Keinen Bock gehabt und tschüß GoSwiss Drive

​Ihr Lieben,

​von mir nicht geplant gab es hier eine Winterpause.
Beim Schreiben. Denn geradelt bin ich auch den Winter über, wenn auch nicht so häufig wie sonst.

Es ist nichts Schreckliches passiert wie manch einer von euch in besorgten E-Mails nachfragte.
Denn ihr habt absolut Recht: In der Vergangenheit bedeutete Funkstille meinerseits, dass eine Katastrophe über mich hereingebrochen war.
​Dieses Mal hatte ich​ einfach keine Lust zu schreiben, was mich eigentlich sonst nie plagt.

Wie kam es dazu?
Nun, viele von euch haben es ja schon diskutiert, denn es war ein echter Aufreger in der Szene.

GoSwiss Drive hört auf.

Wie es sich für eine Bloggerin gehört, die einigermaßen seriös berichte möchte, fing ich auch sofort damit an, Kontakt aufzunehmen, HP Velotechnik zu interviewen und meine eigene Aufregung unter Kontrolle zu bringen, bevor ich irgendein Wort darüber verliere.

Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass das, was in dieser Phase passierte, meine Lust am Schreiben erstickte, aber sagen wir mal, es trug auf jeden Fall nicht dazu bei, das Feuer der Leidenschaft zu entfachen.

HP Velotechnik reagierte gewohnt professionell und gab mir sachdienliche Informationen.
In einem Pressekonferenz-Sprech und managerhaft, so dass ich etwas ratlos war.
Als ich darum bat, die Phrasen einmal wegzulassen und mit mir auf menschlich-empathische Weise zu reden, wurde mein Gesprächstpartner vertraulicher, schließlich kenne man sich ja nun schon einige Jahre.

Ich kann euch hier nur widergeben, was HP Velotechnik dazu öffentlich schreibt.

​HP Velotechnik

​Von deren Facebook-Seite zitiert

Unabhängig von der Entscheidung sind wir bei HP Velotechnik von den Leistungsmerkmalen und spezifischen Produktvorteilen des Nabenmotors insbesondere für Liegeräder überzeugt. Das direkte Ansprechverhalten, der praktische Rückwärtsgang und die Möglichkeiten der individuellen Sonderprogrammierung stellen für viele Kunden wichtige Pluspunkte bei der Auswahl ihres Motorsystems dar.

Aus diesem Grund bieten wir das zum aktuellen Modelljahr deutlich verbesserte Go SwissDrive EVO CANBus-System für die laufende Saison 2019 weiterhin als Ausstattungssoption sowie als Nachrüstkit für alle Modelle unverändert an.

Wichtig(!) ist uns dabei die Zusage von GO SwissDrive und der Ortlinghaus-Gruppe, dass der Service und die Ersatzteilversorgung nach dem Ende der Geschäftstätigkeit von GO SwissDrive zum Jahresende 2019 durch die Ortlinghaus GmbH übernommen werden. Die Abwicklung von Gewährleistungsansprüchen für HP Velotechnik-Kunden wird auch weiterhin durch die HP Velotechnik GmbH & Co. KG durchgeführt.

Im Rahmen unserer laufenden Produkt- und Ausstattungsplanung für die Saison 2020 arbeiten wir mit Hochdruck an der Integration eines alternativen Nabenmotorsystems, das wir unseren Kunden in Ergänzung zu unseren 4 verschiedenen Shimano STEPS-Antriebsoptionen weiterhin anbieten wollen.

Manche von euch hat diese​ glatte Ausdrucksweise etwas genervt, aber der Grund ist verständlich.

Viele von uns mit dem GoSwiss System wollen nun wissen wie lange wir damit rechnen können, Ersatzteile oder im Schadensfall, den ganzen Motor austauschen zu können, sollte der schlimmste Fall eintreffen und GoSwiss dicht machen, ohne dass jemand übernimmt und weitermacht.


HP Velotechnik kann sich nicht dazu hinreißen lassen, eine Aussage dazu zu machen.
Aus juristischen Gründen müssen sie solche Formulierungen wählen, die uns das Gefühl geben, wir bleiben etwas allein gelassen mit unseren Befürchtungen.


Ansonsten könnte jemand gegen die Krifteler klagen, wenn der Eindruck entstünde, dass für die nächsten ​paar Jahre genügend Ersatzteile und Motoren für die Versorgung der Altbestände vorhanden wäre und wir versorgt seien.

​So viel also zu meinen erfreulichen Erlebnissen mit HP Velotechnik.

Kommen wir zum unerfreulichen Teil der ganzen Affäre.

Alles für die Katz'

​Ich könnte einen sehr langen Beitrag über meine Erfahrungen mit GoSwiss Drive verfassen, bzw. die Ortlinghaus Gruppe.

​Nach so langer Zeit kann ich unemotional und knapp da​zu schreiben:
​Wie ihr wisst, hatte ich ein langes Video über den GoSwiss Drive Motor gedreht, zu dem Immanuel Seeger eigens zu mir angereist war.
Das Video war längst fertig bearbeitet und zur Ansicht für GoSwiss Drive an einem vertraulichen Ort online hochgeladen, als da kam: Nichts

Keine Antwort, keine Reaktion, auch nicht auf zig Nachfragen meinerseits.
Intern waren alle schon mit jenem Thema beschäftigt, das noch nicht den Weg in die Öffentlichkeit finden sollte, also ließ man auch mich im Dunkeln.

Irgendwann erhielt ich dann die Nachricht über die geplante Abwicklung der Firma, aber eben noch streng vertraulich. ​​Was sollte ich nun mit meinem Videobeitrag machen?
Auf keinen Fall veröffentlichen! Sagen konnte ich das aber noch nicht, ihr aber wartetet zu Recht auf diesen angekündigten Beitrag.
​Schon während dieser Hinhaltephase verlor ich die Lust an dem Thema.

Einige Kontakte zum Motorenhersteller, bzw. der Ortlinghaus-Gruppe, frustrierten mich dann vollends.
Niemand wollte sich äußern, dann durfte sich niemand mehr äußern und schließlich geriet ich noch an einen sehr unfreundlichen Menschen, um es einmal vornehm auszudrücken.

​Viele Anrufe und E-Mails

​Hinter den Kulissen lief mittlerweile bei mir das Telefon heiß, weil einge von euch sehr besorgt anriefen.

  • Hast du schon gehört, dass GoSwiss aufhört? Ja, habe ich.
  • Was ist jetzt mit uns? Was​ geschieht im Schadensfall? Dazu hat HP Velotechnik folgendes gesagt ...
  • Hast du schon mit GoSwiss gesprochen? Nein, die sind gerade nicht erreichbar ... Das gibt's doch nicht! Ist aber so ...
  • Hast du schon mit HP Velotechnik gesprochen? Ja, aber ich kann auch nicht mehr sagen als sie offiziell dazu bekannt geben.
  • Wechselst du jetzt deinen Motor? Nein, erst mal mache ich gar nichts.
  • Hast du nicht auch Angst, irgendwann da zu stehen mit diesem Motorensystem, das dich ein Heidengeld gekostet hat und du musst irgendwann wegen eines Schadens zu einem neuen Motorensystem wechseln für weitere zig tausend Euro? Ja, habe ich. Ich bin genauso betroffen wie du.
  • Wie geht es jetzt weiter? Erst mal bleibt bis zum Ende des Jahres sowieso alles wie gehabt.
    HP Velotechnik verkauft ​bis dahin immer noch Trikes mit GoSwiss Drive. Für die nähere Zukunft sind wir alle abgesichert, wobei ich nicht definieren kann, ​um welchen Zeitraum es sich ​dabei handelt.
  • Findest du nicht auch, dass das alles eine große Scheiße ist? Ja, finde ich. Aber eine kleine Hoffnung besteht noch, dass es einen Käufer geben wird, der das ganze weiter führen möchte.
  • Ich möchte eigentlich ein neues Trike bestellen. Soll ich jetzt lieber keinen GoSwiss Motor nehmen, sondern Shimano? Dazu ​möchte ich nichts sagen.

​Ich habe also meinen kindlichen Trotz überwunden (jetzt habe ich aber wirklich keine Lust mehr, irgendetwas zu schreiben und schon gar nicht über diesen Motorenhersteller, der mich so hat hängenlassen, erst hier eins auf tolle Kooperation machen und mich ein Video drehen lassen, für das ich Tage investierte, um dann still und heimlich den Abgang zu planen) und bin wieder Feuer und Flamme dafür, was dieses Jahr für uns bringen wird.

Anderereseits hatte ich mit einigen von euch so regen Austausch, dass es sich für mich gar nicht wie eine Abstinenz angefühlt hatte.

Aber das ist natürlich nur ein Teil der Wahrheit.

​Windhunde sind anders

​Wahr ist nämlich auch, dass die kleine Luna sehr viel meiner Aufmerksamkeit resorbiert.
Sie musste dringend operiert werden, da sie eine Missbildung am Beinchen hat und mehr drei- als vierbeinig durch die Welt lief. Was wiederum dazu führte, dass sie durch die Fehlbelastungen der anderen Gelenke, Folgeerscheinungen zeigt.

Der Genesungsprozess läuft gut was die große Wunde angeht. Aber wie erklärt man einem Hund, der es sich angewöhnt hat, sein Bein lieber nicht zu gebrauchen, dass er es jetzt wieder einsetzen darf, ja muss?
Mit viel Übung, Bäder, Massagen und Ermunterung.

Plus zweimal wöchentlich in die weit entfernte Klinik, wo sie operiert wurde und nun Physiotherapie bekommt. Denn ​natürlich musste ich mich ja für Windhunde entscheiden, die nicht von jedem Tierarzt operiert werden können, weil sie die Narkose nicht so gut vertragen, ihre Herzen anders schlagen, ihre Werte anders sind als andere Hunderassen, ihre Haut so dünn ist, dass man nicht einmal ein Pflaster auf die Wunde kleben darf und die OP-​Naht offen bleiben muss und Tierärzte, sie sich mit Windhunden nicht auskennen, das nicht berücksichtigen und den Windhund somit einem größerem Risiko aussetzen.

Herrchen witzelt derweil, dass nach der Physiotherapie wohl noch die Psychotherapie käme?
Und natürlich darf ich mich nie beschweren, denn dann bekomme ich zu hören: Du wolltest ja unbedingt Windhunde und du wolltest ja auch unbedingt diesen kranken Hund übernehmen.

Derweil ich mich beschwere, dass die Patientin viel zu sehr verwöhnt würde vom männlichen Menschen in der Familie und ihr alles durchgegangen lassen würde und Erziehung auch wichtig sei für einen Hund mit Handicap. ​Die Antwort kann man sich denken, denn natürlich müsse der arme Hund kompensiert werden für die erste Zeit des Lebens, die so schlecht gelaufen war, sich keiner liebevoll gekümmert habe und man wisse ja auch nicht wie alt oder eben nicht alt das Würmchen werden würde, da habe sie doch nur das Beste im Leben verdient? 

​Doch nicht alles für die Katz' 

​Aber zurück zum Videobeitrag über GoSwiss Drive: Sequenzen aus dem Video mit Immanuel Seeger werde ich heraus- und zusammenschneiden, denn er hat vom Hersteller unabhängig einige gute Tipps gegeben wie Lagerung der ​Akkus im Winter, das richtige Laden und andere Maßnahmen, damit sie uns länger erhalten bleiben.

​HP Velotechnik: Kein Tag der offenen Tür

​Der Tag der offenen Tür von HP Velotechnik ist bei vielen von euch schon ein fester Termin im jährlichen Eventkalender. Warum das dieses Jahr anders ist als ihr es gewohnt seid, schreibt die Krifteler Manufaktur im Folgenden:

HP Velotechnik setzt 2019 mit einer liebgewordenen Tradition aus: Die Liegeradmanufaktur lädt nicht zu einem „Tag der offenen Tür ein“ – wobei die Gründe dafür, paradoxerweise, erfreuliche sind: Mit Beginn des Frühjahrs und einem sprunghaft gestiegenen Auftragseingang wurde die Produktion massiv hochgefahren. Um weiterhin für die von Hand und in Einzelanfertigung nach individuellen Wünschen gebauten Räder kundenfreundliche Lieferzeiten anbieten zu können, verzichten die Krifteler 2019 auf ihren Publikumstag. Der war in den vergangenen Jahren mit bis zu 600 Besuchern, die zum Teil sogar aus dem Ausland anreisten, stets ein Highlight im Kalender.

 Der für die Produktionssteuerung verantwortliche Geschäftsführer Daniel Pulvermüller erläutert dazu: „Wenn wir das wie ursprünglich geplant an dem Samstag Ende Mai durchgezogen hätten, hätte das im Vorfeld die Produktion für insgesamt eine halbe Woche blockiert.“ Gänzlich verzichten werden die Liegeradspezialisten aber nicht auf den intensiven Austausch mit den Fahrradfans. An zwei Tagen im Herbst öffnen sich die Pforten zu einem neuen Programmformat, der „Gläsernen Manufaktur“. An den Freitagen 20. und 27. September werden Pulvermüller und sein Kompagnon Paul Hollants je rund 20 Besucher empfangen. Die können sich, bei laufendem Betrieb, ein Bild vom Spezialradbau à la HP Velotechnik machen.

 Anmeldungen für die jeweils von 11 bis 15 Uhr geplanten Veranstaltungen sind ab sofort unter dem Stichwort „Gläserne Manufaktur“ per E-Mail an mail@hpvelotechnik.com möglich. Das Programm beginnt mit einem Vortrag zur Unternehmensgeschichte und geht nach einem kleinen Mittagssnack direkt zur Führung durch die Produktionshalle über. In der letzten Stunde ist Zeit für Testfahrten mit Rädern von HP Velotechnik auf dem Firmengelände und „Trike-Talk“ – detaillierte Infos über die Räder von den Experten aus erster Hand.

​Ich wünsche euch ein wunderschönes Oterwochenende, das Wetter lässt ja keine Wünsche offen.
Genießt die Sonne, macht mit euren Trikes oder anderen Fahrrädern die Starßen unsicher und bleibt mir wohlgesonnen,

Eure

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claudia - 21. April 2019 Reply

schön wieder von dir zu hören. als die nachricht über das aus von gsd kam, hatte ich meine scorpion gerade in der werkstatt in bielefeld. eigentlich zu inspektion. der freundlich händler fragte mich als erstes, ob der motor rund läuft. eigentlich schon, außer 2 fehlmeldungen (motor kalibriere) und etwas schluckauf war ich eigentlich zufrieden. herr e. nicht. der motor ging sofort nach go swiss. gut 2 monate haben go swiss und hp gebraucht um den endlich vefnünftig ans laufen zu bekommen. wobei ich weder meinem händler noch hp einen vorwurf machen. hp ist davon auch überrascht worden und haben sich laut händler sehr eingesetzt. nun hoffe ich, dass der motor einige jahre hält. ärgern tue ich mich eigentlich nur, das go swiss wohl die app nicht mehr im googleplay anbietet. ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, dass niemand interesse an den motor hat und diese sparte einkauft.
ja, mit dem lieben vieh hat man so seine probleme. manchmal frag ich mich auch, ob es ohne tiere nicht einfacher und vor allem günstiger ist..
ich wünsche dir/euch ebenfalls frohe ostern. eigentlich wohne ich ja gar nicht so weit weg von dir…

    Maria Jeanne Dompierre - 23. April 2019 Reply

    Liebe Claudia,

    schön, dass wir zum gleichen Herrn E. in Bielefeld gehen 🙂
    So lange auf sein Gefährt verzichten zu müssen, ist ja höchst unerfreulich.

    Ohne Tiere … einfacher … naja, das kommt sicherlich auf die Perspektive an.
    Günstiger? Auf jeden Fall! Gerade bei Luna kommt ein kleines Vermögen zusammen bis wir fertig sind.

    Aber wie antworte ich immer, wenn jemand mir eine Rechnung aufmachen will (Hunde machen Schmutz, kosten Geld und Nerven):

    Wohnte ich alleine, hätte ich auch weniger Schmutz und mehr Ruhe. Es spricht einiges dagegen, sich als Frau einen Mann zu halten …
    😀

    In diesem Sinne – Frohe Ostern aus und nach OWL

Michael Klingler - 21. April 2019 Reply

Hallo Maria,

auch dir und euch von mir ein frohes Osterfest.
Das mit GoSwiss Drive ist schon heftig, aber auch zu erwarten, da der Markt ja nicht nur aus Liegerädern besteht. Klar dass HPV hier erst mal eine recht wenig sagende Stellungnahme abgibt, sie sind ja der erste Ansprechpartner für den Endkunden.

Dass du über den Informationsfluß wenig erfreut warst kann ich mir sehr gut vorstellen, leider ist es bei Bloggern oft so, dass sie nur mit knappen Infos versorgt werden. Besonders dann wenn es um so etwas geht wie Geschäftsaufgabe. Gerade wenn man, wie du, mit Herz und Leidenschaft bei der Sache ist. (Gut für uns Leser)

Deine Winterpause muß ich gestehen ist mir nicht aufgefallen. Ein Trauerfall in der Familie und meine Tätigkeit für ein Magazin haben einiges an Zeit in Anspruch genommen. Auf Facebook habe ich aber immer wieder mal mitgelesen und mir auch den einen oder anderen Beitrag durchgelesen.

Dass Luna einiges an Aufmerksamkeit braucht ist mehr als verständlich, hier auf „du wolltest den Hund ja haben“ zu verweisen ist natürlich nicht die feine englische Art. Es dann extrem zu verwöhnen allerdings auch nicht. Ich drücke von ganzem Herzen die Daumen, dass es ihr bald besser geht.

Den Tag der offenen Tür ausfallen zu lassen klingt mir doch etwas merkwürdig. Der Grund mag sicher die erhöhte Nachfrage sein, lässt aber auch vermuten, dass man hier möglicherweise unangenehmen Fragen aus dem Weg gehen möchte. Für mich ist das so jetzt ein Vorteil. Dass es irgendwann ein Scorpion werden wird ist schon klar, nur war die Frage mit oder ohne Motor. So kann ich erst mal in Ruhe abwarten was die Zukunft bringen wird und welche Art des Antriebs dann für mich die Richtige ist.

Weiterhin noch schöne Feiertage und einen guten Start in den Liegeradsommer 2019

Michael

    Maria Jeanne Dompierre - 23. April 2019 Reply

    Hallo Michael,

    so ganz ernst ist das nicht gemeint, wenn ich den Hinweis bekomme, dass ich diesen Hund ja unebdingt haben wollte. Es ist mehr ein eheinternes Foppen 🙂

    Es tut mir von Herzen leid von deinem Verlust zu lesen.
    Ich erspare dir jegliche Floskel dazu, weiß ich doch aus Erfahrung, dass es manchmal besser ist, nichts dazu zu sagen und bei Begegnung die Geste umso deutlicher sprechen zu lassen.

    Grüße
    Maria

Martin Habel - 21. April 2019 Reply

Liebe Liegeradfrau,

danke für deinen Beitrag.

Auch ich habe mich im letzten Jahr für ein SCORPION mit GoSwiss Drive entschieden.
Konkret für ein SCORPION FX 20 mit einer GoSwiss Drive und PINON-Schaltung. Teurer gehs fast nicht.
Allerdings war der Antrieb die einzige Möglichkeit, wie meine Frau bei uns zuhause den Buckel hochkommt.
Ursprünglich hatte ich mit einem SHIMANO-Antrieb mit der 8-Gang-Schaltung geliebäugelt.
Leider war die Unterstützung beim Anfahren an einem steilen Berg nicht ausreichend.
Aber GoSwiss Drive ist nicht der erste und wird sicher nicht der letzte Anbieter sein, der vom Markt verschwindet. Man/frau denke nur an BIONX, bei den Herstellern von eigenen Antrieben an FLYER und andere.
Das ist auch für die Fahrradbauer nicht einfach.
Als ich im Januar unser SCORPION nach Germersheim zur Inspektion gebracht habe, war man überrascht, dass ich schon vom Ende von GoSwiss wusste.
Ich meine ich habe es zuerst bei Facebook gesehen.
Jetzt hoffe ich, dass der Antrieb lange hält und keine Probleme macht.
Bin mal gespannt wie sich HP Velotechnik nächste Woche auf der SPEZI präsentiert.

Ich freue mich weiter auf deine Beiträge.

Grüße aus dem Badischen sendet dir

Martin Habel

    Maria Jeanne Dompierre - 23. April 2019 Reply

    Vielen Dank für deine Zeilen, Martin.

    Da hast du in der Tat die Ausstattung DeLuxe gewählt – das macht bestimmt ungeheure Freude.
    Was du über die Leistungsfähigkeit der beiden unterschiedlichen Motoren beschreibst, deckt sich mit meiner Erfahrung.

    Viel Spaß auf der SPEZI?

    Grüße
    Maria

      Eduard J. Belser - 6. Mai 2019 Reply

      Hallo Maria

      Schön wieder von Dir zu lesen. Ich war mit Freunden an der Spezi. Wir sind am Donnerstag mit der Bahn von Olten nach Muttenz gefahren und von dort nach Haltingen geradelt. Dort haben wir bis Offenburg in die Bahn verladen und sind nach der Mittagspause nach Seltz im Elsass gefahren. Am Freitag ging’s bei Dauerregen zur Zeiskamer Mühle ca. 10 km westlich von Gerhersheim, wo wir für drei Nächte Quartier bezogen. Ein tolles Hotel mit einem sehr guten Restaurant mit exzellenter Küche. Am Samstag ging’s mit den Rädern an die Spezi. Von dort soll ich Dir ganz herzliche Grüsse von Alexander Kraft von HP Velotechnik und von Frau Hase ausrichten.

      Für den Sonntag hatten wir beim Tourismusbüro Speyer eine eineinhalbstündige Veloführung gebucht. Ein tolles, sehr empfehlenswertes Angebot. Am Montag ging es von der Zeiskamer Mühle zurück nach Seltz und von dort am Dienstag weiter über Strassburg nach Obernai. Am Mittwoch fuhren wir nach Breisach, wo wir mit dem Panoramahotel Kapuzinergarten wieder einen kulinarischen Volltreffer gelandet haben. Dort ist am Abend Dieters Frau Bernadette mit dem Auto zu uns gestossen und hat uns für die letzte Etappe von unserem Reisegepäck entlastet. Am letzten Tag führte unserer Veloreise durchs Elsass nach Huningue wo wir über die Dreiländerbrücke nach Weil am Rhein hinüber wechselten, um entlang des Rheins zum Bahnhof Muttenz zu fahren und dort nach Olten zu verladen.

      Elsbeth und Theo fuhren normale E-Bikes, Dieter seinen HP Scorpion 26 und ich meinen HP Gekko 20. Theo hat sehr gelitten und musste sein Sitzleder mit Ringelblumensalbe einigermassen bei Laune halten. Dieter und ich haben die deutlich über 500 Kilometer radeln auf unseren Liegestühlen entspannt und problemlos ausgesessen. Auf allen vier Velos hatten wir zwei Akkus und die Ladegeräte dabei. Für mich war das die erste mehrtägige Veloreise und ich habe es tatsächlich fertig gebracht, meine Sachen auf Anhieb optimal zu packen. Mit zwei Ortlieb Taschen am und einem Ortlieb Rollenköfferchen (wird leider nicht mehr angeboten) auf dem Gepäckträger war ich dafür perfekt gerüstet. Leider weniger perfekt war mein Regenschutzprovisorium mit dem ich sehr zu kämpfen hatte. Aber ein optimaler Regenoverall ist bereits gekauft. In diesen muss ich mich allerdings noch mit der Hilfe der Ernährungsberatung des Kantonsspitals Olten hineinfasten. Es geht dabei zu Glück nur noch um wenige Zentimeter und nach der grossartigen Veloreise bin ich natürlich dafür voll motiviert. Die beiden Liegetriks mit GoSwiss Drive und Pinion Getriebeschaltung haben als unglaublich komfortable Reisevelos überzeugt. Entsprechend sind wir bereits am Planen weiterer Veloreisen.

      Liebe Grüsse
      Eduard

KlausD - 23. April 2019 Reply

Hallo Maria Jeanne,

Ich freue mich, dass Du wieder schreibst. Ich kann Deinen Ärger bestens verstehen – sowohl über den Ausstieg von GoSwissdrive und vor allem mit dem Umgang damit.

Besonders ärgerlich finde ich das Verhalten zu Deinem Filmbeitrag. Wenn da jemand etwas mehr Selbstbewusstsein gehabt hätte, wäre das ja sogar ein gutes Forum gewesen, um den Schritt zu begründen und die Entwicklung zu erläutern. Alle Fragen, die Dir gestellt wurden, sind ja berechtigt.

Noch zählen Fahrräder für die meisten Menschen zu den eher langlebigen Konsumgütern. Es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung durch die Elektrifizierung weitergeht. Auch die “Großen” ändern die Aufhängung Ihrer Motoren und machen damit ein Nachrüsten eines neueren Motors unmöglich. Eine Garantie, dass es in einigen Jahren noch die passenden Akkus gibt, gibt es auch nicht. Dass es keine einheitlichen Standards für Ladegeräte/Stecker gibt ist ebenso ärgerlich, denn das verhindert, dass es eine einfache Ladeinfrastruktur z.B. bei Übernachtungsbetrieben gibt.

… es gäbe noch viel zu schreiben, da der Frühstückskaffee ruft nur kurz: Es ist ärgerlich, dass die Hersteller nicht vernünftig zusammenarbeiten, und sich die Themen Produktverantwortung und Nachhaltigkeit leider auch bei einer so guten Idee wie der elektrischen Unterstützung des Radfahrens noch nicht durchgesetzt haben.

Deiner Patientin wünsche ich gute Genesung.

Und ich bin gespannt, ob Du von der Spezialradmesse oder aus der gläsernen Manufaktur bei HP berichten wirst.

Viele Grüße

Klaus

    Maria Jeanne Dompierre - 23. April 2019 Reply

    Lieber Klaus,

    als wir den Film drehten, wusste bestimmt noch keiner der MItarbeiterInnen von GoSwiss Bescheid.
    Als es um die Sichtung und Authorisierung ging …. ich kann nur spekulieren, aber der Verdacht liegt nahe. Ungünstiges Timing würde ich es im Nachgang nennen.

    Ich sehe es genau wie du mit den einheitlichen Steckern und Ladegeräten. Da wünsche ich mir das Bürokratiemonster Brüssel in Aktion, das dafür sorgen könnte, es für die Verbraucher einfacher zu machen.

    Auf der SPEZI bin ich dieses Jahr nicht.
    Ich verbringe Zeit mit meiner Familie in meiner alten Heimat.

    Alles Liebe
    Maria Jeanne

    Andererseits erspart es mir sicherlich einige Nachfragen von Zuschauern, die sich

    Jürgen Gradenegger - 23. April 2019 Reply

    Hallo Klaus,

    da gebe ich dir Recht ein einheitlicher Standard bei Akkus und Ladegeräte wäre sehr zu wünschen. Leider klappt das ja bis heute noch nicht mal bei den Mobiltelefonen. Will man bei Pedelecs weitestgehend auf Nummer Sicher gehen, kann man eigentich nur auf Shimano und Bosch Systeme setzen. Beide Firmen werden vermutlich auch noch die nächsten 10 Jahre bestehen. Im Falle Bosch hat man zudem auch noch eine sehr kundenfreundliche Servicepolitik. Da bekommt man z.B. noch Ersatzteile zu Haushaltsgeräten, die zum Teil 20 Jahre und mehr alt sind. Das gilt hoffentlich auch für die Pedelec Komponenten. Das würde ich HPV als Denkanstoß mit geben wollen. Heckmotoren sind leider ein Nischenprodukt am E-Bike Markt.

    LG, Jürgen

Jürgen Gradenegger - 23. April 2019 Reply

Hallo Maria,

ja da kann einem schon die Lust am Schreiben vergehen, wenn man Monate von einer Firma hingehalten wird, die man eigentlich sehr gut findet und gleichzeit die ihre Selbstauflösung planen. Aber nun ist es eben so. Die Bedenken zum Service des Go Swissdrive haben mich dazu bewogen nun doch kein Scorpion S-Pedelec als nächstes Dienstrad zu wählen. Ich müsste jetzt mindestens zwei Jahre warten, bis ein neuer Antrieb eingeführt und getestet ist. Ich fahr ja nahezu alles mit dem Rad. Da ist Verlässlichkeit aller Komponenten und auch von deren Herstellern schon ein wichtiger Punkt. Zumal das Rad und insbesondere der Motor ja nicht gerade wenig kostet. So habe ich mir erst mal ein Riese und Müller Delite S-Pedelec mit Boschmotor und ABS bestellt. Ich finde diese Entwicklung äusserst ärgerlich. Man hätte doch auch ein Käufer für Go Swissdrive im Vorfeld suchen können. HP-Velotechnik würde ich zu einem etablierten Hersteler raten. Bei den S-Pedelecs sehe ich da nur Bosch als sinnvoll an. Die Vorteile des Heckmotors hin oder her. Es ist schon der zweite Heckmotorhersteller der ihnen flöten geht. Ich wollte das nicht nochmal haben. Aber das müssen die Krifteler selbst wissen. Nun gut, vom Liegedrad möchte ich aber dennoch nicht ablassen. Ich werde mir ein Trike privat zum Genussradeln zulegen. Da braucht es kein S-Pedelec. So kommt auch wieder Hase Bikes mit ins Spiel. Und da ich es privat kaufen werde, kann ich mich auch auf dem Gebrauchtmarkt umsehen. So spare ich auch noch einiges an Geld. Man muss das Positive sehen. Sonst blokiert einen das Negative!

Herzliche Grüße

Jürgen

    Maria Jeanne Dompierre - 23. April 2019 Reply

    Ich kann deine Gedankengänge nachvollziehen, Jürgen.
    Bis vor einigen Jahren haben Interessierte sich die Liegeräder, speziell die -dreiräder nach Ausstattung und Bauform ausgesucht oder danach, welche Manufaktur ihnen am besten behagte.

    Mit Verbreitung der Motoren entscheidet da schon mal der verbaute Motor.
    Leider haben die Globalplayer kein Interesse an der Nische Liegerad. Einzig Shimano stieg ein.

    So einfach ist es für Liegeradfans also nicht. Ein Umstieg auf ein Aufrechtrad lehnen viele ab, ich übrigens auch. Das kommt mir als Touren- und Alltagrad nicht mehr unter meinen Wertesten. Ausgenommen: Mountainbike für wilde Geländetouren und Faltrad für die Öffis, aber das sind andere Themen …

    Beim Tadpole-Trike ist ein Heckantrieb immer noch die beste Lösung, wenn die Anforderungen groß sind. Bosch und andere haben den Tretlagermotor auf dem breiten Markt duchgesetzt.
    Warum Hersteller wie HP Velotechnik trotzdem zusätzlich auf den Heckmotor setzen?

    Weil gerade Menschen mit Behinderungen, die oft auf das Trike als einzig denkbares Fahrrad setzen, auf die Anschubkraft und spezielle Funktionen, wie etwa den Rückwärtsgang, angewiesen sind.

    Weil der Heckmotor unnachahmlich leise ist.
    Weil er viel mehr Dynamik verleiht.

    Aber du hast Recht: Nischenmotorenhersteller müssen sich bewähren. Ihre Servicestruktur kann es nicht mit der großer Marken aufnehmen. Und es ist ein sehr teures Risiko, darauf zu vertrauen, dass es schon gutgehen wird.

    Aber noch gibt es ja ein Fünkchen Hoffnung, dass GoSwiss von jemandem weitergeführt
    werden kann …

      Eduard J. Belser - 11. Mai 2019 Reply

      Hallo Marie Jeanne

      Das mit der Spritzigkeit und dem Schub des GoSwiss Drives kam mir heute wieder sehr zu Stätten. Stürmischer Wind, Platzregen und kurze Sonnenscheinfenster Wechsel sich heute ab. Um zwei bin ich zum Bankomaten, zum PET- und zum Glasrecycling gefahren, danach zum Käse-/Dorfladen im Nachbardorf und von dort ins «Kompetenzzentrum für fleischliche Gelüste» in einem anderen Nachbardorf. Von dort für ich schon wieder mit «Motoguzzi» Stufe 5 auf die nächste schwarze Wand zu. Ich hatte kaum das Garagentor geschlossen, schüttete es bereits wieder volle Kanne los. Danach hatte ich kaum Zeit die Einkäufe im Kühl- und im Küchenschrank zu verstauen, da strahlte schon wieder die Sonne. Ich bin dann nochmals losgefahren und habe noch sechs anderthalbliterige Flaschen Mineralwasser und sechs Literflaschen Fruchtsaft geholt. Jetzt bin ich für die nächsten Tage versorgt.

      Morgen ist kühl aber trocken vorhergesagt. Wenn das Regenradar das beim Frühstück bestätigt, nehme ich danach den Zug nach Solothurn und bin gegen Zehn am Start zum SlowUp Buechibärg-Solothurn. Da geht es mit 20‘000 bis 30‘000 anderen VelofahrerInnen auf 42 für den Motorfahrzeugverkehr gesperrten Kilometer durch den schönsten Teil unseres Kantons. Ich freue mich schon auf das frische Bauernhofeis in Oberwil und hoffe, dass die Hühner Ottis auch das Whiskey-Eis im Sortiment haben.

      Liebe Grüsse
      Eduard

        Eduard J. Belser - 12. Mai 2019 Reply

        Guten Morgen Maria Jeanne

        Die Sonne strahlt, die Vögel zwitschern, der Regen hat sich in die Ostschweiz und an die Alpen verzogen, der zweite Akku ist auch geladen: Wir, mein Gekko und ich, starten durch zum SlowUp Solothurn-Buechibärg.

        Tschüss bis später
        Eduard

          Eduard J. Belser - 14. Mai 2019 Reply

          Guten Morgen Maria Jeanne

          Als ich mit dem Gekko nach Oensingen fuhr war das Wetter nicht mehr so toll, wie vom Bett aus, und ich habe meinen warmen, leuchtend gelben Faserpelzpullover geschätzt. Von Oensingen nach Solothurn habe ich das «Bipperlisi» benutzt und war rechtzeitig um Zehn am Start für den SlowUp. Viele der Verpflegungs- und andere Stände waren erst am Einrichten. Ich war ziemlich vorneweg und kam entsprechend zügig vorwärts. In Aetikofen gönnte ich mir beim Stand einer Bauernfamilie ein Crepe mit Erdbeermarmlade mit Zimt und einen Kaffee. Dan ginge hinauf und über den Bucheggberg nach Schnottwil weiter nach Oberwil. Dort gönnte ich mir am Stand der Hühner Ottis trotz der Kälte reichlich köstliches Whiskyeis. Um die Mittagszeit war ich in Gossliwil, wo ich mich bei einem warmen Essen von der Kälte erholte. Dann ging es gegen einen bissig kalten Ostwind das lange Gefälle Richtung Lüterkofen hinunter und zurück nach Solothurn. Bereits um Viertel nach Drei sass ich wieder im Zug und für durch einen deftigen Regenschauer heimwärts. Mit 23’000 Teilnehmenden erreichte der SlowUp Solothurn-Buechiberg natürlich nicht die 30’000 Teilnehmenden der Ausgabe 2018 mit optimalem Wetter. Aber ich habe die 46 km trotzdem sehr genossen. Auf dem ganzen SlowUp habe ich kein einziges weiteres Liegetrike gesehen. Schade!

          Liebe Grüsse aus der immer noch den Eisheiligen huldigenden Schweiz
          Eduard

          Axel - 16. Mai 2019 Reply

          Hallo Eduard,

          sag mal, wieso schreibst du eigentlich nicht ein eigenes blog?
          Du hast ja offensichtlich genug zu “erzählen”, ich finde deine tagebuchähnlichen Einträge aber nicht besonders relevant hier.

          Grüße, Axel

          Kimie - 17. Mai 2019 Reply

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Jürgen Gradenegger - 24. April 2019 Reply

Das sind natürlich schon alles gute Argumente. für den Heckmotor. Ich sehe auch gerade beim Liegerad die Vorteile des Heckmotors. Da HP und Hase aber bereits auch Shimanomotoren verwenden, sieht man ja das auch der Tretlagermotor eine Möglichkeit ist. Im Falle von Bosch müsste man lediglich eine Aufnahme am Ausleger konstruieren und den Motor einbauen. Klar, da muss man auch die Kräfteverteilung berechnen. Das ist also einfacher gesagt als getan. Aber auch kein unlösbares Problem. Aber wir werden sehen wo die Reise hingeht. Ich hoffe auch, das es mit dem Go Swissdrive weiter geht. Das ist schon ein sehr überzeugender Motor. Ansonsten gibt es noch den NeoDrive. Da ich noch kein Liegerad dauerhaft gefahren bin, ist für mich ein normales Rad nicht so problematisch. Das geht schon. Zumal mein neues Rad auch Vollfederung haben wird. Das sähe aber bestimmt anders aus, wenn ich wie du schon jahrelang Liegerad gefahren wäre. Da will man auf den Komfort nicht mehr verzichten, kann ich mir vorstellen. ICh wollte heut auch kein Hollandrad mehr kaufen. Da hab ich mal angefangen. Ich schau mir jetzt auch mal ein Kettwisel an. Da finde ich sehr viele Detaillösungen sehr gelungen und durchdacht. Auch die Möglichkeit das Rad hochkannt und somit platzsparend lagern zu können finde ich sehr praktisch. Wobei das Scorpion schon ein Klasse für sich ist. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

LG, Jürgen

Marc - 28. April 2019 Reply

Hallo zusammen,
meine Meinung zu GSD habe ich ja bereits kundgetan und will mich nicht mehr darüber aufregen. Sollte der Motor kaputt gehen, gibt es einen neuen oder eben halt gar keinen mehr. Denn das ist ja das schöne beim Scorpion. Dieser läßt sich ohne viel Aufwand auf andere Antriebssysteme umbauen. Entweder den Tretlagerausleger oder das Hinterrad ändern.

Auf die Frage warum HPV eigentlich keine Boschmotoren verbaut, lächelte mein Händler etwas verschmitzt.
Die Mindestabnahme für Boschmotoren liegt bei 1.000 Stück. Das bedeutet, HPV müsste sich 1.000 Motoren auf das Lager legen, bevor überhaupt einer verkauft wird. bei einer Jahresproduktion von 2.500 Fahrrädern… Weitere Worte spare ich mir.
Ich glaube nicht, dass HPV auf Bosch umsteigt, es sei denn die Konditionen ändern sich.

Auf jeden Fall bin ich gespannt wie sich das Thema Motor bei HPV entwickelt. Ob die Fahrradbauer aus Kriftel sich mit Alber zusammentun? Vielleicht hat Pinion ja auch ein Intersse an den Fortbestand des Nabenmotors, denn mit Tretlagermotoren kommen die Kollegen ja nicht ins Geschäft. Ich befürchte jedoch das Pinion zu klein ist um etwas auszurichten.

Im Oktober bin ich zur gläsernen Manufaktur bei HPV angemeldet. Vielleicht gibt es bis dahin ja schon Neuigkeiten.

Allen Kranken wünsche ich gute Besserung und allen Radfahren (ob liegend oder aufrecht) wunderschöne Fahrradtouren im Mai. Auf das ihr heil wieder heim kommt!

Detlef - 8. Mai 2019 Reply


na, da bin ich richtig froh, dass ich mir nicht den GoSwiss Drive in meine Streetmachine habe einbauen lassen, sondern den sehr ähnlichen Ansmann RM 7.0. Allerdings auch das in der Hoffnung, dass Ansmann nicht aufsteckt.
Mit diesem Motor, den ich hier am 20.Juni 2018 besprochen habe, bin ich nun seit einem Jahr sehr zufrieden. Gut, ich bin erst runde 1300 km gefahren, aber jeder Kilometer war ein Genuss. Zumal viele Ausfahrten mit einem knapp 2 km langen 10 %igen Anstieg hinter dem Haus beginnen. Hier noch einmal ein Link zu einem kleinen Video: https://vimeo.com/268948630
Vielleicht schau sich HPV mal bei Ansmann um 😉

Euch eine schöne Saison
D.

Kimie - 19. Mai 2019 Reply

Hallo,

kann mir jemand sagen, wieviel eine Leinenhalterung für Hunde am Liegerad kostet?
In meinem Fall wäre es für ein Kettwiesel. Gebraucht vermutlich kaum zu bekommen.

LG Kimie

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