LeserInnen bei HASE BIKES

Werksführung bei HASE BIKES und Besuch beim E-Bike Festival mit LeserInnen des Blogs mit Video.
Darüber was "typisch HASE BIKES" ist, warum ich erst auf der SPEZI neue Entwicklungen von den Waltropern zu sehen bekam und wie ein Teilnehmer ganz legal bei HASE BIKES einbrechen durfte.

Zu Gast bei HASE BIKES

HASE BIKES hatte für uns ihre Pforten geöffnet, damit wir einmal sehen konnten, wie die Trikes und Tandems montiert und verpackt werden und die Menschen treffen konnten, durch deren Hände alle Einzelteile gehen bevor die fertigen Räder im Laden, am Messestand oder auf der Straße zu sehen sind.

Was für ein Tag! Einfach rundum schön war er, so simpel lässt sich die Wahrheit ausdrücken. Auf dem Video sieht man fast nur lachende Gesichter​; natürlich konnte ich nur einige kurze Momente einfangen. 
HASE BIKES ist ein fantastischer Gastgeber, das fiel mir wieder einmal auf und verbreitet diese besondere Atmosphäre der Vertraulichkeit und Entspanntheit. Während die Gruppe auf mich wartete, weil ich mich verfahren hatte, wurden schon mal alle mit Kaffee und Kuchen versorgt.

Urheberrechte: Axel L.

Siegfried Schneider führte uns über das Gelände der ehemaligen Zeche mit ihrer sehr schönen Architektur​ und erzählte viel über die Geschichte des Bergbaus, die die ganze Region geprägt hatte.
Bevor Marec Hase von der elterlichen Garage in das denkmalgeschützte Gebäude zog, wurden dort die legendären 2CV Automobile gebaut.

Der Inhaber von HASE BIKES begrüßte die Gruppe sehr herzlich und beantwortete einige Fragen zu seinen Trikes (Warum sind die breiter gebaut als die Tadpoles?)​. 
"Ich habe mir die Produktionsstätte viel größer vorgestellt", staunte jemand und hin und wieder hörte ich wie jemand den Wunsch äußerte, einfach eines der umherstehenden Trikes mitnehmen zu können.

​Paul filmte den ganzen Tag mit viel Geduld und Ausdauer und hielt mir den Rücken frei, damit ich mich mit allen unterhalten, Probe fahren und mich ungezwungen bewegen konnte. 

​Wir staunten nicht schlecht als uns Siegfried Schneider die Maschinen aus den 1960er Jahren zeigte, die in einem Werkraum stehen und noch immer voll im Einsatz sind. 
"Diese Schätzchen sind genauso alt wie sie aussehen", erklärte uns Siegfried Schneider und erzählte, dass diese Maschinen so präzise arbeiten und nie defekt sind, so dass sie ein echter Gewinn für die Firma sind. "Hier entstehen auch die Prototypen. Wenn Marec Hase eine Idee hat, kommt er in diese Werkstatt und setzt die ersten Visionen um."

Urheberrechte: Axel L.

Besonderes Konzept der Manufaktur

Im Lager wurden dann große Sehnsüchte geweckt. Hochkant standen die Trikes von HASE BIKES aneinandergereiht an der Wand, in den Regalen stapelten sich riesigen Kartons mit den schon verpackten und zum Versand fertigen Kettwiesel. Unwillkürlich muss einem da der Gedanke kommen "Draufsitzen und losfahren". Aber auf die Probefahrten mussten wir noch warten.

HASE BIKES hat ein interessantes Konzept für den Verkauf ihrer Trikes. Es gibt sie sogenannten "Topseller", also Trikes, die sich am besten verkaufen. Die werden nach immer der gleichen Konfiguration zusammengebaut und dann verpackt. Hier auf dem Foto sieht man, dass z.B. alle einen roten Rahmen haben. Diese Trikes haben einen attraktiven Festpreis und können nach der Bestellung gleich verschickt werden. Es entstehen keine Wartezeiten von bis zu drei Wochen für die Kundin oder den Kunden. Dafür wird auch nichts an der Ausstattung geändert.

Für individuelle Konfigurationen wie z.B. eine bestimmte Gangschaltung oder eine andere Farbe, wird das Trike weiterhin nach Eingang der Bestellung montiert und dann verschickt. Dann dauert es einige Zeit bis das Trike zum Abholen im Fachhandel ankommt. Durch diese Lagerhaltung der Topseller kann HASE BIKES einen weiteren Service für seine (potenziellen) KundInnen anbieten: Viele Fachhändler haben relativ kleine Ladengeschäfte und können verständlicherweise​ nicht jedes Jahr das neueste Modell präsentieren.

Ein Anruf bei HASE BIKES genügt und eines der vorrätigen Topseller wird ganz unbürokratisch zum beratenden Verkäufer geschickt, damit die Kundin oder der Kunde Probe fahren kann.

Typisch HASE BIKES

Ich habe es schon in früheren Videos erwähnt und bestimmt schon mehr als ein Mal geschrieben - ich wiederhole es an dieser Stelle dennoch ein weiteres Mal: Ein herausragendes Merkmal von HASE BIKES ist ihre Verliebtheit zum Detail. Diese Hingabe machen ihre Produkte so benutzerfreundlich und alltagspraktisch (das Anbringen des Trolleys mit einem Klick, der auf Regenschirmgröße faltbare Wetterschutz, der ultrabequeme Sitz). 

So standen nicht etwa einfach nur einige Trikes und Pinos für uns zum Probe fahren herum als wir zur Teststrecke gingen. Nein, die Mitarbeiter hatten sich die Mühe gemacht und eigens ein kleines Zelt aufgebaut, was sehr einladend auf uns wirkte.​
Das ist bezeichnend für die Waltroper und einfach ausgedrückt "typisch HASE BIKES"!

Was leider auch typisch HASE BIKES ist, ist ihre Bescheidenheit. "Leider" deswegen, weil sie manchmal etwas hinterm Berg halten mit ihren Neuerungen und Erfindungen.
So erfuhr ich mehr oder weniger erst durch Zufall, dass sie eine Montagevorrichtung entwickelt haben und verkaufen, die es erlaubt, das Trike von allen Seiten und auf Augenhöhe für größere und kleinere Eingriffe zugänglich zu machen. Der faltbare Ständer ist mit wenigen Handgriffen auf- und abgebaut und lässt sich Platz sparend verstauen - ob in der heimischen Scheune für geübte Bastler oder in der Fachwerkstatt. Und er ist so konzipiert, dass sowohl Delta-Trikes als auch Tadpole-Trikes darauf fixiert werden können.
Eine weitere praktische Entwicklung ist eine kleine Vorrichtung, die das senkrecht aufgestellte Trike sicher in seiner Position hält und verhindert, dass es umfallen kann. Mit Motor und Vollfederung kann es nämlich passieren, dass es etwas unstabil steht. 
Diese beiden Dinge zeige ich im Video von der Spezi, die gestern und vorgestern stattfand, denn dort machte mich Paulo Mesquita darauf aufmerksam als ich eigentlich schon mit den Dreharbeiten fertig war.
Und was sagt Marec Hase dazu, als ich auf der Spezi darauf ansprach? "Ach so, ja .... hmmm, das hatten wir euch in der Werksführung nicht gezeigt? Naja, aber das ist ja nur ..."

Liebe HASE BIKES: Das ist nicht "nur", das ist klasse! Ihr dürft ruhig auch die kleineren Entwicklungen zeigen und stolz darauf sein. Es sind gerade diese Kleinigkeiten, die für uns einen großen Unterschied machen.

E-Bike Festival Dortmund

Das war das Sahnehäubchen des Tages. Wir fuhren die wenigen Kilomter zum E-Bike Festival in der Dortmunder Innenstadt, um dort die elektrifizierten Trikes von HASE BIKES zu fahren.
Manche BesucherInnen verabschiedeten sich bald, andere blieben länger.

Im Video weiter unten könnt ihr das E-Bike Festival sehen und wie die E-Trikes von HASE BIKES ankamen. Wir verteilten uns, um die Aussteller anzusehen, Probe zu fahren und kamen immer wieder zusammen. Einige trauten sich auch, etwas in die Kamera zu sprechen, das ist gar nicht so einfach, wenn man das nicht gewohnt ist. Die Gruppe war den ganzen Tag gut gelaunt und harmonierte gut. Manche äußerten den Wunsch, in Kontakt zueinander bleiben zu wollen und baten mich, diesbezüglich alle anzuschreiben. Das werde ich selbstverständlich tun.

Eine Teilnehmerin war extra angereist, weil sie sich zwischen einem Tadpole-Trike und einem von HASE BIKES entscheiden wollte und nutzte die Gelegenheit, HASE BIKES näher kennenzulernen.
Nach diversen Testfahrten auf dem E-Bike Festival kaufte sie sich einige Tage später ein Kettwiesel von HASE BIKES.

Ich möchte meinen großen Dank an das wunderbare Team von HASE BIKES ausdrücken. Ihr habt uns BesucherInnen einen unvergesslichen Tag beschert und euren Spirit mit uns geteilt. Darüber werden wir noch lange sprechen. Die lachende Gesichter auf Fotos und dem Video sprechen für sich.

Zum Schluss veröffentliche ich noch Auszüge aus einer E-Mail von Axel, weil das doch eine köstliche Geschichte ist, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Er hat zugestimmt, dass ich sie hier zeigen darf.

Unter Aufsicht bei HASE BIKES einbrechen

(...) Kimie und ich waren am frühen Abend noch ne ganze Weile mit 2 Scorpions unterwegs und hatten uns dabei auch noch festgequatscht. Als wir dann also recht spät zurück kamen, standen die Jungs von HP Velotechnik schon mit dem Schloss in der Hand dort und tippten auf die Uhr... War aber halb so wild, sie waren nach wir vor freundlich und wir haben noch schnell geholfen, die Trikes zusammen zu schieben. (...)

Auf den Spruch, "das kostet aber ein Bier", wollte ich mich gern erkenntlich zeigen - und das hätte ja auch noch nett werden können, so ein bisschen Insider-Talk - aber dann musste ich feststellen, dass bei Hase nicht nur schon Schluss war, sondern auch niemand mehr da und das Zelt rundum verschlossen. Darin aber hatte ich meinen Rucksack gelassen, zwar ohne Geld und Ausweis, aber mit z. B meinem Ladegerät (Phone inzwischen längst aus).
Mein Bahnticket übrigens nur auf dem Phone...

Es war zwar noch Zeit bis zu meiner Abfahrt, aber wie und wo kann /muss ich jetzt meinen Rucksack zurück organisieren? Ich wusste zunächst ja nicht mal, ob sie den im Zelt gelassen oder mitgenommen hatten (evtl in Waltrop?). konnte ihn dann aber durch ein Loch erspinksen. 
Damit war aber das (die) Bierchen mit HPV leider erledigt, ich musste mich ja erstmal kümmern und die wussten auch nicht, wo sie einkehren würden.

Ich wollte lieber nicht unter öffentlichen Augen das Zelt öffnen, Security war dort aber auch nicht zu sehen. Musste mich durchfragen, bis wir (Kimie hat mich begleitet) an einem Zelt Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma fanden, die quasi gerade ihre Arbeit (für die Nacht) aufnahmen. Auf "Hase" angesprochen, erklärten sie sich für nicht zuständig, da Hase keine Sicherheitsbetreuung bei ihnen bestellt hatte, waren aber dann so kooperativ, einen Mitarbeiter mitzuschicken, damit das Ganze nicht nach Einbruch aussah.

Puh, da sind ein paar Steinchen herab geplumpst...

Zur Entspannung und Stärkung für die Rückfahrt (-en) waren wir dann noch gemütlich etwas essen, natürlich nicht ohne das Thema Trikes etc weiter breit zu treten...

Natürlich kann an einem solchen Tag nicht jedes Gespräch komplett und in Ruhe bis zum Ende weiter geführt werden, aber viel ist angeklungen und im direkten Ansehen geht ja manches leichter, schneller. Auch dafür war diese Runde ganz interessant und produktiv. Wäre spannend, wenn wir einander so alle 2 Wochen zu nem Stammtisch (wieder-) treffen könnten, aber dafür sind die Distanzen halt zu groß. (...)

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Eduard J. Belser - 2. Mai 2017 Reply

Liebe Maria Jeanne

Herzlichen Dank! Da hast Du wieder einen äusserst lesenswerten Beitrag mit einem tollen Video hingebracht. Schaaaade ist dieses Waltrop für mich so elend abgelegen und mit de öV nicht gescheit erreichbar. Es liegt für mich wirklich völlig im Schilf draussen.

Interessant finde ich, dass die vorkonfektionierten Standardmodelle von HaseBikes praktisch sofort abrufbereit sind. Den von Dir erwähnten faltbaren Serviceständer habe ich auf den Seiten von HaseBikes noch nicht gefunden.

Kriftel ist da für mich doch in einem Tag gut mit dem öV erreichbar. Den Fussweg von 1’200 Meter vom Bahnhof Hofheim (Taunus) bis zu HP Velotechnik eingerechnet, könnte ich bequem bereits kurz vor 11.00 Uhr dort sein, wenn ich hier den Zug um 06.11 Uhr nehme. Mit dem Zug ab Hofheim (Taunus) um 17.33 Uhr wäre ich bereits um 21.45 Uhr wieder zurück. Ich denke der Zeitrahmen von 11 bis 17 Uhr wäre auch für Deine anderen BlogteilnehmerInnen attraktiv und würde auch für HP Velotechnik Sinn machen. Dürfen wir hoffen, Du organisierst einen ähnlichen Anlass bei HP Velotechnik?

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Eduard

    Axel - 2. Mai 2017 Reply

    Eduard,

    du bist mir knapp zuvor gekommen, als ich noch getippt habe,,, 😉

    HPV macht glaube ich, keine regelmäßigen Werksführungen, dafür gibt es den Tag der offenen Tür, i.d.R. am letzten Juni-Samstag. (24. 6. 17)
    Da würde dein Zeitplan aber wohl auch hinhauen….

    Gruß, Axel

Axel - 2. Mai 2017 Reply

Schöner Bericht, alles in allem. Hat sich das Warten ja immerhin gelohnt… 😉

Da du ja nun doch auf der Spezi warst, hoffe ich, da auch bald noch was darüber lesen zu können. Also, hier natürlich.

Ach ja: Maria, U got mail.

Grüße an alle,
Axel

    Maria Jeanne Dompierre - 2. Mai 2017 Reply

    Hallo Axel,

    ich hoffe doch, dass sich das Warten immer lohnt 🙂

    Wann ich über die SPEZI berichte, weiß ich noch nicht, geplant ist ja für nächste Woche … aber das ist wieder so viel Filmmaterial! Das Schreiben ist nicht so sehr die Herausforderung, nur das Filmeschneiden ist extrem (zeit)aufwändig.

    Dafür macht es aber auch viel Spaß und es sind schöne Aufnahmen dabei, darauf dürft ihr euch freuen.

    Deine E-Mail habe ich schon beantwortet,

    beste Grüße
    Maria Jeanne

Maria Jeanne Dompierre - 2. Mai 2017 Reply

Lieber Eduard,

ich freue mich, dass dir der Beitrag gefällt.
Für HP Velotechnik habe ich so etwas nicht geplant, denn die haben ja jedes Jahr einen Tag der offenen Tür, wo jeder ins Werk eingeladen ist.

Grüße
Maria Jeanne

Eduard J. Belser - 2. Mai 2017 Reply

Hallo Maria Jeanne, hallo Axel

Das mit dem Tag der offenen Tür bei HP Velotechnik weiss ich und grundsätzlich plane ich auch hinzufahren. Es wäre natürlich sehr schöne, dann dort auch Freunde von Maria Jeannes Blog zu treffen. An die Spezi habe ich es auch dieses Jahr nicht geschafft.

    Norbert - 3. Mai 2017 Reply

    Hallo Eduard,
    in meinem Kalender ist dieses Jahr der Tag der offenen Tür bei HP fest eingetragen. Wenn das Wetter einigermaßen ist werde ich auch mit dem Trike kommen, da Kriftel nur ca. 25 Kilometer von mir zu Hause weg ist. Da mir Paul Holland auf der Spezi zugesichert hat, dass ich auch mit einem Fremdfabrikat auf das Firmengelände darf steht einer schönen Tour nichts im Wege.
    Wenn meine Gesundheit mitspielt wäre zumindest einer von Maria-Jeannes Lesern da. 🙂
    Liebe Grüße
    Norbert

      Norbert - 3. Mai 2017 Reply

      Ich meinte natürlich Paul Hollants. Da hat sich unbemerkt der Fehlerteufel eingeschlichen. 🙂

Maria Jeanne Dompierre - 2. Mai 2017 Reply

Ja, vielleicht können sich ein paar LeserInnen, die sich hier gerne miteinander austauschen, auch in Kriftel mal treffen. Ich werde leider nicht dabei sein.

    Axel - 2. Mai 2017 Reply

    Hm, ein “Liegeradfrau”-Treffen ohne Liegeradfrau…

    Könnte vielleicht gerade lustig werden. Vielleicht sollten wir T-Shirts drucken mit dem Logo dieses Blogs… ;-))

    Axel

Axel - 2. Mai 2017 Reply

Entschuldigt meine Wortwahl. sehe es gerade, als ich es abschicke:
War vielleicht (!) etwas viel “vielleicht”…

Sorry. Aber vorher bleibt halt Vieles noch unsicher.

Axel

Maria Jeanne Dompierre - 2. Mai 2017 Reply

Hallo Axel,

ich glaube, das ist ein komplettes Missverständnis: Ich möchte kein Treffen organisieren, zu dem ich dann nicht erscheinen kann, sondern ich komme nicht zum Tag der offenen Tür in Kriftel im Werk.
Aber auch wenn ich nicht komme, meinte ich, könnten sich doch einige von euch dort zum Tag der offenen Tür verabreden, um einander mal persönlich zu begegnen.
😀

    Axel - 2. Mai 2017 Reply

    Keine Angst: Kein Mißverständnis!

    Ich hatte es nicht anders verstanden und auch gemeint, als du es auch jetzt nochmal klar gestellt hast!

    Habe mich vielleicht unglücklich ausgedrückt:
    Wenn es wirklich so käme, dass sich mehrere von uns dort träfen, wäre es ja – quasi (!) – ein Liegeradfrau (der blog!) Treffen, nur eben ohne die Selbige.
    Heißt nicht, dass du etwas organisieren würdest.
    Die Shirts eh nur Spässchen… 😉

    Ich weiß z. B. selbst noch nicht, ob ich werde dort sein können.

    Organisiert ist das Ganze von HPV ja ohnehin, ums Liegerad geht es auch sowieso…

      Maria Jeanne Dompierre - 3. Mai 2017 Reply

      😀 Ich glaube ich muss mich erst noch an deine Ironie gewöhnen und dich besser kennenlernen …
      Aber gegen die T-Shirts habe ich gar nichts einzuwenden, das ist eine sympathische Idee 🙂

Bea Schmidt - 2. Mai 2017 Reply

Hallo Maria,

danke für den schönen Beitrag und das Video. Wie angekündigt bei FB, möchte ich dich etwas fragen.

Du hast ja ebenso Erfahrung mit dem Scorpion fs, wie mit Hase Bikes. Nach meinem Wechsel letztes Jahr vom ICE Adventure auf den (motorisierten) fs fahre ich viel und gerne. Leider habe ich das Problem mit dem Regenschutz nie richtig lösen können. Nun überlege ich, ein gebrauchtes Hase Klimax als Zweittrike (welch ein Luxus☺) anzuschaffen, damit ich auch zum Pendeln ins Büro ganz auf das Auto verzichten kann.

Welche Erfahrung könntest du mit mir teilen? Ist das eine gute Idee oder hast du noch andere Vorschläge bzgl. Regenschutz (und Kälte) für ein Tadpole?

Das Kettwiesel ist leider auch sehr schwer, ähnlich wie der Scorpion. Sollte man da auch lieber motorisiert fahren? Die Tretlagerüberhöhung ist auch geringer, finde ich eigentlich nicht so günstig für die Kraftübertragung.

Viele Fragen und Überlegungen.

Liebe Grüße
Bea..

    Maria Jeanne Dompierre - 3. Mai 2017 Reply

    Liebe Bea,

    ganz ehrlich: Ich hatte schon ähnliche Gedanken. Ein HASE Trike für den Winter wegen dem Wetterschutz 🙂 . Aber nach meiner Investition in den neuen Motor ist das wirklich Zukunftsmusik. Deine Vision kann ich also mehr als gut nachvollziehen – aber Luxus ist es natürlich 🙂

    Ich bin der grundsätzlich der Meinung, dass so schwere Trikes motorisiert am meisten Freude bringen. Gerade, wenn frau nicht mit kräftigen Beinmuskeln von Mutter Natur beschenkt wurde, aber auch für Männer finde ich die Trikes recht schwer. Wer fast nur im flachen Lande unterwegs ist, für den ist das nicht so relevant, wer aber etwas mehr Anstiege zu bewältigen hat, ganz bestimmt. Und da meine ich nicht nur Berge und Hügel, sondern auch diese fiesen, ganz sachten Anstiege, die mit dem bloßen Auge kaum auffallen, sich aber um Kilometer hinziehen können.
    Du kannst dir aber auch erst mal ein Zweittrike anschaffen und sehen wie du ohne Motor im Alltag zurecht kommst und dann später nachrüsten, um die Kosten etwas aufzuteilen.

    Deine Beine werden sich wegen der verschiedenen Tretlagerhöhen beider Trikemodelle zwar immer etwas umgewöhnen müssen, aber das kann ja auch ein Vorteil sein, wenn immer wieder andere Muskeln angesprochen werden.

    Leider ist das, was ich bis jetzt an Wetterschutz für die Tadpoles gesehen habe, nicht besonders attraktiv. HP Velotechnik beispielsweise gibt auch offen zu, dass ihr Schutz ursprünglich für Zweiräder konzipiert wurde und auf dem Trike etwas umständlich ist. Gerade erst auf der SPEZI habe ich mich mit Paul Hollants darüber unterhalten.
    Es gibt interessant aussehende Dächer, die über das ganze Trike gespannt werden können und ein toller Sonnenschutz sind. Aber inwiefern sie im Regen angenehm sind (Sicht) oder effektiv den Wind abhalten, weiß ich nicht, ich habe noch nie eines getestet.

    Da ist das Verdeck von HASE BIKES wirklich unschlagbar. Es ist ganz einfach anzubringen und abzunehmen und sehr leicht und platzsparend zusammenzufalten. Man sieht auch noch relativ gut. Der Oberkörper bleibt zwar ungeschützt (es sei denn du hat auch das Cape dazu), aber Marec Hase sagt, dass sich die wenigsten darauf bei Regen verlassen wollen (obwohl es Beine und Unterkörper super trocken hält), sondern es v.a. sehr gerne im Winter vor dem eiskalten Wind nutzen. Und da ist es ein Riesengewinn.

    Um noch mal kurz auf den Punkt zu kommen: Ich finde deine Idee klasse!

    Liebe Grüße
    Maria Jeanne

    Beate Thull - 3. Mai 2017 Reply

    Liebe Bea,

    ich habe mit großem Interesse gelesen, dass du vom ICE Adventure aufs Scorpion fs ‘umgestiegen’ bist. Ich habe die beiden Räder mit dem NeoDrives- bzw. GoSwissDrive Motor schon mehrfach kurz probegefahren (v.a. nachdem du, liebe Maria, mich dazu ermutigt hast – und die Trikes machen richtig Spaß!). Beide würden sich auch gut an meine Behinderung an der rechten Hand und die überlastete linke Hand anpassen lassen. Nur der Sitzwinkel gefällt mir und meinen ebenfalls beeinträchtigten Halswirbeln beim Adventure etwas besser. Das Kettwiesel Evo habe ich natürlich auch ausprobiert, aber da gefällt mir – vor allem im Vergleich mit den beiden anderen Motoren – der Steps Motor nicht so gut.

    Jetzt würde es mir natürlich sehr helfen, zu erfahren, aus welchen Gründen du das ICE Adventure nicht mehr fährst. Ich war nämlich nach dem Besuch der SPEZI am letzten Sonntag so gut wie entschlossen, mich für das Adventure mit NeoDrives Motor zu entscheiden.

    Kannst du das Rad weiterempfehlen, was Federung, Qualität, Fahrverhalten etc. angeht, oder gibt es gute Gründe, warum du dem Adventure nicht treu geblieben bist?

    Bin sehr gespannt auf deine Antwort.

    Liebe Grüße
    Beate

      Norbert - 3. Mai 2017 Reply

      Hallo Beate,
      Deine Frage war zwar nicht an mich gestellt, aber ich mische mich da jetzt einfach mal ein. 🙂
      Bei mir wurden vor fast 5 Jahren 2 Bandscheiben in der Halswirbelsäule entfernt. Auch habe ich sonst einige Probleme mit dem Rücken. Mir ging es ähnlich wie Dir. Auf dem ICE habe ich mich von Anfang an wohler gefühlt als auf einem Scorpion. Allerdings fahre ich jetzt ein ICE Adventure HD (also für große und/oder schwere Fahrer) . Ob die Vollfederung bei HP besser ist als bei ICE kann ich nicht beurteilen, da ich es bis jetzt noch nicht geschafft habe beide Räder auf dem gleichen Kurs Probe zu fahren. Auf der Spezi habe ich am letzten Samstag aber einen Scorpion mit GoSwiss und einen mit Shimano Steps Motor gefahren. Bei dem GoSwiss konnte ich keinen Unterschied zu meinem NeoDrive feststellen. Laut Aussage von HP hat der GoSwiss aber ein geringfügig höheres Drehmoment. Was für mich aber definitiv nicht in Frage käme wäre der Tretlagermotor. Den empfinde ich als unangenehm laut und nicht so “spritzig” wie den Nabenmotor. Da Du mit Deinem Trike unterwegs sein wirst ist die wichtigste Frage, auf welchem Rad Du Dich am wohlsten fühlst. Bei den Anschaffungskosten ist für mich selbst ein kleiner Unterschied ausschlaggebend gewesen für meine Kaufentscheidung.
      Liebe Grüße
      Norbert

        Bea Schmidt - 4. Mai 2017 Reply

        .. noch zum Antrieb:

        GoSwiss ist klasse und powervoll, Steps macht etwas singende Geräusche.

        Aber: Motor hinten, Akku drunter, Packtaschen für den Alltag, aber noch mehr Gepäck für die Reise – das Trike wird hinten enorm schwer und träge. Tretlagermotor gewichttechnisch daher besser.

        Aber: Wer kräftig antritt, wird merken, wie sich der ganze Vorbau verwindet. Gerade beim Tadpole, weil nur der Ausleger das ganze hält..

        Beim Kettwiesel ist das eleganter und stabiler gelöst, finde ich.

        Das werde ich die Tage in MG mal testen. Ich hatte den Steps beim Erscheinen nur auch einem Aufrechtrad getestet.

        Liebe Grüße
        Bea..

          Beate Thull - 7. Mai 2017 Reply

          Liebe Bea, lieber Norbert,

          vielen Dank euch beiden für die ausführlichen Antworten. Gar nicht so einfach, das richtige Trike zu finden! Und bei den hohen Anschaffungspreisen wird ein “Fehlgriff” halt gleich richtig teuer.

          Eure Antworten helfen mir und bringen mich zum folgenden Stand der Dinge 🙂

          In der engeren Wahl stehen das Scorpion fs, das ICE Adventure mit Vollfederung und das Kettwiesel. Anfangs war auch das Anthrotech mit dabei, mit dessen Federung ich aber, als ich es auf unseren Strassen hier im Odenwald getestet habe, überhaupt nicht zurecht gekommen bin.
          Auch das Kettwiesel kann ich jetzt, denke ich, endgültig ausschließen. Es hat zwar eine sehr gute Federung und einen guten Sitz und punktet bei der Gewichtsverteilung auf Reisen (danke für deinen Hinweis darauf, Bea ) – alles Pluspunkte, aber ich kann mich einfach nicht mit dem Steps-Motor und den acht Gängen anfreunden. Den Antrieb empfinde ich gerade im Vergleich mit den beiden anderen Motoren und Schaltungen irgendwie als träger und weniger spritzig (ich glaube, herauszulesen, dass es dir genauso geht, oder Norbert?) – obwohl bei der Frage der Bedienbarkeit die elektronische Schaltung für meine Hände eine gute Lösung und eine Nabenschaltung eine feine Sache wäre (was die Wartungsfreiheit, die Bodenfreiheit und die Tatsache, dass ich seit Jahrzehnten immer nur Rücktrittfahrräder fahren und ich keinerlei Erfahrungen mit Kettenschaltungen sammeln konnte, angeht). Last but not least gefällt mir auch die Delta-Bauweise weniger als Tadpole.

          Das Scorpion hat auf meinen Probefahrten richtig Spaß gemacht! Der Motor fühlt sich Klasse an – damit komme ich meinen langen Berg nach Hause sicher entspannt hoch – , die Lenkung ist butterweich, die Federung ein ganz dickes Plus. Hier hätte ich wahrscheinlich nicht so viel Sorge wegen meinem Nacken und Rücken. Mit den Lenkerendschalthebeln habe ich etwas zu kämpfen, weil ich den Hebel auf der rechten Seite nur bedienen kann, wenn ich den Lenkergriff mehr oder minder loslasse – mir fehlen die vier Finger der rechten Hand und der Daumen ist versteift – und für die linke Hand ist das Schalten des Hebels deutlich anstrengend, wobei ich da hoffen würde, das mit der Zeit die entsprechende Muskulatur kräftiger werden würde. Und die Hebel lassen sich ja auch sicherlich von einer Seite auf die andere tauschen, so dass ich rechts den Umwerfer vorne schalten könnte und links den leichtgängigeren Hebel hätte. Beim Schalten habe ich außerdem gemerkt, dass ich absolut keine Ahnung von Kettenschaltungen habe. Ich wußte nicht wirklich, was ich tue, glaub’ ich 🙂
          Nachteil beim Scorpion für mich ist, dass ich den Sitz nur in seiner aufrechtesten Position fahren könnte, um Nackenschmerzen zu vermeiden.

          Beim ICE Adventure, das ich bisher nur ohne Vollfederung probefahren konnte, habe ich mich auf dem Sitz gleich wohler gefühlt, die Lenkung ist vielleicht ein bisschen ‘definierter’ als beim Scorpion, der Motor macht genauso viel Spaß. Lenkerendschalthebel und Kettenschaltung machen logischerweise die gleichen Probleme, ICE bietet aber auch Drehgriffschalter an (ob die eine gute Lösung sind, weiss ich nicht. Wie funktionieren sie mit Handschuhen? Kann ich den rechten Griff noch drehen, wenn er im Regen nass wird?). Bleibt eine für mich definitiv wichtige Frage: Ist beim vollgefederten ICE Adventure die Federung mit der des Scorpion fs vergleichbar?
          Was ist am Ende ausschlaggebend? Der passendere Sitz oder die vielleicht bessere Federung?

          Am besten wäre es, wenn beide Räder mit Vollfederung und in der Ausstattung, die ich bräuchte (Lenkerendschalthebel getauscht, gekoppelte Bremsen auf den linken Hebel, ..), zwei Tage lang vor meiner Tür stünden und ich sie direkt vergleichen könnte!! Am besten bei 20 Grad und Sonnenschein 🙂

          Nochmal ein ganz herzliches Dankeschön und liebe Grüße
          Beate

          Maria Jeanne Dompierre - 8. Mai 2017 Reply

          Hallo Beate,

          wenn du zwischen diesen beiden Trikes wählen möchtest, empfehle ich dir, dich direkt an ICE zu wenden mit deinen Fragen.
          Auf deren Website kannst du unter “Kontakt” eine Telefonnummer sehen. Deine Bedürfnisse sind ja doch sehr spezifisch und da wäre es wichtig, dass du alle Informationen bekommst, die zur richtigen Entscheidung führen.
          Ganz bestimmt findet sich dann auch die richtige Stelle, bei der du ausgiebig Probe fahren kannst, um wenigstens die Sitzpositionen und anderes, erleben zu können.

          Falls der Frühling doch noch bald durchstartet, könnten deine 20 Grad auch noch hinhauen 😀

          Grüße
          Maria Jeanne

          Beate Thull - 8. Mai 2017 Reply

          Hallo Maria,

          ja, danke für den Tipp, das werde ich auf jeden Fall machen. Nach Weiterstadt wäre es auch nicht weit zu fahren von hier aus.

          Wenn ich nur wüßte, ob ICE das vollgefederte Adventure demnächst mit dem NeoDrives Motor und der Pinion Schaltung anbietet, dann würde ich warten auf dieses Rad! Das könnte eine richtig gute Lösung für mich sein.

          Liebe Grüße
          Beate

          Norbert - 9. Mai 2017 Reply

          Hallo Beate,
          soweit ich weiß gibt es keinen Hersteller, der einen Nabenmotor und eine Nabenschaltung am selben Rad anbietet. Nach meinen Informationen ist das technisch nicht möglich.
          Wenn Du die Räder mal im direkten Vergleich erleben willst frag doch mal bei diesem Händler (http://mainvelo.de/) nach. Wenn Du Weiterstadt für akzeptabel hältst könnte Frankfurt/Main ja auch noch okay sein. Herr Caspari hält HP Velotechnik, ICE Adventure und Kettwiesel jeweils auch in einer elektrisch unterstützten Variante vor.
          Anbieten kann ich Dir auch eine Runde auf meinem Trike am Tag der Offenen Tür bei HP Velotechnik. Allerdings nur, wenn das Wetter mitspielt, da ich nicht wirklich gerne 2 Stunden Anfahrt bei Regen mache. 🙂 Auch solltest Du nicht kleiner als 1,60 Meter sein, weil es sonst bestimmt mit den Pedalen nicht klappt.
          Gruß
          Norbert

      Bea Schmidt - 4. Mai 2017 Reply

      Hallo Beate,

      danke für dein Interesse. Ich hatte mich 2013 für das Adventure entschieden, weil mir die “schlankere” Erscheinung der Rohre optisch besser gefielen, ich die Farbe rot liebe und den Sitz besser fand. Und es ist faltbar. Mein Sohn fährt den “normalen” Scorpion und wir hätten Probleme mit dem verstauen im Kombi gehabt (Anreise zur Radurlauben). Außerdem hatte ich sehr gutes Angebot für ein gebrauchtes Trike hier um die Ecke.

      Ich bin immer gern damit gefahren, habe mich mit der Zeit auch immer tiefer gelegt. ICE hat sagenhafte Einstellmöglichkeiten und Adapter im Angebot.

      Allerdings sind wir auch viel mit unserm Hund auf Feldern, Schotter usw. unterwegs. Dort fand ich die Elastomerfederung und keine Vorderradfederung auf Dauer zu anstrengend.

      Daher habe ich mich letzten Sommer auf die Suche nach einem Scorpion fs (= vollgefedert) gemacht und in auch fündig geworden. Als Ersttrike kam es 2013 nicht infrage, da auch gebraucht sehr teuer. Meinen Bafang HR- Motor habe ich vom ICE auf den fs umbauen lassen. Ich habe beide Trikes parallel für ein paar Tage auf den Schotterstrecken getestet. Das fs ist definitiv komfortabler – aber eben auch vollgefedert.

      Ich rate immer, erst einmal gebraucht zu kaufen, weil man nur mit einer längeren ErFahrung und evt. Änderung der Vorlieben weiß, wo man eigentlich hinwill. Vor dem Trike fuhr ich einen HP Grashopper, zwei verschiedene Sesselräder, Aufrechtpedelec usw. es gab immer Gründe, doch auf etwas anderes umzusteigen.

      So wie ich jetzt über ein Kettwiesel nachdenke. Diesmal würde ich meinen Scorpion fs aber behalten. Weil auf Radtouren und im Urlaub ist er schon sehr komfortabel. Aber vielleicht es das Kettwiesel ja genauso komfortabel? Ich weiß es nicht, bevor ich eine Reise mit Vollgepäck damit mache.

      Und ein Nachteil (?) des Scorpion fs. Es ist schwer. Mein zweiter Sohn hat ganz frisch ein Steintrike Wild One gebraucht erstanden und räubert damit durch die Gegend. Dagegen fühlt sich mein fs wie ein Panzer an. Tja, irgendwas ist immer..

      Du siehst, alle diese Entscheidungen müssen nicht zwangsläufig die letzte sein ☺ Fang einfach mit einer Entscheidung an und fahr los. Egal welches Trike, Spass machen sie alle!!

      Die Qualität der Trikes ist meines Erachtens bei allen Markenrädern gleicht gut. Es sind eben Spezialräder und die Hersteller bemühen sich bei diesen Preisen auch um entsprechnede Qualität der Materialien und Bauteilen.

      Noch zur Halswirbel – Stützung im oberen Teil des Sitzes: Da ist der Sitz des Scorpion m.E. deutlich besser, da er in den letzten ca. 10-12 cm Schulter und Kopf besser “aufrichtet” sodass ein längeres fahren ohne Kopfstütze möglich ist (besser im Lot). Im ICE muss der ganze Sitz mehr in die Aufrechte, um eine gleiche Kopfhaltung zu erhalten.

      Ich hoffe, meine Ausführungen helfen etwas. Bei weiteren Fragen helfe ich dir gern weiter.

      Liebe Grüße
      Bea..

    Mike - 3. Mai 2017 Reply

    Hallo Bea,

    vielleicht ist das was für dich:

    http://www.fahrradverkleidung.de/

    Habe schon ein paar Trikes von HP damit gesehen. Ich fahre an meinem Gekko den WIndwarp XT der von ICE vertrieben wird der ist klein und bringt schon einiges an Windschutz und Regenschutz.

    mfg
    Mike

      Bea Schmidt - 4. Mai 2017 Reply

      Hallo Mike,

      danke für den guten Tipp; ich werde mich dort mal umsehen.

      Ein Forist hat mir noch die Stichworte “Veltorp” und “Alfred AWS” gegeben. Da werde ich auch mal schauen, was das ist.

      Liebe Grüße
      Bea..

Henrike - 2. Mai 2017 Reply

Hallo Maria Jeanne,

ganz herzlichen Dank für den wunderbaren Bericht und den schönen Film.
Ich fand den Tag bei Hase Bikes auch prima und bin froh, dass ich dabei war.

Liebe Grüße
Henrike

    Maria Jeanne Dompierre - 3. Mai 2017 Reply

    Liebe Henrike,

    ich bin auch froh, dass du mit dabei warst. Ja, der Tag in Waltrop war wirklich sehr schön.
    Ich hoffe du holst dein Trike nun öfter aus dem Keller, das Wetter lockt,

    viele Grüße
    Maria Jeanne

Kimie - 3. Mai 2017 Reply

Hallo Maria,

nun habe ich mir auch gerade den Bericht durchgelesen und das Video geschaut. Ist wirklich schön geworden und hat den Tag und die Eindrücke sehr realisitisch wiedergegeben. Deine Interviews sind immer so schön ungezwungen, und das macht die Leute wohl redselig. Du könntest dir glatt ein 2. Standbein als Reporterin aufbauen, z.B. auch für’s Fernsehen. Dann gibt’s da mal ein paar relevante Reportagen mehr, und es würde dazu beitragen, das Thema ‘Liegerad und Co.’ etwas mehr aus der Nische herauszuholen.

Mal abgesehen davon, dass es ein tolles Hobby ist, steckt da ja auch noch dieser ökologische Sinn und Nutzen darin, den ‘stinkenden, lauten und teuren Verbrennungsmotoren’ mal eine ernsthafte Alternative zu zeigen. Das wurde mir nochmal so richtig bewusst als ich dein letztes Interview mit dem Eigentümer des Liegequads in Germersheim verfolgte. Aber das wird ja später noch gezeigt…

Aus den anfänglichen Hobbyfahrzeugen wird so noch ein ernstzunehmendes Projekt. Du trägst dazu wunderbar bei!

Viele Grüße
Kimie

    Maria Jeanne Dompierre - 3. Mai 2017 Reply

    Hallo Kimie,

    danke für das tolle Feedback.
    Dass Menschen sich gerne öffnen und redselig werden, wurde mir wohl mit in die Wiege gelegt. Auch wenn ich einfach nur im Zug sitze, passiert das immer. Übrigens auch, dass sie leicht anfangen zu weinen, das hast du ja auch mitbekommen auf der SPEZI.

    Ich fürchte, dass die Fernsehsender meine Beiträge nicht so relevant finden und ganz sicher müsste ich für so eine Karriere noch dringend einige Ausbildungen absolvieren, was die Interviewführung und Moderation angeht. Aber vielleicht könnte ich irgendwann mal versuchen, einige bekannte Leute zu Mobilität und Verkehrskonzeption zu befragen und mit ihnen eine Runde auf dem Trike drehen, ich habe ja mit meinem YouTube-Kanal sozusagen meinen eigenen Fernsehsender 🙂

    Und da hast du auf der SPEZI gut beobachtet. Ich möchte ab und zu mal einige Projekte vorstellen, die in Sachen “Alternative zum Auto” interessant und attraktiv sein könnten. Deswegen habe ich auch das Gefährt der Uni Bochum im Film gezeigt und ihnen angeboten, sie zu treffen, um eine kleine Reportage daraus zu machen. Mal sehen, ob es klappt.

      Kimie - 3. Mai 2017 Reply

      Hallo Maria,

      das finde ich super, dass du daraus eine Reportage machen willst. Je mehr wir zeigen, dass ein Auto in sehr vielen Fällen ersetzbar ist, desto mehr wird man sich für diese Alternativen interessieren.

      Neben deinem Beruf würdest du wohl sicherlich keine Zeit mehr für so eine Ausbildung finden. Aber ich glaube schon, dass die Fernsehsender sich interessieren würden. Bei meinem letzen Stammtischliegeradtreffen vor wenigen Wochen im Räderwerk Hannover war der Sender N3 dabei. Das wusste ich vorher gar nicht. Die Sendung wird am 11. Mai um 18.15 Uhr auf N3 ausgestrahlt. Bei diesem Treffen ging es nicht zuletzt um Tourenplanung für die nächste gemeinsame Tour. Für Zuschauer wären vermutlich die Vorstellungen verschiedener Modelle und Alternativen mit technischem Hintergrund, so wie du sie lieferst, noch viel interessanter. Die hätten dir aus der Hand gefressen.

      Mir würden solche Reportagen auch Spass machen, aber ich bin noch zu neu und weiss noch viel zu wenig. Wenn ich später mal mehr Fachwissen habe, würde ich glatt mal darüber nachdenken. Aber falls du mal Hilfe brauchst, würde ich dich sehr gern unterstützen.

        Maria Jeanne Dompierre - 3. Mai 2017 Reply

        Hallo Kimie,

        du würdest dich wunder, wofür ich alles noch Zeit finde … 😀
        Sehr interessant, dein Erlebnis mit dem Fernsehsender.
        Wahrscheinlich bin ich ein bisschen wie HASE BIKES gestrickt und denke zu oft “das interessiert doch nicht, ist ja NUR …”

        Danke für dein Angebot, vielleicht komme ich mal dankbar darauf zurück.
        Wenn du später mal auch ein Blog oder Ähnliches startest, wären einige Leute ziemlich froh, denn momentan ist die Bloggerszene rund ums Liegerad etwas dünn geworden.
        Ich verkneife mir jetzt mal, einen gewissen Herrn aus Hannover als Beispiel zu nennen, der auch leider aufgehört hat, denn ich habe es ihm schon viele Male gesagt. DAS IST SO SCHADE!! (An der Stelle aber ganz liebe Grüße an dich T. H.)

        Un ich hoffe umso mehr, dass ein anderer Herr, den ich auf der SPEZI traf, wieder mit Schwung seinen Liegeradblog belebt. Um wen es sich handelt, zeige ich im Video von der SPEZI 🙂 .
        Aber wir dürfen trotzdem noch von ihren Schreibkünsten profitieren. Sie können mein Blog mit ihren Beiträgen bereichern und ihr bekommt andere Sichtweisen und Erfahrungen zu sehen.

        Übrigens: Das gilt für alle von euch. Wer Lust hat, darf und soll mir gerne eine private E-Mail schreiben und wir besprechen einen Artikel. Ich finde es prima, wenn ab und zu ein Gastbeitrag von euch erscheint.
        Das kann ein toller Ausflug oder Erlebnis sein, technische Dinge am eigenen Liegerad, wie Ausrüstung oder eine Maßnahme. All das ist sehr interessant.

        Eduard z.B. hat mir auch schon Bilder und eine Erklärung geschickt, die ich in einen meiner Beiträge mit einfließen lassen kann und auch schon getan habe. Und Gerold hatte sich ja mal getraut, einen eigenen Beitrag zu verfassen, den ich veröffentlicht habe. Da kam viel Resonanz.

        Ich komme noch mal zu dir zurück, Kimie: So kannst du auch mal anfangen.

        Grüße
        Maria Jeanne

          Kimie - 3. Mai 2017 Reply

          Hallo Maria,

          ich würde mich freuen, wenn du das in Anspruch nimmst!
          An einen eigenen Blog habe ich dabei nicht einmal gedacht. Wir sind ja hier bestens aufgehoben. Ich hoffe aber, dass wir öfter noch irgendwelche Treffen organisieren können. Dazu braucht es ja auch nicht immer eine Messe oder ein Ebike-Festival zu sein…

          Heute war ich beim ADFC Treffen direkt bei mir in der Straße. Ist aber leider ein eher müder Haufen. Zwei, die besser drauf waren, haben mir zum Schluss anvertraut, dass da immer nur dieselben was machen (2 Leute) und die anderen nichts. Die machen auch keine gemeinsamen Touren, weil niemand bereit ist, eine zu organisieren. Da wartet eher jeder darauf, dass der andere was tut.

          Ein Teilnehmer war ein Kettwieselfahrer, alle anderen normale Zweiradfahrer. Mit dem Kettwieselfahrer habe ich mich noch ausgetauscht und darüber gesprochen, dass man mal ne Tour machen könnte. Das war wohl einer von den beiden Kreativen, wenn auch nicht mehr ganz jung. Er hat auch Taschen für das Kettwiesel, und ich kann mir vielleicht eine erwerben. Ich soll mich bei ihm melden, wenn ich mein Trike habe…

          Abgesehen davon will ich auch mal schauen, ob ich hier einen Liegeradstammtisch zusammenbekomme. Hier gibt es nicht soviele, aber ich will es mal versuchen.
          Der Wieselfahrer würde schon mal mitmachen. Es würde mich freuen, wenn ich auch mal Gleichgesinnte im etwas näheren Umfeld habe, damit man mal etwas spontaner was machen kann. Aber deswegen werde ich auf keinen Fall untreu!!

          Viele Grüße
          Kimie

          Maria Jeanne Dompierre - 4. Mai 2017 Reply

          Ich würde das Treffen beim ADFC als Erfolg verbuchen, denn nun hast du einen Wieselfahrer getroffen, mit dem du in Kontakt bleiben kannst.

          Schöne Idee, einen Liegeradstammtisch zu gründen. Einfach anfangen, zu zweit seid ihr ja schon und es dann langsam wachsen lassen. Als ich mit dem Blog begann, hatte ich genau zwei Leserinnen: Meine Mutter und meine Freundin 🙂 .

          Ein Treffen, unabhängig von anderen Veranstaltungen, ist auch ein schöner Gedanke. Ich hatte mir das auch mal überlegt. Auch wenn das Felgenfest in Hameln eine Veranstaltung ist, eignet es sich dafür hervorragend, weil es so eine wunderschöne Strecke ist und man überall Rast machen kann und verpflegt wird. Dieses Jahr bin ich allerdings auf einer beruflichen Weiterbildung, aber für nächstes Jahr könnten wir das durchaus ins Auge fassen.
          Vielleicht gibt es dann sogar ein “LiegeradFrau-T-Shirt” 😀 (Axels Witzidee hat sich in meinem Kopf festgesetzt).

          Kimie - 4. Mai 2017 Reply

          Da hast du Recht. Die Begegnung eines Kettwieselfahrers war den Abend schon wert. Die Kontaktdaten habe ich, und 2 Touren sind schon mal grob vorgeplant. Aber der will gleich so weit, 40, 50 km oder mehr…ich in doch noch gar nicht trainiert. Naja, ich fahre ja vorher noch selbst…Er leitet eine radelnde Seniorenradgruppe für die Stadt und die fährt wohl auch schon eine 40 km-Strecke. Mit dem normalen Fahrrad bin ich nie solche Strecken gefahren. Bin ich froh, dass ich einen Motor habe…

          Der Wieselfahrer hat es wohl mal vor einigen Jahren mit einem Liegeradstammtisch versucht. Es waren wohl nur 2 oder 3 Teilnehmer und ist dann eingeschlafen. Aber da es Jahre her ist, könnte sich ja etwas getan haben, gerade im Liegeradbereich. Ich versuche es auf jeden Fall. Schön, dass du
          so positiv bist.

          Ich habe mal das Felgenfest in Hameln für 2017 gegoogled, das liest sich sehr interessant. Eine Strecke von ca. 55 km, die man per Rad, per Skateboard oder wie auch immer zurücklegen kann, ob nun ganz oder teilweise. Zusätzlich wird die Bahn stündlich eingesetzt und ein Dampfer auf der Weser. Das Tolle ist, dass an diesem Tag die Mitnahme von Rädern im Zug im Großraum Hannover und auf dem Schiff kostenfrei ist. Ich hoffe, das gilt auch für Liegeräder. Für Verpflegung soll wirklich entlang der gesamten Strecke bestens gesorgt sein.

          Das Felgenfest ist am Sonntag, den 21.06. von 10 bis 18 Uhr.
          Wer noch nicht da war, so wie ich, dem kann ich nur empfehlen, mal zu googlen. Da kriegt man richtig Lust…

          Maria Jeanne Dompierre - 5. Mai 2017 Reply

          Da braucht man nicht mal viel auf Google zu suchen, denn ich habe vor zweieinhalb Jahren auch einen Beitrag zum Felgenfest geschrieben: https://www.liegeradfrau.de/auf-zum-felgenfest/

          Und ein Video gibt es noch dazu.
          Viel Spaß beim Anschauen und Lesen 🙂

          Kimie - 5. Mai 2017 Reply

          Sehr schöner Bericht mit Video!! Dann hast du damals schon versucht, den Kontakt zu den Welis zu bekommen. Ist das inzwischen gelungen?
          Die sind bestimmt jedes Jahr da.

          Überleg dir das doch nochmal, ob du nicht doch kommen möchtest. Welche Fortbildung kann denn so wichtig sein wie das Felgenfest oder so ein schönes Treffen…?? (grins)

          Axel - 5. Mai 2017 Reply

          Da geht es wohl weniger um das “Möchten”, wie ich das sehe…

          Aber angesichts Kimies Hinweis sollten vllt alle nochmal ihren Terminkalender überprüfen:
          Der 21. 6. ist ein Mittwoch, passt eh nicht!
          Richtig ist Sonntag, der 11. 6. (Das passt wieder bei mir nicht gut)

          Ich finde es sehr spannend, wie viele verschiedene (!) Einträge sich hier unter “Hase-Besuch” angesammelt haben!
          Allerdings wird das Verfolgen immer schwieriger, man muss ja täglich dran bleiben…

          Man darf konstatieren: Das Forum lebt! 😉
          (Und es sind nicht immer nur dieselben…)

          Noch ein Hinweis für die Nordlichter (oder eben sehr Reisefreudige):
          Am Sa/So, 13. /14. Mai ist die VeloHamburg. Auch hier können Spezialräder getestet werden.

          LG, Axel

          Maria Jeanne Dompierre - 5. Mai 2017 Reply

          Danke für den Tipp der Veranstaltung in Hamburg. Axel.
          Ich finde es auch erstaunlich, welche Dynamik sich zum ursprünglichen Thema gebildet hat.

          Es freut mich sehr, dass wir uns so entspannt “unterhalten” – beinahe schon wie ein Liegeradstammtisch.

          Kimie - 5. Mai 2017 Reply

          Ja, sorry, ich hab mich vertan:
          Felgenfest ist am Sonntag, den 11.06. 10 bis 18 Uhr.

          Maria’s Fortbildung lassen wir mit mehrheitlichem Beschluss einfach ausfallen und Axel, du wirst doch wohl nicht an dem Sonntag arbeiten…

          Maria Jeanne Dompierre - 5. Mai 2017 Reply

          Kimie,

          das ist eine ziemlich wichtige Veranstaltung.
          Und danach interviewe ich einen Forscher, der einen interessanten Ansatz in der Krebstherapie verfolgt. Das wird wahrscheinlich am Sonntag stattfinden.
          Da kann ich also unmöglich schwänzen …

          Axel hat es schon geschrieben, du hast dich beim Datum vertan. Schau lieber noch mal in deinen Kalender.

          Der Kontakt zu den Welis ist nie zustande gekommen. Ich habe mich nicht mehr darum bemüht. Da ich jetzt in Detmold wohne, möchte ich mal gerne die PaderLieger kennenlernen.

          Kimie - 5. Mai 2017 Reply

          Ja, Maria, das verstehe ich natürlich. Man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen, und das ist natürlich auch wichtig oder sogar noch wichtiger. Schade, dass es auf denselbenTag fällt.
          Okay, das Datum für das Felgenfest habe ich korrigiert.
          Dann muss ich da wohl alleine hinfahren…
          Ich wünsche dir, dass du ein paar nette ‘PaderLieger’ kennenlernst. Dem Namen nach sind die dann sicherlich aus Paderborn.

          Tobias - 6. Mai 2017 Reply

          Hallo Kimie,

          alleine wirst Du da auf jeden Fall nicht sein… die gesamte Rundtour zieht sich ja über 100 km hin, da sind genug Fahrer, die mit Dir fahren werden – vor allem auch Liegeradfahrer. 🙂

          Ab und an trage ich die Veranstaltungen, die so grob in meinem Dunstkreis (= großer Kreis um Hannover herum) liegen, auch bei Facebook ein. Sofern Du da registriert bist, kannst Du recht schön sehen, wo man vielleicht mal hingehen… ääähhh… hinfahren könnte.

          https://www.facebook.com/events/706732029483254/

          Ich werde mit meiner Freundin wohl auch hinkommen, immer in Abhängigkeit vom Wetter. Wir starten in Hameln, werden dann wohl erst nach Bodenwerder und später nach Rinteln düsen. Und natürlich zurück.

          Lass es Dir also nicht entgehen und vielleicht schaffen wir ja 2018 mal wirklich ein großes gemeinsames Treffen mit Marias Lesern. 🙂

          Viele Grüße!
          :: Tobias | Liegeradmann

          Kimie - 6. Mai 2017 Reply

          Hallo Tobias,
          bin soeben zur Tür rein – mein Wiesel ist noch im Gepäckraum…Hab vor Ort ja nur wenige Meter getestet, da der gute Mann noch was vor hatte, aber im Ernst: bereits in der 1. Unterstützungsstufe geht der Bafang ab wie ‘Schmitz Katze’. Mehr konnte ich in der kleinen Straße gar nicht testen. Aber wozu haben wir morgen Sonntag…und es ist strahlender Sonnenschein angesagt. Am liebsten würde ich ja jetzt sofort…aber leider hat sich gerade die Arbeit gemeldet.

          Habe deine Nachricht aber schon unterwegs gelesen, wollte nur erstmal schnell nach Hause.

          Da haben wir ja denselben ‘Dunstkreis’. Bin ja aus Celle.
          Ich habe auch das Gefühl, dass ich was versäume, wenn ich da nicht hinfahre. Kenne mich da nur kein Stück aus…aber da werde ich mich schon zurechtfinden…

          Du schreibst von 100 km. Laut Website sind es 55. Aber egal, zum Radeln reicht’s allemal. Wahrscheinlich fährt man gar nicht alles…

          Bei Facebook war ich noch nie. Ich weiß nicht, ob ich mich dafür extra registrieren möchte, aber wenn du Infos hast, dann schicke sie doch mal per mail. Maria hat meine Email-Adresse.
          Ein großes gemeinsames Treffen könnte man doch auch schon in diesem Sommer machen. Dazu brauchen wir doch keine Veranstaltung. Wir können doch selbst was veranstalten…

          Viele Grüße
          Kimie

          Tobias - 8. Mai 2017 Reply

          Hallo zusammen,

          es ist so, dass die 55 km zwischen Rinteln und Bodenwerder abgesperrt werden. Das ergibt bei einer Rundtour eben über 100 km. 😉

          Meine Empfehlung ist der Start in Hameln (das Gelände der Stadtwerke in der Hafenstraße). Das liegt ziemlich genau in der Mitte und wenn man den einen Abschnitt (Hameln nach Rinteln oder Bodenwerder und zurück) gefahren ist, dann kann man in Hameln entscheiden, ob man die andere Strecke auch noch fahren will.

          Kimie, Du musst natürlich nicht zu Facebook hin. Wenn Du bei Google nach “Felgenfest 2017” suchst, wirst Du reichlich informiert. Traditionell treffen sich viele der Liegeradler beim Hauptfest in Hameln. In einem Jahr standen dann schon mal gut 10 bis 15 von ihnen an einem Fleck, in einem anderen Jahr waren es kaum 2. Das entscheiden Wetter, Lust, Laune und Zufall. 😀

          Da jeder ein anderes Tempo hat (gerade die Velomobil-Fahrer), streut sich das Feld irgendwann. Wir sind mit unseren beiden Trikes auch etwas flotter unterwegs, der Schnitt liegt so bei 20 bis 25 km/h. Doch spätestens auf der Rücktour begegnen einen viele erneut, weil man ja zusammen die gleiche Strecke fährt.

          Sollte man sich also treffen, wäre in der Tat Hameln der beste Zeitpunkt. Ab 8 Uhr kann man da frühstücken und kurz vor 10 Uhr fällt der Startschuss. Somit bietet sich z.B. etwas zwischen 9 Uhr und 9:30 Uhr an, wie wir es sonst auch gehandhabt haben. Das muss man auch nicht groß planen, da kann man hinkommen und guckt, wer sich einfindet.

          Sollte es nicht nach Regen aussehen, werden wir wahrscheinlich ebenfalls kurz nach 9 Uhr vor Ort sein. Die 100 km kann man dann gut in 6 Stunden inkl. entspannter Pausen fahren. 🙂

          Kimie - 8. Mai 2017 Reply

          Hallo Tobias,

          ja, so ergibt das einen Sinn mit den Kilometern…

          Dein Plan klingt gut. Ich würde mich direkt gern anschließen bei den Stadtwerken. Mein Navi wird schon wissen, wo das ist. Das Tempo wäre in Ordnung. Ich habe ja nun mein Trike und bin schon schön probegefahren. Es macht richtig Spass, auch wenn noch ein paar Kleinigkeiten gemacht werden müssen, aber nichts ‘wildes’. Der Motor ist richtig stark, auch im Anzug und ich meine, dass er dem Go Swiss in nichts nachsteht, einschließlich sehr schönem und übersichtlichem 5-farbigem Display mit 5 Unterstützungsstufen und genauer Akkuanzeige, nur dass der Motor eben keine Rückwärtsanfahrhilfe hat. Dafür hat er aber auch nur halb soviel gekostet.

          Bei Google habe ich schon über das Felgenfest gelesen und auch über den Link, den Maria hier reingestellt hat. Da ist man bestens informiert.

          Dann hoffen wir mal auf schönes Wetter. Hier war es gestern noch richtig schön und heute ist es frostig kalt und regenerisch. In Germersheim war es während der Messe ja auch schon fast sommerlich warm, und heute habe ich gehört, dass es da geschneit hat und die Skisaison gerade ihre besten Tage erlebt. Skifahren im Mai habe ich bisher auch noch nicht gehört… Da weiß man gar nicht, woran man glauben soll, aber bis zum Felgenfest ist es ja noch einen Monat hin.

          Der Wieselfahrer, den ich hier kennengelernt habe, hat eine Frau, die sowohl Wiesel als auch Lepus fährt. Es könnte sein, dass die beiden mitkommen.

          Tobias - 9. Mai 2017 Reply

          Hallo,

          na, dann schauen wir mal, wer noch dazu kommt.

          Wie bereits erwähnt werden wir versuchen bei gutem Wetter bis spätestens 9:30 Uhr da zu sein. Auf dem Gelände befindet sich am Anfang ein Parkplatz für die Räder, da werden wir dann irgendwo stehen. Ein Scorpion mit blauer Flagge und ein Catrike mit roter sind an sich kaum zu übersehen. 😉

          Auf jeden Fall wird es DANN nicht mehr schneien, zumindest nicht in Hameln. Insofern drücken wir die Daumen für gutes Wetter.

          Kimie - 10. Mai 2017 Reply

          Hallo Norbert,

          man merkt schon, dass ich weniger schreibe….aber es ist nicht nur mein trike, es ist auch die Arbeit, die ich wegen der ganzen Termine etwas vernachlässigt habe.

          Ich richte mich dann mal auf den Treffpunkt und die Uhrzeiten ein, sodass man vorher noch kurz frühstücken kann. Mein Kettwiesel ist weiss und hat eine kleine, orangefarbene Flagge.

          Es ist ja noch ein wenig Zeit bis dahin. Dann bauen wir mal darauf, dass es an dem Tag trocken und wenigstens mild ist…

          Kimie - 7. Juni 2017 Reply

          Hallo Tobias,

          leider habe ich gerade keine guten Nachrichten:

          Seit heute weiß ich definitiv, dass ich beim Felgenfest nicht dabei sein kann.
          Seitdem ich mein Trike habe, steht es leider mehr beim Mechaniker als bei mir zu Hause, und diesmal bekomme ich es definitiv nicht vor nächster Woche zurück.

          Seit dem Umbau habe ich das Problem, dass ständig die Kette abspringt. Sie hält immer nur wenige km. Manchmal springt sie schon nach ein paar Metern wieder ab. Das hat etwas mit dem Umbau zu tun, und immer wenn ich denke, dass es jetzt funktioniert, springt sie wieder ab. Diesmal hat sie dabei noch den Kettenschutz zerrisssen und andere Verbindungsteile.

          Kurz vor Pfingsten hatte ich es zurückbekommen und dachte, dass ich über die Feiertage nun endlich Trike fahren kann…das war ein Satz mit ‘x’ (das war wohl nix!). Gleich einen Tag darauf, also noch vor den Feiertagen sprang sie wieder ab. Nun konnte ich es ja erst nach Pfingsten wieder hinbringen und somit wird es jetzt nicht mehr rechtzeitig fertig.

          Schade, ich hatte mich sehr auf eine gemeinsame Tour und das ganze Felgenfest gefreut…

          Ich hoffe, dass du das noch rechtzeitig liest und nicht vergeblich auf mich wartest. Aber eurem Spass soll und wird das natürlich keinen Abbruch tun.
          Dafür habe ich für alle Teilnehmer des Felgenfestes noch die gute Nachricht, dass es laut Internet-Vorhersage am Sonntag in Hameln schönes Wetter geben soll: zwischen 20 und 25 Grad und trocken. Wenn das hoffentlich stimmt, dann kann es doch nur gut werden.

          Ich wünsche allen, die dort hinfahren, auf jeden Fall viel Spass und einen superschönen Sonntag.

          Liebe Grüße
          Kimie

          Tobias - 8. Juni 2017 Reply

          Hey,

          das ist ja doof. 🙁

          An sich ist die Kette ja recht “emotionslos”, das heißt ein Abspringen sollte kein Hexenwerk sein. Die Spannung muss stimmen und die Kettenführung als solches auch. Aber ich mache viel selber und es gibt nur wenige vernünftige Werkstätten in Hannover.

          Ich kenne das Modell nur vom Sehen, weiß also nicht, wie die Kette geführt wird. Daher drücke ich die Daumen, dass Dein Händler besser ist als ich es bislang in Hannover erfahren durfte.

          Das mit dem Wetter habe ich auch schon gesehen. Noch ist es wechselhaft, aber es soll wohl recht nett und warm werden. Vielleicht klappt es dann nächsten Jahr mit einem gemeinsamen großen Treffen. Und bis dahin gibt es ja noch einige andere interessante Veranstaltungen bei uns im Norden. 🙂

          Viele Grüße,
          Tobias ¦ Liegeradmann

          Kimie - 8. Juni 2017 Reply

          Hey Tobias,

          mit deiner ‘Ferndiagnose’ liegst du genau richtig! Es ist zum einen die Kettenführung und zum anderen die fehlende Spannung, die dieses Problem wohl auslöst.

          Die Kettenführung wurde bisher nur durch einen Kabelbinder stabilisiert, den es jetzt jedoch beim Abspringen der Kette zerrissen hat. Da muss eine stabilere Lösung her. Der Kettenspanner an sich war schon in Ordnung. Aber dazu gehört ja noch die Feder, die meiner Meinung nach auch nicht genug Spannung hatte.

          Wenn du selbst basteln kannst, bist du natürlich besser dran als ich. Das ist leider nicht so mein Ding.

          Als das Problem auftrat, hatte ich zunächst einen Termin beim Räderwerk in Hannover vereinbart. Allerdings scheinen die sehr ausgelastet zu sein und offensichtlich reißen sie sich nicht um neue Kundschaft. Den Termin sollte ich erst 4 Wochen später bekommen. Auf meine nicht mal böse gemeinte Bermerkung, dass ich das Rad ja dann erst nach den Feiertagen (Himmelfahrt und Pfingsten) zurückbekäme und an diesen Tagen keine Touren unternehmen könnte, hieß es nur: ‘Wir lassen uns nicht unter Druck setzen’. Dann hatte ich mir überlegt, dass das ja vielleicht auch ein
          Zweiradmechaniker machen könnte, und von diesem bekam ich einen Termin in wenigen Tagen in Celle. Für alle Fälle hatte ich den Termin im Räderwerk stehenlassen. Es hätte ja sein können, dass ich den noch in Anspruch nehmen müsste, und für diesen Fall wollte ich mir die lange Vorlaufzeit ersparen. Absagen kann man ja immer noch, und wenn die so gut beschäftigt sind, wäre es ja kein Problem, diesen Termin kurzfristig anderweitig zu vergeben. Ca. 1 Woche vor diesem Termin erhielt ich dann
          einen Anruf vom Räderwerk, dass sie den Termin sogar noch weiter nach hinten verschieben wollten. Da habe ich dann ganz abgesagt, zumal ich inzwischen glaube, dass das alles der Zweiradmechaniker in Celle machen kann, der zudem ausgesprochen faire Preise hat und guten Service bietet.
          Erst wenn der nicht weiter weiß, werde ich nochmal beim Räderwerk nachfragen. Der hat natürlich auch gut zu tun. Trotzdem dreht sich dann die Wartezeit nur um Tage und nicht um viele Wochen, und ich habe das Gefühl, dass die viel bemühter sind. Er ist auch keine 2 km von mir entfernt, was die Sache ebenfalls viel einfacher macht.

          Nachdem ich mich an vergangenen Feiertagen wie Weihnachten, Ostern und nun noch Himmelfahrt und Pfingsten hier gelangweilt habe, hatte ich mich wenigstens mit dem Felgenfest ‘vertröstet’. Da ist es schon etwas entäuschend, dass das auch wieder nicht klappen soll. Da alle ja immer ‘einen auf Familie machen’, bleibt man dann immer ‘übrig’. Ich hoffe, dass mein Trike bald mal in der Lage ist, diese Lücke zu schließen.

          Der ADFC Burgdorf soll auch schöne, gemeinsame Touren machen. Da will ich nächsten Monat mal hin. Vielleicht ist das für dich ja auch mal interessant, da es ja auch in deinem ‘Dunstkreis’ liegt. Für mich wären das z.B. 25 km, die ich gleich mit einer kleinen Tour verbinden könnte. Die treffen sich jeden 1. Mittwoch im Monat um 19 Uhr.

          Viele Grüße
          Kimie

          Tobias - 8. Juni 2017 Reply

          Hey Kimie,

          vergiss das Räderwerk… die leben vom Namen und der Location – ich habe noch niemanden getroffen, der mit deren Service zufrieden ist. Dafür kenne ich mindestens ne handvoll Leute, die bereits Schlechtes zu berichten haben. Ich gehöre auch dazu.

          Wenn Du einen letzten Notanker ausprobieren möchtest: Ruf morgen mal bei Jan Cordes in Isernhagen an (05136/9727145) oder schreibe ihm direkt eine Mail (jancordes@jancordes.de). Meist hat er noch am selben Tag Zeit, wenn Du nicht gerade erst abends kannst. Schildere ihm Dein Anliegen und warte seine Antwort ab.

          Ich bekomme dafür keine Fleißsternchen, Jan ist aber die kompetenteste Person in Sachen Liegerad, die mir in all den Jahren untergekommen ist. Er hat mir (bzw. meinen Rädern) schon so oft geholfen, dass ich das in fünf Leben nicht mehr gut machen kann. Wenn es klappt, könntest Du am Wochenende doch noch mitfahren.

          Mit Kabelbindern wirst Du nicht Herr werden über die Kette. Da ist so viel Kraft drauf, dass alles kaputt geht, was nicht wirklich rund läuft. Versuche Dein Glück bei ihm und bilde Dir eine eigene Meinung.

          Burgdorf gehört nicht zwingend zu meinen Zielen, da bin ich höchstens mal zum geocachen in den nahen Wäldern. 😉 Wenn es aber dieses Wochenende nichts wird, könntest Du beim Volksradfahren in Munster mit dabei sein, das findet auch demnächst statt.

          Viel Erfolg!
          Tobias ¦ Liegeradmann

          Kimie - 8. Juni 2017 Reply

          Hey Tobias,

          das ist ja interessant, was du da schreibst…

          Vom Räderwerk hatte ich als potentielle Kundin auch nicht so eine gute Meinung, obwohl ich ja auf dem Liegeradtreffen, das letzten Monat dort stattfand, schon etwas Kontakt geknüpft hatte. Da ich dachte, dass das für andere die ‘Top-Adresse’ ist, habe ich mich etwas zurückhaltend geäußert. Um so interessanter war es jetzt für mich zu lesen, dass es wohl nicht nur mein Eindruck ist, dass die es nicht so nötig haben…

          Von Jan Cordes habe ich schon gehört, als er sein Geschäft noch in Uelzen hatte. Vor Jahren habe ich mal angerufen als ich mich schon für Liegeräder interessierte. Allerdings war er sehr verhalten, da ich ihm mein Interesse an einem ‘motorisierten’ Liegedreirad mitteilte. Von Motoren am Rad hält er nämlich gar nichts und lehnt(e) auch jede Arbeit ab, die auch nur indirekt mit Motoren zu tun hat. Abgesehen davon habe ich nur Bestes von ihm gehört. Da ich jedoch einen Motor habe, dachte ich, dass er mich daher auch nicht so gern bedienen würde. Aber das ist Jahre her. Einen Versuch wäre es wert. Isernhagen ist außerdem sogar noch näher für mich als das Räderwerk.

          Das Dumme ist nur, dass ich mein Trike gestern schon bei dem Zweiradmechaniker abgegeben habe, da ich es nicht unnötig ein- und ausladen und hin- und hertransportieren wollte und jetzt ja ohnehin nicht
          damit fahren kann. Wenn ich das gewusst hätte, hätte es natürlich zuerst in Isernhagen versucht. Es wäre jetzt etwas unangenehm, das Trike einfach wieder von dem Zweiradmechaniker wegzuholen, zumal die ja auch noch eine andere Lenkstange für mich bestellt haben, die aufgrund des Motoreinbaus besser angebracht werden kann und bei der Gelegenheit gleich mit eingebaut werden soll.

          Schade, aber ich werde mir deinen Tipp für die Zukunft merken und die Telefonnummer notieren.

          Gestern war ich beim ADFC-Treffen in Celle. Dort wurde auch zum Volksradfahren in Munster geladen. Da hatte ich gleich spitze Ohren. Muss nur nochmal nach dem Datum fragen. Ich weiß nur noch, dass es ein Sonntag war. Bist du denn auch dabei?

          Viele Grüße
          Kimie

          Kimie - 8. Juni 2017 Reply

          PS: Bist du sicher mit der Vorwahl von Jan Cordes? Das ist doch die Vorwahl
          von Burgdorf…

          Tobias - 8. Juni 2017 Reply

          Hey,

          ja, ich bin mir ziemlich sicher mit der Nummer. Zum einen ist das die, die ich immer angerufen habe, zum anderen steht sie auch auf der Webseite. 😉

          Motoren fasst Jan auch heute nicht an. Das hat meiner Meinung nach vor allem Haftungsgründe, ich würde es aber einfach mal in einem Gespräch erwähnen. Du hast ja keine Probleme mit dem Motor, sondern der Kettenführung. Man muss mit seiner Art klarkommen – wenn man diese Hürde überwunden hat, dann kommt man gut mit ihm klar.

          Nun, was Du machst musst Du natürlich entscheiden – ich würde das Teil abholen und es reparieren lassen, wenn Jan auch Zeit hat morgen. Nicht DU hast Dich komisch zu fühlen, sondern der Händler, wenn er keine Zeit hat. Den Lenker kann er ja später umbauen, das hat ja nix mit der Kette zu tun. 😉

          Wenn das Wetter passt, werde ich versuchen in Munster mitzufahren. Das letzte Mal ist schon ein paar Jahre her, danach passte es immer irgendwie nicht.

          Gruß,
          Tobias ¦ Liegeradmann

          Kimie - 8. Juni 2017 Reply

          Hallo Tobias,

          okay, vielleicht hat er die Nr. ja mitgenommen oder umgeleitet, ist auch kein Problem.

          Es stimmt schon, dass das Problem die Kettenführung ist, nur, dass dieses Problem wohl durch den Einbau des Motors entstanden ist. Evt. wurde dadurch die Spur der Kette etwas verstellt. Inwiefern oder ob das für den Jan Cordes relevant wäre, weiß ich nicht.

          Ich darf es sicherlich dem Zweiradhändler nicht verübeln, dass es nicht ‘von heute auf morgen’ geht, da er ja auch liegeradspezifische Ersatzteile nicht auf Lager haben kann, sondern erst bestellen muss. Natürlich könnte ich den Jan Cordes morgen früh mal anrufen, aber der müsste die Ersatzteile natürlich auf Lager haben, wie z.B. den Kettenschutz und noch irgendein Teil, was durch die abgesprungene Kette abgebrochen ist. Das ist schon alles sehr kurzfristig und hektisch mit Trike abholen und nach Isernhagen bringen, dort warten und gleich wieder mitnehmen, falls das überhaupt klappt.

          Vielleicht habe ich außerdem ein wenig Hemmungen, den Zweiradhändler vor den Kopf zu stoßen. Die waren bis jetzt immer so preiswert und bemüht und haben alles immer sehr kurzfristig gemacht. Es ist das erste Mal, dass ich eine Woche warten muss, aber es ist Fahrradsaison, da waren sicherlich andere schon vor mir angemeldet und die Ersatzteile muss er ja erst im Räderwerk bestellen. Dafür finde ich eine Woche gar nicht viel, auch wenn es jetzt natürlich dumm ist wegen des Felgenfestes.

          Ich bin aber sehr froh, dass du mich auf die Idee gebracht hast mit dem Jan Cordes, weil sicherlich irgendwann mal ein Zweiradhändler oder -mechaniker überfordert ist und ich dann doch einen Liegeradhändler brauche. Gut zu wissen, dass das Räderwerk dann nicht immer die einzige Wahl sein muss.

          Ich weiß auch, dass du es gut meinst und mir evt. noch zum Felgenfest verhelfen willst. Aber ich würde mich freuen, falls wir uns in Munster zum Volksradwandern treffen. Im August gibt es dann noch ein weiteres Volksrandwandern auf dem Truppenübungsplatz in Bergen.

          Wenn mein Trike endlich fertig ist, bastel ich noch zusammen mit einem Bekannten an einer Lösung für den Transport des Trikes in meinem VW-Bus. Da man die Sitze nicht verschieben oder herausnehmen, sondern nur umklappen kann, wollen wir eine Rampe bzw. ein Brett bauen, damit es sicher auf den umgeklappten Rücksitzen stehen kann bzw., dass ich mit Hilfe der Rampe auch mal allein in der Lage bin, es in den Bus hineinzuziehen oder auszuladen. Das ist bisher für mich ein schwieriger Akt, wenn keine 2. Person da ist, die mit anfasst, und dann liegt es so unglücklich auf den empfindlichen, technischen Teilen, die verbiegen oder abbrechen können. Das ist bis jetzt nicht so schön, wird sich aber hoffentlich ebenfalls bald ändern.

          Von der Beschaffung des Trikes bis jetzt bin ich schon sehr gut mit allem um dieses Thema beschäftigt… 🙂

          Gruß Kimie

          Tobias - 8. Juni 2017 Reply

          Huhu,

          klar, lass Dich nicht stressen. Da ich, wie schon erwähnt, Jan nur noch brauche wenn es um intensive Themen geht, habe ich eine ganz andere Sichtweise. Über die Jahre habe ich mir das Wissen angeeignet und das Werkzeug zugelegt, um das meiste in der Garage zu reparieren. Gerade auch weil ich dann schnell eine Lösung haben möchte. 😉

          Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, dass Du schnell wieder fahren kannst und der Fehler flink gefunden wird. Ich mag das auch nicht, wenn eines der Trikes nicht läuft. Da hilft es auch nicht, eine fahrbare Alternative hier zu haben.

          Den Luxus einen Busses haben viele hier wohl nicht und werden Dich sicherlich drum beneiden. Ich habe mir die Tage einen Fahrradanhänger (um)gebaut, damit ich das Trike hinten an der Anhängerkupplung transportieren kann (plus dem Scorpion, was im Kofferraum mitfährt). Ein Kastenwagen wäre da natürlich besser, dann könnte ich beides drinnen mitnehmen. 🙂

          Viel Spaß beim Tüfteln und Kennenlernen,
          Tobias ¦ Liegeradmann

          Maria Jeanne Dompierre - 8. Mai 2017 Reply

          Lieber Tobias,

          wenn wir schon dieses Jahr planen, können wir ein Lesertreffen organisieren. Eine schönere Kulisse als das Felgenfest könnten wir uns gar nicht wünschen.

          Kimie - 8. Mai 2017 Reply

          Jo! Ich bin dabei!

          Henrike - 5. Mai 2017 Reply

          Hallo Maria Jeanne,

          die Paderlieger kannst du am Sonntag, den 14.5.2017 auf dem Paderborner Fahrradtag im Schlosspark in Schloß Neuhaus kennenlernen. Sie haben dort einen Stand und stellen wohl einige Liegeräder aus.
          Nähere Infos zum Fahrradtag findet ihr hier:
          https://www.paderborn.de/sport-freizeit/aktive-freizeit/radfahren/radelnews/109010100000147552.php
          Um 11 Uhr startet eine Tour dorthin vom Rathaus in Paderborn nach Schloß Neuhaus, initiiert vom ‘Radalarm’, Infos unter:
          http://radalarm.de/warum
          http://radalarm.de/route-4-schloss-neuhaus
          Vielleicht sehen wir uns ja dort?

          Herzliche Grüße
          Henrike

          Maria Jeanne Dompierre - 8. Mai 2017 Reply

          Hallo Henrike,

          von dem Fahrradtag jedes Jahr hatte ich schon gehört.
          Danke für die Info, das hätte ich glatt dieses Jahr verpasst. Da ich die letzten fünf Wochenenden non-stop unterwegs war, werde ich mich ganz kurzfristig entscheiden.
          Traditionell gehe ich mit meiner Nachbarin zur Wahl (Landtagswahl diesen Sonntag) und daraus kann schnell ein ungeplantes “Kaffee und Kuchen” Event mit Familie und Partner werden 🙂

Eduard J. Belser - 3. Mai 2017 Reply

Hallo Kimie

Du hast ja bei einem Kettwiesel zugeschlagen und das motorisieren lassen. Hast Du bereits erste Erfahrungen? Hat alles geklappt?

Liebe Grüsse
Eduard

Kimie - 3. Mai 2017 Reply

Hallo Eduard,

ja, es hat alles geklappt! Das Kettwiesel habe ich mitgenommen und auf dem Rückweg über Soest gleich wieder bei einem Fachmann abgeliefert, damit es jetzt mit einem Bafang-Mittelmotor für mich umgerüstet wird. Am Wochenende kann ich es abholen. Bis dahin muss ich mich gedulden und…
wehe es regnet hier am kommenden Wochenende…

Viele Grüße
Kimie

    Norbert - 3. Mai 2017 Reply

    Hallo Kimie,
    schön zu hören, dass am letzten Wochenende alles geklappt hat. Ich drücke Dir die Daumen, dass mit dem Umbau alles so funktioniert wie Du es Dir vorstellst und am nächsten Wochenende überall strahlend blauer Himmel zu sehen ist.
    Liebe Grüße
    Norbert

      Kimie - 3. Mai 2017 Reply

      Besten Dank, Norbert! Ich hoffe, Petrus hat das gelesen.

      Ich mache mir eigentlich keine großen Sorgen wegen des Motors. Der Mann in Soest hat einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht:
      sehr kompetent und bemüht, und was er selbst an eigenen motorisierten bikes da stehen hatte, war schon nicht schlecht: ein echter Bafang-Verfechter. Mit den Preisen erschien er mir sehr fair.

      So zahle ich nur 25 Euro Aufpreis für einen Drehgriffschalter anstelle eines Daumengashebels
      (ich stelle mir einen Drehgriffschalter einfach angenehmer bzw. vertrauter vor, da ich mal einige Jahre Motorrad gefahren bin) und 35 Euro für eine Lederakkutasche, da die Form des Akkus so nicht mit Halterung an den Rahmen passt. Sah aber alles qualitativ gut aus und nicht nach Notlösung. Das Display kommt direkt an den Rahmen vor mir, ist 5-farbig und hat USB-Anschluss. So kann ich direkt mal unterwegs irgendwelche Geräte laden.

      Viele Grüße
      Kimie

    Eduard J. Belser - 19. Juni 2017 Reply

    Hallo Kimi

    Das Kettwiesel meines Vater hat heute beim Radhaus in Freiburg einen Käufer gefunden. Er hat es probegefahren, war begeistert, hat es gleich bezahlt und mitgenommen. Es geht nach Reutlingen. Ich bin noch gespannt, wie Sich der Bafang-Antrieb an Deinem Kettwiesel bewährt. Bitte hälts Du uns da auf dem laufenden.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Eduard

      Kimie - 19. Juni 2017 Reply

      Hallo Eduard,

      ich freue mich für dich, dass du einen Käufer gefunden hast! Es ist sicherlich auch ein schönes Rad.

      Gern halte ich euch auf dem Laufenden. Es wird gerade noch eine neue Lenkstange verbaut, die dann genau wie beim Evo unten verläuft und nicht seitlich bzw. oberhalb des Rahmens wo sie durch den Motor blockiert wird. Desweiteren soll dem Problem mit der ewig abspringenden Kette abgeholfen werden, was wohl auf die nicht ganz gerade Kettenführung zurückzuführen ist. Die Ersatzteile werden vom Räderwerk in Hannover bestellt und letzte Woche wurde ich darüber informiert, dass dieses Ersatzteil noch nicht angekommen war. Was das genau für ein Teil sein soll, weiß ich nicht.

      Aufgrund des Kettenproblems bin ich noch nicht viel zum Fahren gekommen. Vermutlich erst um die 50 km. Dabei konnte ich aber schon feststellen, dass der Bafang Motor in der Tat kräftig ist. Auch von der Anfahrhilfe bin ich begeistert. Ohne wäre es bestimmt oft schwierig, erstmal in Fahrt zu kommen, besonders, wenn es bergauf geht. Ja, auch im sogenannten Flachland gibt es Steigungen, wo sich schon so manch ein Zweiradfahrer abkämpft.

      Ich hoffe mal, dass ich das Trike diese Woche wiederbekomme. Außerdem werde ich ja auch noch den besprochenen Gastbeitrag schreiben. Zur Zeit ist hier gerade ne Hitzewelle, dass man keinen kühlen Kopf bewahren kann.

      Vielleicht sehen wir uns ja in Kriftel (?)

      Viele Grüße aus Celle in die Schweiz
      Kimie

        Eduard J. Belser - 21. Juni 2017 Reply

        Hallo Kimie

        Schade bist Du wegen der Detailproblem noch nicht so richtig in Fahrt gekommen mit Deinem Kettwiesel. Ich hoffe, dass die Kinderkrankheiten rasch und gründlich behoben werden können. Auch bei uns ist es sehr heiss, aber mit dem Go SwissDrive komme ich auf ein Tempo, wo mir der Fahrtwind angenehme Kühlung zufächelt.

        Da ich nun vorläufig liegetrikmässig gut ver- und entsorgt bin, ist mir die Reise nach Kriftel bei der Hitze zu anstrengend. D.h. ich werde am Samstagmorgen früh, wenn es noch etwas kühler ist, zum Einkaufen in der Region mit dem Gekko unterwegs sein. Ich habe letzten Samstag entdeckt, dass der Bauernladen, wo ich das Eis kaufe, am Samstag Morgen hochköstliche Brote mit Speck/Zwiebeln, Oliven und getrockneten Tomaten hat. Aber man muss dafür am Morgen zeitig dort sein.

        Nach Solothurn fahre ich diesen Sonntag sicher nicht, weil da das sommerliche Marktfest ist und das Gewühl tu ich mir nicht an.

        Liebe Grüsse und viel Vergnügen in Kriftel
        Eduard

          Kimie - 21. Juni 2017 Reply

          Hallo Eduard,

          gestern durfte ich mein Trike abholen!!
          Die haben sich wirklich sehr viel Mühe gegeben, jedes Detailproblem zu lösen.
          Die Rückfahrt mit dem Trike hat sich sehr gut angefühlt. Bis jetzt gibt es keinen Anlass für Bedenken. Vielleicht und hoffentlich sind die Probleme jetzt Geschichte.

          Ein Bekannter hatte mir ja eine Deichsel für meinen Anhänger gebastelt, damit ich ihn auch am Trike ziehen kann. Das sah sehr professionell aus. Leider hat sie die Belastungsprobe mit ein paar Getränkekisten nicht überstanden. Also müssen wir nochmal eine bauen. Aber lieber stellen wir es jetzt fest, bevor ein Hund mitfährt.
          Das wird sich wohl noch lösen lassen. Aber ich habe schon mal mein Trike… 🙂

          Ja, die Hitze ist schon anstrengend, aber vorm Wochenede erwarten wir hier noch Hitzegewitter. Dann wird’s vielleicht angenehmer.

          Liebe Grüße
          Kimie

          Eduard J. Belser - 22. Juni 2017 Reply

          Hallo Kimie

          Dann hoffe ich die Kinderkrankheiten Deines Kettwiesels sind endgültig behoben.

          Heute habe ich gestaunt. Ich habe erfahren, dass der Käufer meines Kettwiesels mit demr Bahn nach Freiburg gefahren und die über 150 km von Freiburg nach Reutlingen in zwei Etappen durch den Schwarzwald und das Neckartal heim geradelt ist. Ich hoffe er hat viel Freude mit dem Kettwiesel. Es ist offenbar in die richtigen Hände gekommen.

          Liebe Grüsse aus der backofenheissen Schweiz
          Eduard

          Kimie - 23. Juni 2017 Reply

          Hallo Eduard,

          ja, das nenn’ ich ne Leistung, auch wenn er einmal dazwischen übernachtet hat. Immerhin hat er ja keinen Motor, und die Strecke ist sicherlich nicht nur eben.

          Apropos ‘backofenheiß’: das war es hier die letzten Tage auch. Bis heute mittag sogar der heißeste Tag bislang in diesem Jahr. Dann kam das Unwetter. Hier lief das ja noch halbwegs gemächlich ab, aber anderswo mit Tornado, Zugausfällen etc. Schon heftig, was alles in den Nachrichten kam. Bin gerade aus Hamburg zurück, wo der Tornado war. Hatte Fahrgäste, deren Zug ausgefallen war. Der ganze Fernverkehr war ja eingestellt, Das ist immer die Kehrseite, wenn man sich auch sonst darüber freut, dass es wenigstens kurzfristig mal abkühlt.

          Ich fahre jetzt übrigens doch nicht nach Kriftel. Hat organisatorisch nicht hingehauen. Aber was soll die lange Fahrt hin und zurück und dann den ganzen Tag wieder bei angekündigten bis zu 30 Grad da rumlaufen. Bin so froh darüber, dass die jetzt mein Trike endlich in Ordnung ist (hoffe, es bleibt diesmal dabei). Da will ich auch endlich mal fahren…

          Habe außerdem heute einen Schlosser ausfindig gemacht, der sich nächste Woche mal mein Trike ansieht und schaut, ob er das hinbekommt dass ich meinen Zweiradanhänger damit ziehen kann. Vielleicht ändert der anstatt an der Deichsel eher was an der Anhängerkupplung. Und dann schaut er sich die Ladefläche meines VW-Busses an und bastelt evt. etwas, damit ich es alleine ein-, ausladen und sicher transportieren kann, ohne dass dabei etwas kaputt geht. Aber erstmal schauen, ob die Vorschläge bezahlbar sind. Dann fehlt nur noch die Gepäcktasche. Für diese Dinge muss ich auch mal etwas Geld zusammenhalten. Kriftel sind schon wieder Fahrkosten mit Übernachtung und Spesen für unterwegs. Da sind schnell mal eben wieder wenigstens 100 Euro weg.

          Dafür mache ich dann übernächsten Sonntag das Volksradfahren in Munster mit. Das sind für mich nur ca. 50 km und geht dann auch ohne Übernachtung. Man muss ja nicht alles auf einmal machen…

          Viele Grüsse
          Kimie

Mike - 3. Mai 2017 Reply

Hallo Maria,

wieder ein Klasse Beitrag super gemacht.
Bin etwas traurig nicht dabei gewesen zu sein, aber leider konnte ich aus privaten Gründen nicht erscheinen.
Glaube aber meine Frau ist froh, dass ich nicht gefahren bin, sonst würde ich ihr in den Ohren hängen, dass ich ein Kettwiesel haben will 😉
Aber das hört sie öfters von mir, besonders seitdem meine Firma ab nächsten Monat Bikeleasing anbietet.

Was ich sehr interessant finde ist der Montageständer, den du erwähnt hast, bin gespannt drauf. Aber dann stellt sich die Frage woher man als Privatperson den beziehen kann, weil Hase Bikes alles nur über Händler verkauft. Hätten die einen Webshop oder man könnte direkt Ersatzteile bei ihnen beziehen, hätte ich schon ein Kettwiesel.

mfg
Mike

    Eduard J. Belser - 4. Mai 2017 Reply

    Hallo Mike

    Der Montageständer interessiert mich auch. Aber im Fall eines Falles finde ich es Problemlos ihn über Bea von der Radhaus GmbH zu bestellen und in Freiburg abzuholen.

    Liebe Grüsse
    Eduard

Maria Jeanne Dompierre - 4. Mai 2017 Reply

Lieber Mike,

danke, ich freue mich, dass dir der Beitrag gefällt.
Jaja, die PartnerInnen – das wäre auch mal ein nettes Thema … wie gehen eigentlich die PartnerInnen mit dem Liegerad-Spleen um 😀 ?
Ich möchte kein Öl ins Feuer gießen, aber wäre das machbar? ein Kettwiesel über die Firma zu leasen oder ist es zu hochpreisig?

Ich werde noch herausfinden, wie man den Montageständer als Privatperson erwirbt (ich bin schon bald wieder mit HASE BIKES verabredet). Nervt es dich, wenn du zu einem Händler gehen musst? Wenn du genau weißt was du möchtest, ist es doch eigentlich nur ein Telefonanruf, um einige Tage später deine Teile abzuholen?

Das Leasing deiner Firma interessiert mich auf jeden Fall, bitte erzähle davon.

Beste Grüße
Maria Jeanne

    Mike - 4. Mai 2017 Reply

    Hallo Maria und Eduard,

    Zum Thema wie geht meine Frau mit meinem Spleen um.
    Wenn ich wieder zuviel darüber rede, verdreht Sie gerne die Augen, aber sie erträgt es.
    Dafür liebe ich sie. Triken ist nicht nur mein Spleen, sondern ich mache es, um dafür zu sorgen, dass meine Krankheit nicht schlimmer wird.

    Zum Thema, ob ich Probleme habe zu einem Händler zu fahren, um den Montageständer zu bekommen.
    Muss ich sagen, habe damit keine Probleme, nur ist der nächste Händler knappe 90km entfernt. 180km nur für den Fahrradständer ist nicht unbedingt was man gerne macht.

    Zum Thema Bikeleasing:

    Unser Betriebsrat hat noch nicht alles bekannt gegeben, aber ein Werk im Konzern hat das bereits eingeführt und wir wollen das jetzt auch machen.
    Die Regelung sieht in dem anderen Werk so aus, dass man ein normales Rad (inkl. Zubehör) bis max 6000€ und ein E-Bike bis 8000€ leasen kann.(S-Pedelec ist aber ausgenommen)
    Wir machen das dann mit http://www.businessbike.de/ . Gibt aber noch andere Anbieter, die das machen.
    Also muss man sich einen Händler suchen, der mit Businessbike zusammmenarbeitet und sucht sich da mit allem Zubehör ein Bike aus. Dann kauft Businessbike das Rad und die Firma least es ab.
    Man macht dann eine Gehaltsumwandlung und das Bike wird 3 Jahre geleast. Über die Gehaltsabrechnung läuft das alles etwas an der Steuer vorbei und deswegen kann man dabei sparen.
    Nach 3 Jahren kann man sich aussuchen, ob man das Rad behält oder nicht. Wenn ja, muss man 10% des Kaufpreises zahlen und das Rad ist deins. Wenn man es nicht will, gibt man es zurück.
    Auf der Seite ist ein Vorteilsrechner, wo man alles ausrechnen kann. Es wird immer angegeben, dass man so 30% spart. Das nur teilweise, weil das Rad sehr stark versichert wird und das wird beim Ersparnis mit eingerechnet.
    Genau wie die ganzen Wartungen, die mit bezahlt werden. Ich sehe das so: man spart, wenn man das raus nimmt, so 20% (also etwas mehr als die Mehrwertsteuer)
    Aber wenn man z.B. ein Trike vom Preis nimmt, spart man schnell mal 1000€ und mehr. Ich warte aber erstmal bis unsere Konditionen im Werk bekannt gegeben werden.
    Wenn ich aber 1000€ sparen kann, nehme ich das mit. Wobei – 2 Trikes zu haben finde ich persönlich etwas übertrieben. Besonders, weil ich mein Gekko nicht verkaufen will.

    Muss das ganze noch überlegen, denn egal wie ich rechne; ein gebrauchtes Trike ist meistens billiger. Weil viele sich ein Trike kaufen und dann feststellen, dass es nichts für sie ist.
    Erst vor 2 Wochen wurde ein Kettwiesel Evo von Mitte 2016 mit Div. und Tasche für 3999€ angeboten. Es war Mitte des Jahres neu für 6000€ gekauft worden. Und da würde ich dann z.B. 2000€ sparen. Aber dafür aber erstmal 4000€ rum liegen haben.
    Hätte ich das Geld gehabt, hätte ich das Kettwiesel gekauft. Aber egal muss noch etwas rechnen.

    Im Moment schwanke ich noch zwischen Kettwiesel, HP Scorpion (das neue ohne Falttechnik und Vorderradfederung) und ICE Sprint/ ICE FULL FAT. Also entweder Spaßmobil oder Alltagsfahrzeug.
    Und schon nerve ich wieder meine Frau mit meinem Trikespleen. Ein Teufelskreis. So, muss langsam ins Bett.

    Hoffe, konnte etwas helfen, ansonsten einfach Fragen stellen.

    mfg
    Mike

Maria Jeanne Dompierre - 5. Mai 2017 Reply

Mike,
danke für die Erklärung. Da hast du wahrlich ein Luxusproblem 🙂
Aber der Trend zum Zweittrike ist bei einigen da, eindeutig.

Schön, dass deine Frau so liebevoll mit deiner Leidenschaft umgeht, da hast du Glück.

Grüße
Maria Jeanne

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