber ich kann es manchen Leuten nicht verdenken, dass sie die Nackenstütze knuffen, das ist auch verführerisch …

Axel - 16. Mai 2017 Reply

Hallo Tobias,

“Liegeradmann” ist ja wohl out, wie Maria hier schon andeutete (jedenfalls –.de); das Net gibt auch nix mehr her unter dem Schlagwort . (Der Link von HPV führt zu FB, damit will ich nix am Hut haben.)
Gibt es denn noch eine Art Archiv?

Hallo Maria,

es fällt mir schwer, mir dein verdattertes Gesicht vorzustellen, da ich meist das lachende von obigem Titelbild vor Augen habe. Aber ich habe dich ja auch schon mal mit ernstem Ausdruck gesehen… 😉

Ich finde, du solltest unbedingt (!) alle Trike-Begegnungs-Anekdötchen veröffentlichen – nach Gutdünken natürlich. Und das nicht nur, weil du mich/ uns nun neugierig gemacht hast. Ich sehe wirklich keinen Grund, etwas auszusparen, weil es nicht “lustig” (?) genug wäre. Darum geht es doch gar nicht, auch nicht im Titel der Rubrik. Im Gegenteil, es sollen doch die mehr oder minder kuriosen Geschichten, die sich halt um das Trike (-fahren) drehen, erzählt werden.
Ich finde das in jedem Fall unterhaltsam, dafür muss ich mich ja nicht auf dem Boden kringeln vor Lachkrampf.

Zu überlegen wäre aus meiner Sicht noch, ob diese Gechichten evtl auch direkt kommentiert werden können sollten (so geht Deutsch…). Oder sollen sie nur für sich stehen?
Ich bin für Ersteres.

LG, Axel

    Maria Jeanne Dompierre - 18. Mai 2017 Reply

    Lieber Axel,

    danke für dein Feedback. Ich habe die Rubrik einfach mal eingerichtet und werde sie noch besser einstellen. Ich hatte mich nämlich gefragt, ob ich die Kommentarfunktion dort weglasse oder einrichte.
    Du bist schon der zweite, der meint, bitte Kommentare zulassen.
    Das stelle ich also auf jeden Fall noch ein.

    Mein unerfreuliches Ereignis werde ich auf jeden Fall auch publizieren. Entweder in einem normalen Beitrag oder dort.
    Aber die nächsten Tage bin ich mal wieder in Norwegen, ein paar Tage dauert es also noch.

    Grüße
    Maria Jeanne

    Tobias - 19. Mai 2017 Reply

    Hey Axel (und natürlich alle anderen die mitlesen),

    Frauen haben immer etwas mehr zu erzählen als Männer, daher gibt es auch die längeren und interessanten Geschichten bei der LiegeradFRAU. 😉

    Was sich viele nicht vorstellen können: So ein Blog am leben zu halten ist IMMENS aufwändig. Mal vom technischen Thema abgesehen – das bügle ich als IT’ler nebenbei weg – sind es die Beiträge, Fotos, Videos und am Ende die Kommentare, die es zu einem Zweit-Beruf machen. Als ich noch unter liegeradmann.de gebloggt habe, brauchte ich für so manchen Beitrag drei bis fünf Stunden, bis er publiziert werden konnte. Inzwischen vermute ich ja, dass Maria heimlich ein Redaktionsteam hinter sich hat, weil man das alles neben dem Beruf und normalen Leben kaum schaffen kann, was sie hier auf die Beine stellt. 😉

    Ich habe über 10 Jahre gebloggt, teilweise in 5 Blogs gleichzeitig. Irgendwann merkt man, dass vom Tag (und oft auch der Nacht) nicht mehr viel übrig ist, wenn man sich zurücklehnt. Und ich musste mich entscheiden: Schreiben oder radfahren. Und ganz ehrlich… radfahren ist schöner. Der Wechsel zu Facebook war für mich eine rein logische Angelegenheit, weil das eine Plattform ist, wo ich mich nicht um die Technik kümmern muss, sondern mich rein auf den Content konzentrieren kann. Außerdem bloggt man bekanntlich nicht für sich, somit wird auch gleich der soziale Teil abgedeckt.

    Doch ich habe auch noch viele andere Hobbies. Und besagtes Leben. Daher gibt es auch bei Facebook durch die gewonnene Zeit keine kilometerlangen Texte, denn die Online-Welt hat sich verändert. Hier bei Maria seid ihr ausführliche und gut recherchierte Beiträge gewohnt. Dadurch existiert in diesem Blog eine eigene Art von “in sich geschlossener Blogger-Community”. Ich akzeptiere natürlich, dass Du mit Facebook nichts zu tun haben möchtest, aber die Menschen, die ich nicht “abholen” konnte, habe ich auf der anderen Seite dazubekommen, da diese z. T. keine Blogs lesen würden. Oder nach dem ersten langen Absatz schon nicht mehr beim Thema sind, weil sie nur kleine Häppchen an Informationen verarbeiten können.

    Die Domain liegeradmann.de wurde ja leider durch Vermarkter in Beschlag genommen, die einen dreistelligen Betrag dafür gezahlt haben möchten. Dadurch bin ich auf liegeradmann.eu gewechselt, da dies einen Kostenfaktor darstellt, mit dem ich leben kann. Letztlich wollte ich nur eine leicht zu merkende Domain, die ich nicht ändern muss, wenn das mit Facebook mal irgendwann nicht mehr klappt.

    Mein aktuelles Augenmerk liegt darauf die Zeit zu finden, dass ich Videos erstelle, um Unentschlossenen eine Richtung zu geben, was sie bei einem Liegedreirad beachten sollten, was den Unterschied zwischen den beiden von mir gefahrenen Trikes angeht und wie man kleine Reparaturen erledigen kann, ohne Panik beim Radhändler zu schieben. Aber wie ich schon erwähnte… die liebe Zeit. Und aktuell auch das Wetter.

    Morgen geht es erst einmal für eine Woche an die Mosel. Radelnd. 🙂

    Viele Grüße,
    Tobias | Liegeradmann

      Axel - 19. Mai 2017 Reply

      Danke für dieses ausführliche Statement, Tobias! Was ja wieder von deiner Zeit abgeht… 😉

      Ich (und wohl die meisten) haben volles Verständnis. Ohnehin ist das ja deine ganz eigene Entscheidung. Aber durch so ein paar erläuternde Worte kann man deinen Entschluss einfach etwas besser nachvollziehen.
      Ich wusste z. B. auch nicht, dass du schon 10 Jahre schreibst und noch mehr als über Trike &Co.

      Dass Menschen heute vielfach nicht mehr mit (etwas) längeren Texten klar kommen bzw nur noch “kleine Häppchen” verarbeiten können (oder wollen?), ist wohl eine Zeiterscheinung der modernen Medien (Huhn oder Ei?).
      Aber für dich ist das natürlich klar praktikabler.

      Danke für den Hinweis –.eu Den hatte ich nämlich nicht gefunden.

      “In sich geschlossene Blogger-community” möchte ich aber eindeutig verneinen, bestimmt auch in Marias Sinn. Es ist ja IHR blog, und sie entscheidet, über was sie schreiben möchte. Alle anderen sind lediglich verschieden stark interessierte Gäste. Manche äußern sich gern, viele (!) andere lesen bloß mit.

      Viel Spaß an der Mosel, vergiss die Sonnencrème nicht.

      Grüße, Axel

        Kimie - 19. Mai 2017 Reply

        Ist das eigentlich in allen Blogs so, dass nur der Eigner die Themen vorgibt und Entscheidungen trifft? Denke ich fast, denn nur der Eigner hat ja auch die Möglichkeit,
        z.B. Beiträge zu löschen usw.

        Verrät mir auch mal jemand, wie ihr hier smileys reinsetzt? Mein Laptop kann das nicht, d. h. theoretisch kleine Schwarzweisszeichen, die wohl kaum jemand erkennen würde.
        Oder kann man sich was aus dem Netz runterladen?

          Axel - 19. Mai 2017 Reply

          Kimie, einfach die normalen Einzelzeichen eingeben, das System kann die lesen und wandelt sie um in “Bilder”.

          Ja, Blog ist Blog, alles andere sind mehr oder weniger freie Foren.

          A.

          Kimie - 19. Mai 2017 Reply

          Welche Einzelzeichen meinst du denn?

          Maria Jeanne Dompierre - 20. Mai 2017 Reply

          Liebe Kimi,

          ja, das ist so bei den Blogs. Ein Blog ist kein Forum, sondern im Grunde genommen eine Website, die es BesucherInnen erlaubt, ihre Meinung dazu zu schreiben und mit mit der Betreiberin der Website einen Dialog zu führen, der öffentlich sichtbar ist.
          Viele haben heutzutage deswegen ein Blog, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, weil die LeserInnen potenzielle KundInnen sind, die man nicht erst aufwändig mit teurer Werbung finden muss.

          Wie schon oben erwähnt, ist dieses Blog eine Ein-Frau-Show und ich denke mir die Themen aus, wobei ich immer dankbar Anregungen von euch annehme. Manchmal habe ich echt keine Ahnung, was euch interessiert, wie ich ja beim HASE-Tag wiedermal erfahren durfte. Manches ergibt sich auch einfach, wie eine Veranstaltung, über die ich berichte oder ein Hersteller, der mich über etwas Neues informiert.

          Dass ich Kommentare löschen kann, ist ein Segen, von dem ich aber nur sehr selten Gebrauch mache. Trolle und Hetzer bekommen hier keine Plattform.
          Ich bekomme auch immer mal wieder unappetitliche Angebote von Männern, die sich in ihrem narzisstischem Wahn einfach nicht vorstellen können, dass es Frauen gibt, die sie nicht unwiderstehlich finden 😀 .
          Löschen, blockieren, keinen weiteren Gedanken daran verschwenden, Punkt. Ohne meine “Alleinherrschaft” über dieses Blog wäre hier was los, das wäre kein Lesespass mehr.

          Smileys entstehen, indem man eine Reihenfolge von Satzzeichen setzt. Ein Lachen entsteht, indem du : – ) also Doppelpunkt, Bindestrich und die Klammer schließen schreibst, ohne ein Leerzeichen dazwischen zu setzen, also die drei Zeichen ergeben ein Wort.

          Grüsse aus dem Norden,
          Maria Jeanne

          Kimie - 21. Mai 2017 Reply

          Hallo Maria,

          vielen Dank für die Aufklärung.
          Eine Community ist es sicherlich, und dass es familiär zugeht im Vergleich zu anderen Foren mag uch daran liegen, dass zum einen zumindest die Anzahl der ‘aktiven’ Teilnehmer zumindest überschaubar ist und daher nicht ganz so anonym. Ein für mich wichtiger Aspekt ist auch die Tatsache, dass sich jetzt zumindest schon mal einige von uns persönlich getroffen haben, z.B. bei Hasebikes und auf dem Ebike-Festival in Dortmund. Das war für mich u.a. auch ein Grund, warum ich da hinwollte. Einen persönlichen Eindruck kann man durch den besten Schriftvekehr, ob nun Email oder Beitrag im Blog nicht toppen.

          Ich hatte mir natürlich auch andere Foren angesehen. Es ist aber oft unüberschaubar und anonym durch die Vielzahl der Teilnehmer, die man meist ja nie kennenlernt. Dann gibt es entweder keine Regeln bzw. es hält sich nicht jeder dran. Ich habe auch schon Beiträge entdeckt, wo übel ausgeteilt wird bis sich dabei sogar das eigentliche Thema verliert. Das macht dann keinen Spass mehr. Erst hier habe ich mich entschlossen, mal zu schreiben nachdem ich – wenn auch mit Unterbrechung – sehr lange nur mitgelesen habe, auch ganz alte Sachen von früher.

          Für ein gutes Forum oder einen guten Blog ist es wohl auch wichtig, dass jemand ‘Regie führt’, und du machst das ja nicht autoritär und willkürlich.
          Im Normalfall erklärst du ja, warum du etwas löschen oder ein Thema umplatzieren möchtest, sodass man sich nicht ‘übergetrampelt’ fühlt. Du gehst also mit netten Umgangsformen voran, sodass das zumindest nachvollziehbar ist. Das finde ich richtig gut.

          Ich war ja ein wenig ‘geplättet’ als ich von unappetitlichen Emails las. Das ist natürlich was ganz anderes. Damit würde ich nicht anders verfahren. Ich hätte nicht gedacht, dass die sogar in einen Fahrradblog gehen,… und das nur, weil er von einer Frau geführt wird? Geht’s noch? Die sind nicht unwiderstehenlich, sondern ‘unausstehtlich’… Kann man die nicht irgendwo melden, damit die nicht anschließend woanders weitermachen?

          Mein Trike habe ich inzwischen vom Zweiradhändler zurück. Nur ein Problem konnten die wohl nicht lösen. Durch den Einbau des Motors musste die Lenkstange höher gelegt werden, sodass ich jetzt mit der Pedale dort hängenbleibe. Der Zweiradmechaniker hat dafür wohl keine Lösung gefunden. Aber ich fahre ja sowieso nochmal nach Soest und habe dem Mann schon davon erzählt, und er will sich das mal ansehen. Ich hoffe, er kann das Problem auch noch lösen, und dann wäre alles perfekt, am besten vor den Feiertagen (Himmelfahrt und Pfingsten), denn…was macht ein begeisterter (Liege-)radfahrer wohl am liebsten feiertags bei schönem Wetter…:-)

          Viele Grüße von Kimie

          Kimie - 21. Mai 2017 Reply

          PS: Nun habe ich es gerade versucht, mit dem Smiley, aber die Satzzeichen
          sind stehengeblieben und haben sich nicht in einen Smiley umgewandelt.
          Mache ich was verkehrt?

          Axel - 22. Mai 2017 Reply

          Ja, es fehlt eine Leerstelle! 😉

          Kimie - 22. Mai 2017 Reply

          Ach, Maria hatte geschrieben: ‘ohne’ ein Leerzeichen dazwischen…
          Wo gehört das denn hin?

          Maria Jeanne Dompierre - 24. Mai 2017 Reply

          Kimie, du hast es richtig gemacht. Nur zwischen den Punkten und den Satzzeichen, die das Smiley bilden, muss ein Leerzeichen sein.
          Das Smiley muss immer Abstand haben zu allem, was vorher oder nachher kommt.

          Maria Jeanne Dompierre - 24. Mai 2017 Reply

          Danke Kimie.
          Melden kann ich solche Mails nirgends, aber die Leute als Kommentatoren sperren, schon.
          Zum Glück kommt das ja nur vereinzelt vor. Warum manche Männer so was schreiben, bleibt Spekulation. Nur weil ich eine Frau bin? Ist ja auch egal. Am besten, frau gibt da keine unnötige Aufmerksamkeit hin und schenkt sie lieber den Männern und Frauen, die sie schätzen.

        Tobias - 20. Mai 2017 Reply

        Hallo,

        ich denke diese “Häppchen” sind in vielen Fällen auch genug, weil die Informationsvielfalt übermäßig stark angestiegen ist. Damals hatte man abends seine drei bis fünf Webseiten, Foren und Blogs und war zufrieden. Heute haben wir Hunderte von Quellen, aus denen man Informationen abgreifen kann. Jederzeit. Auf dem Tab, Smartphone, am Arbeitsplatz, in der Bahn auf den Infobildschirmen, usw. Nicht ohne Grund reden die Sprecher im Radio und auch YouTube viel schneller als gewöhnlich. Ansonsten wird es (und oft ist es auch so) nach drei Minuten langweilig.

        Das mit der “Community” war darauf bezogen, dass es hier im Blog eher familiär zugeht. Es finden sich häufig die gleichen Kommentatoren. Man geht nett miteinander um und nur vereinzelt kommen neue hinzu. Das ist eine Medien-Form, die heute eher ungewöhnlich ist oder die man im Ansatz aus Foren kennt (die ebenfalls nach und nach wegsterben).

        Sonnencreme ist eingepackt, die Maurerbräune werde ich aber nicht verhindern können. 😉

        Viele Grüße!
        Tobias ¦ Liegeradmann

          Maria Jeanne Dompierre - 20. Mai 2017 Reply

          Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen nimmt nachweislich immer mehr ab.
          Aber: Neue Erhebungen zeigen, dass es immer noch genug Menschen gibt, die gerne lange Texte lesen.
          Die Kunst besteht darin, beide zu bedienen. Seit neuestem schreiben Blogger: “Lesezeit drei Minuten” am Beginn eines Beitrags. 😀 😀 Kein Witz!

          Ich hatte neulich eine professionelle Analyse dieses Blogs wegen der Zukunftspläne. Vielleicht habt ihr bereits gemerkt, dass ich ein bisschen die Struktur meiner Beiträge geändert habe, ich habe aber versucht, alles sehr dezent zu machen.
          Jedenfalls haben die Profis gesagt, ich solle das auch in Erwägung ziehen (ich weiß aber nicht, ob ich gerade diesen Tipp umsetzen werde, andere passen hingegen gut in dieses Blog).
          Ich habe denen erzählt, dass meine LeserInnen ganz gerne zu lesen scheinen, denn fast ein Jahr lang gab es ja gar keine Videos von mir und trotzdem wuchs das Blog stark.
          Die haben das bestätigt. Es gibt sie noch, die LeserInnen, aber eben nicht nur und meist nur zu bestimmten Themen. Fahrrad und Liegerad gehören glücklicherweise dazu.

      Maria Jeanne Dompierre - 20. Mai 2017 Reply

      Hallo Tobias,

      ich gehe auch mal ausführlicher auf deinen Kommentar ein, denn das sind ja doch sehr wichtige Dinge, über die nun diskutiert werden.
      Drei bis fünf Stunden kommen hin, das brauche ich oft auch pro Beitrag – ohne längeres Video. Wenn ich ein Video veröffentliche, das deutlich über 15 Minuten liegt, seht ihr das Resultat von drei Tagen. Natürlich sitze ich nicht von morgens bis abends nonstop dran, aber die überwiegende Zeit des Tages. Bis nachts an so etwas zu sitzen, habe ich mir schon vor langem abgewöhnt.

      Falls das von relevantem Interesse sein sollte, kann ich sehr gerne einmal in einer kleinen Serie zeigen, wie ein Beitrag und Video entsteht, von den Vorarbeiten wie Schlüsselwörter recherchieren bis zum simplen Hochladen bei YouTube und Schreiben hier auf dem Blog. Ein Einziges Foto hier unterzubringen, benötigt mindestens fünf Arbeitsschritte.

      Ein Redaktionsteam hätte ich manchmal gerne, aber all das hier ist wirklich nur eine Ein-Frau-Show. Wenn ich Interviews führe, filmt Paul. Nach der Filmerei legt er mir die SD-Karte der Kamera auf den Schreibtisch; ich mache wirklich alles selbst. ALLES. Ich habe das Schritt für Schritt gelernt und wer meine Videos schon länger sieht, kann die Entwicklung nachvollziehen. Meine ersten Videos waren …. naja, sagen wir mal – etwas langatmig 🙂 .

      All das tue ich nicht nur aus purer Menschenliebe für LiegeradlerInnen. Dieses Blog sollte ein Übungsprojekt sein, damit ich Erfahrungen und Fertigkeiten sammeln und entwickeln kann für meinen Beruf, wo auch ein Blog entstehen soll.
      Doch plötzlich hat LiegeradFrau eine Dynamik entwickelt, die ich so nicht kommen sah und nun ist es irgendwie zu schade, aufzuhören. Die Diskussion darüber haben wir ja schon vor einigen Monaten geführt, ich werde sie an dieser Stelle nicht noch einmal aufflammen lassen.

      Ich schreibe leidenschaftlich gerne und das Bloggen macht mir eine Riesenfreude, mit allem, was dazu gehört. Es macht mir nichts aus, in meiner Freizeit Lehrvideos darüber zu sehen, wie man Videos schneidet und mit YouTube umgeht.
      Ich sauge das Wissen darüber, wie man professionell bloggt, begierig auf wie ein Schwamm und hänge abends dafür nicht vor dem Fernsehprogramm herum. Ich investiere viel Zeit in Lernen und Weiterentwicklung.
      Gerade, während ich das hier schreibe, sitze ich in Oslo in einer Hotellobby mit Laptop und nutze eine halbstündige Pause, die ich habe, bevor ich mit 60 Personen, die an einem Kurs bei Paul und mir teilnehmen, weitermache. So kann man sich vorstellen, mache ich das.

      Trotzdem bin ich nicht überfordert und dauernd gestresst. Jede Freiberufliche muss eine Professionalität entwickeln, die erlaubt, produktiv zu sein, ohne total auszubrennen.

      Eine “Blogger-Community” würde ich dieses Blog nicht nennen, denn das suggeriert, dass wir hier Blogger sind.
      Eine Community sind wir mittlerweile bestimmt, weil die Interaktion miteinander lebhaft ist und manchmal auch Züge trägt, wie man sie von Foren kennt.

      Viele von euch kommentieren nie, andere dafür regelmässig. Trotzdem sind es nicht immer “dieselben”, sondern es kommen immer wieder neue dazu. Dass sich auch eher zurückhaltende Charaktere trauen etwas zu schreiben, spricht für den angenehmen Umgangston, den hier alle pflegen. Dafür möchte ich mich auch mal bei euch allen bedanken. Das ist mit ein Grund, warum mir das Bloggen immer noch so viel Spass macht.

      Aber jetzt wünsche ich dir erst mal eine wunderbare Zeit an der Mosel. Herrlich, mit dem Trike am Fluss zu radeln …

        Axel - 20. Mai 2017 Reply

        Wow, nicht übel für 30 min!! 😉
        Das war ja eigentlich schon wieder ein eigenes Blogthema und bestimmt nicht nur für Tobias interessant bzw gemeint.
        Für mich fängt das Lesen da erst an, Spaß zu machen…
        Danke für die Einblicke.

        “Community” ist so ein bisschen entstanden und familiär trifft es auch. Ich hatte mich eher an der Beschreibung “geschlossene” gestört. Ist ja schließlich offen für alle.

        Lustig auch die Vorstellung eines (5-köpfigen?) Redaktionsteams, das von 8-18 h in den Kellerräumen eures Hauses Videos schneidet und Texte bearbeitet und Kommentare löscht…
        Und gar nicht erwähnt hast du die sicher auch nicht verschwindend kleine Zahl an “privaten” e-mails…

        Alte Videos (sieht die sich noch jmd an?) wirken auf ihre eigene Art charmant. 😉

        Grüße nach Norge,
        Axel

          Maria Jeanne Dompierre - 20. Mai 2017 Reply

          Ja, das stimmt. Meine lange Ausführung war nicht nur an Tobias gerichtet 🙂
          Wie gesagt, wenn großes Interesse besteht, schreibe ich gerne mal extra darüber.

          Ein Redaktionsteam im Keller … da muss ich auch lachen . Die würden mich wohl bald verklagen, wegen unzumutbarer Arbeitsbedingungen, so muffig wie es da unten ist.
          Ja, die E-Mails habe ich absichtlich nicht erwähnt – das kann sich wohl jeder ganz gut vorstellen.

          Meine alten Videos werden tatsächlich noch angesehen. Aber auch laut Statistik schnell wieder abgebrochen.

          Henrike - 20. Mai 2017 Reply

          Liebe Maria,

          mich würde es sehr interessieren, wie du vorgehst, um einen Beitrag zu erstellen, ob mit oder ohne Video.
          Ich lese die Beiträge hier sehr gern, auch weil sie oft lang und ausführlich und immer im netten Ton geschrieben sind.

          Wenn man etwas Neues lernen möchte, das doch ziemlich umfangreich ist, ist es, auch aus meiner Erfahrung heraus, am besten, man sucht sich ein Projekt, in dem man das Gelernte anwenden und ausprobieren kann, so wie du mit dem Blog der LiegeradFrau. Das macht zwar sehr viel Arbeit und kostet viel Zeit, aber es macht Spaß und man lernt eine Menge dabei.
          Ich bin vor einigen Jahren ähnlich vorgegangen, als ich mich aus persönlichem Interesse mit HTML und CSS, also mit dem Erstellen von Websites (aber ohne CMS) beschäftigt habe. Damals gab es noch nicht so viele Bücher und Internetseiten zu den Themen wie heute.
          Mein Sohn ging noch zur Grundschule und so habe ich die Gelegenheit ergriffen, für die Schule ehrenamtlich eine Website zu erstellen. Sie ist inzwischen veraltet und würde heute zum Teil ganz anders erstellt werden, auch weil sich auf diesem Gebiet in den letzten Jahren sehr viel getan hat. (Die Website ist noch zu finden unter theodorschule.lspb.de)

          Herzliche Grüße
          Henrike

          Eine Bitte habe ich:
          Kannst du dem Datum, an dem ein Beitrag geschrieben wurde, eine dunklere Schriftfarbe geben? Das helle Grau kann ich ganz schwer erkennen. Es wäre dann einfacher, beim Scrollen einer Seite die aktuellsten Beiträge zu erkennen. Rechts unter ‘Neueste Kommentare’ stehen ja nur die letzten fünf, und die neuesten Kommentare einer Seite sind ja nicht immer am Ende zu finden sondern verteilen sich auf der Seite.

          Maria Jeanne Dompierre - 24. Mai 2017 Reply

          Liebe Henrike,

          danke für deine Zeilen.
          Ich werde versuchen, ob ich Einfluss auf die Grautöne nehmen kann. Das kann allerdings ein bisschen dauern, weil Paul im Moment viel unterwegs ist und das ist etwas, das ich ihn fragen muss 🙂 .

          Interessant von deinem Schulprojekt zu lesen, dann weißt du ja genau wovon ich spreche. Es ist genau so wie du das beschreibst.

          Na, dann sind es ja schon zwei, die gerne mal “hinter die Kulissen” blicken wollen. Ich könnte mir das gut für den Herbst vorstellen, wenn die Fahrradthemen witterungsbedingt etwas dünner werden.

Michael - 18. Mai 2017 Reply

Hallo Maria,
Geschichten wie sie nur das Leben schreiben kann, die beiden rennen bestimmt mittags nach hause und schreien:” Mama, Papa, ich will auch so ein Fahrrad mit 3 Rädern, wie dir Frau da in der Stadt!” Was die “Lüge” betrifft, würde ich das ganz entspannt sehen: Hunde beißen immer, ins Futter rein oder so. Somit hast du ja garnicht gelogen sondern nur nicht alles gesagt, von einem gewissen Standpunkt aus gesehen also richtig gemacht ^__~

LG
Michael

Maria Jeanne Dompierre - 18. Mai 2017 Reply

Hallo Michael,

ach die beiden waren wirklich herzig, und ich fürchte auch, dass sie ihren Eltern mit dem Trike in den Ohren lagen 🙂

Grüße!

    Eduard J. Belser - 3. Juni 2017 Reply

    Hallo Maria Jeanne

    Ja das ist sehr zu hoffen. Bei dem grossen Verstellbereich und der Auswahl an Zubehör der Trikes von HP Velotechnik und HaseBikes könnte das eine Anschaffung fürs Leben sein. Ein teures Liegetrike das bis in Erwachsenenalter hält, statt alle zwei Jahre ein auch nicht billiges Kindervelo. Diese Rechnung könnte aufgehen, aber sie müsste gemacht und unter die Leute gebracht werden. Vielleicht das da die nächsten Kataloge aus Kriftel und Waltrop etwas dazu bringen?

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Eduard

Kimie - 18. Mai 2017 Reply

Ich würde die Kommentarfunktion auch gut finden. Man kann es ja mal ausprobieren…

Maria Jeanne Dompierre - 18. Mai 2017 Reply

Danke für die Rückmeldung, Kimie 🙂

Norbert - 26. Mai 2017 Reply

Hallo Maria-Jeanne,

auch mich würde interessieren, in welchen Schritten Du einen Beitrag hier im Blog erstellst.
Im Moment schaue ich nicht jeden Tag in Deinen Blog, da ich ein neues Hobby habe. Da ich ja eigentlich eher ein “Couch-Potato” bin und somit auch einen guten Teil des Tages zur “Regeneration” benötige ist der PC im Moment eher selten an.

Liebe Grüße an Dich und Paul

Norbert

Eduard J. Belser - 31. Mai 2017 Reply

Hallo meine Lieben

An Auffahrt habe ich meinen Gekko mit der Bahn nach Winterthur Seen transportiert und bin damit durch das untere Tösstal und über die Hügel nach Tänikon gefahren. Dort habe ich mir eine Ausfahrt mit historischen Pferdegespannen angesehen und bin die landschaftlich wunderschöne Route mit zum Teil ruppigen Wegen und happigen Steigungen mitgefahren. Nach dem Mittagessen auf einem Bauernhof habe noch einen Kollegen in Rickenbach bei Wil besucht und bin dann am Abend mit dem Zug von Wil nach Hause gefahren. Zu Hause vor der Garage war dann nur noch die rote Umrandung der Akkuanzeige zu sehen. Aber ich habe mit einer Akkuladung gut 70 km geschafft.

Am Sonntag bin ich den SlowUp Solothurn-Bucheggberg (http://www.slowup.ch/solothurn-buechibaerg/de.html) gefahren. Auf 46 km auf einer für den Motorfahrzeugeverkehr gesperrten Route in wunderschöner Landschaft waren ca. 34’000 Leute, überwiegen mit unterschiedlichsten Velos unterwegs, darunter ich mit meinem Gekko als absoluter Exot. Es war sehr heiss, aber dank dem genialen Go SwissDrive hatte ich immer ausreichend Fahrtwind um die Ohren, so dass es erträglich war. Auch war das Angebot an Getränken, frischen Erdbeeren ab Feld und Eis reichlich. Leider hatte der Bauer in Oberwil dieses Jahr kein Whiskyeis an seinem Stand, aber das Honigeis mit Haselnüssen, das Erdbeer-Joghurt-Eis und das Vanilleeis waren auch sehr lecker. Es war ein Supertag! (https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/lebern-bucheggberg-wasseramt/34000-personen-rollen-am-slowup-mit-eine-velofahrerin-bricht-sich-arm-131372678)

Bei beiden Anlässen und in den Zügen bot mein Gekko viel Anlass zu Gesprächen und Diskussionen.

Gestern habe ich im Internet noch ein tolles, vierrädriges Liegepedelec mit Mittelmotor und NuVinci Harmony Automatikschaltung entdeckt, das sich vor den Liegerädern von HP Velotechnik, HaseBikes & Co. nicht zu verstecken braucht (http://e-go-mobile.com/de/modelle/e.go-kart/). Es scheint mir auch vom Preis her recht attraktiv und wird vom Jungunternehmen e.Go Mobile AG in Aachen gebaut. Vielleicht wäre das Dir, Maria Jeanne, auch eine Testfahrt mit Blogbeitrag wert. Allenfalls kannst Du Dir sogar eins für einige Tage ausleihen.

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Eduard

Maria Jeanne Dompierre - 2. Juni 2017 Reply

Danke für den Tipp, Eduard. Das Teil sieht ja aus wie ein Kettcar! Beim Gedanken daran, wie ich darauf fahre, muss ich ja schon schmunzeln 😀

Schöner Ausflug … man kann fast das Eis schmecken …. 70 Kilometer sind ganz ordentlich, wenn man bedenkt, dass du ja bergig wohnst. So viel hat mein früherer Akku nicht geschafft.

Im neuen Beitrag von der Spezi kannst du lesen, was ich als nächstes gerne testen möchten.
Schöne Grüße!!

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