Frohe Weihnachten

Da ich schon sehr lange nicht mehr Single bin, kann ich wenig über die Vorteile des Single-Daseins schreiben. Alles, was ich dazu zu sagen hätte, fußt auf Vorstellungen.

Aber mit dem Zusammenleben eines Partners kenne ich mich gut aus. Und da gibt es einen tollen Vorteil, wenn es um das Fahrradfahren im Winter geht.

Mission, um Rad zu fahren

Aber zuerst: ich fahre auch in diesem Winter mit Freude Trike. Obwohl ich seit fast zwei Jahren nur noch zu Hause arbeite, finde ich immer Gründe, Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Der Wochenmarkt jedoch fällt bei steigenden Inzidenzen für mich aus. 

Es ist nicht das Virus, das mich fernhält, sondern die Stimmung. 

Vielleicht wunderst du dich jetzt, warum ich Anlässe brauche, um Rad zu fahren. Darauf habe ich  keine logische Antwort. Ich mache im Verhältnis wenige Touren, im Sinne von Ausflügen. Sonntagmorgens zum Beispiel unternehme ich gerne eine Tour, um die Landschaft zu genießen. Aber überwiegend nutze ich das Trike als Verkehrsmittel. Dazu suche ich mir gerne eine Mission, die es zu erfüllen gilt.

So kaufe ich manchmal einen einzigen Artikel wie Interdentalbürstchen in der Apotheke, um dahin zu müssen. Manchmal habe ich einfach Lust, eine kleine Runde zu drehen, so dass ich mir überlege, was ich erledigen könnte. 


Oft genug „muss ich dringend ein Buch kaufen“. Natürlich könnte ich auch einfach so radeln. Aber das klingt irgendwie nach Sport. Und wenn ich eines hasse, dann Sport. Schon immer. Meistens hatte ich eine Drei in dem gleichnamigen Schulfach. 

Mädchen im Jungensport - 1988

Bestimmt haben mich die ersten drei Jahre auf dem Gymnasium da geprägt. Wir waren nur sieben Mädchen unter 19 Jungs. Das bedeutete, Sport zusammen mit den Jungs. Jungssport, Jungssportarten (damals hat man noch so unterschieden) und ausgeführt wie Jungs das halt so machen, wenn sie in die Pubertät kommen. (Was heute auch ganz anders sein könnte, ich kenne mich da nicht mehr aus.)

Ich war eines dieser dünnen Mädchen mit Spargelbeinen. Wenn ich beim Basketball versuchte, mit den Jungs mitzuhalten, dann sah das so aus, dass ich ihren Remplern auswich und darauf achtete, dass mir keiner auf die Zehen trat. Sie waren nicht nur schwerer, sondern auch noch älter als ich, da damals noch nicht viele mit sechs Jahren eingeschult worden waren. 

Unser Sportlehrer war ziemlich pragmatisch, was die Benotung betraf. Er subtrahierte Entfernungen (bei Leichtathletik), Zeit (bei Wettkämpfen) und Zahlen bei der Benotung (in Teamspielen) für die Mädchen. 

In ein Team gewählt wurden wir (die Mädchen) auch zumeist eher gegen Ende, wenn nur noch die unbeliebten Mitschüler übrig waren. Die übergewichtigen Jungs, die, die keiner leiden konnte oder die zierlichen Mädchen waren immer übrig, wenn Mannschaften gewählt wurden. Manchmal hatte ich Glück und es war gerade einer in mich verknallt, dann wurde mir die Erfahrung der Übriggebliebenen  erspart. 

Die praktischen Aspekte einer Partnerschaft

Am Montag hatte ich einen Friseurtermin. Es sind 14 Kilometer Berg- und Talfahrt, und ich freue mich jedes Mal darauf. Weil ich dann einen guten Grund habe, an einem Werktag rund  dreißig Kilometer zu radeln.  Es waren minus sieben Grad bei zähem Nebel, aber da ich schon seit Tagen nicht mehr geradelt war, wollte ich die Gelegenheit unbedingt nutzen. 

Skihosen und mein ganzes Equipment, das ich an anderer Stelle schon mal beschrieben habe, lagen bereit. An der Ausrüstung hat sich in den letzten Jahren nichts verändert, nur eine dritte Mütze setzte ich zur Sicherheit noch auf. Bei einem so langen Weg war ich mir allerdings unsicher, ob meine Jacke warm genug wäre. Optimal wäre es, ich würde meinen dicksten Fleecepulli darunter tragen.

Falsche Eitelkeit beim Kleiderkauf

Wie praktisch, wenn man als kleine Frau einen großen Mann zum Partner hat. Denn seine Sachen passen immer und lassen sich durch Maßnahmen wie  Ärmelumkrempeln anpassen. So konnte ich meinen Fleecepullover unter der Jacke tragen, ohne wie eine Pellwurst und mit  Flachatmung eine längere Strecke zurücklegen zu müssen. Meine Winterjacke fürs Radeln habe ich mir nämlich ganz schick und damenhaft in kleiner Größe ausgesucht und mich im Laden darüber gefreut wie toll sie an mir aussieht. Mittlerweile weiß ich, dass man für Kälte am besten eine Nummer größer wählt, damit die Schichten darunter auch noch alle bequem Platz haben.

Der Mann, den ich liebe, hat sich über die Jahre eine kleine Sammlung an Winterjacken mit Sportfunktion zugelegt. Mal war eine zu warm, mal nicht warm genug oder blieb eine Saison über unauffindbar. Und so erwarb er sich drei Jacken.

Ich hatte also Auswahl. Ich weiß ja nicht was Männer an Frauen praktisch oder vorteilhaft finden, das mit den geborgten Kleidern wird umgekehrt ja eher nicht so gut funktionieren. Ihr könnt mir eure Erfahrungen in die Kommentare schreiben. Aber ich möchte noch einmal deutlich machen, dass es um die nüchternen Vorteile geht. Nichts Romantisches oder so.

Die überlappenden Ärmel erwiesen sich bei dem eisigen Wind als äußerst funktional. Ich hatte sehr warme Hände als ich ankam.

Aber irgendetwas stimmte mit meinen Augen nicht. Ich konnte sie kaum öffnen als ich abstieg. Am äußeren Rand waren sie regelrecht zusammengeklebt! Was war denn da los? Würde ich sie mit Gewalt öffnen, würde ich mir sämtliche Wimpern ausreißen.

Ich hatte bei der langen Abfahrt die Augen zum Schutz zusammengekniffen und durch die Schutzmaske hatte sich Kondensat auf die Wimpern gelegt, das nun gefroren war. Also musste ich erst einmal meine Wimpern auftauen bevor ich das Gebäude betrat. Bitte sehr, nur zu. Lach ruhig. Es sah sicherlich genauso bescheuert aus wie es sich liest.

Ein bisschen Umstand ist durchaus dabei ...

Warum erzähle ich das alles so detailliert? Wer mich schon länger kennt und diesen Blog liest, weiß, dass ich gerne Botschafterin des Ganzjahresradelns bin. Aber ab einer bestimmten Temperatur sage ich auch klar: das muss man wollen!


In fetten Skihosen auf dem Trike zu sitzen ist das eine. Wer dann aber wie ich, eine Weile im Friseurladen bleibt, hält das in den warmen Hosen nicht lange aus. Also habe ich eine Ersatzhose dabei und ziehe mich nach der Ankunft um. Die Zeit, die dafür nötig ist, muss ich vorher einkalkulieren, um pünktlich zum Termin auf dem Stuhl zu sitzen. 

Im Sommer gilt das gleiche für verschwitzte Oberteile. Obwohl die Maskenpflicht uns Aktiven da mal ausnahmsweise zugute kommt. Meine Friseurin schwört, dass ich mein Oberteil nicht wechseln muss, weil, was immer da auffallend riechen könnte, ohnehin nicht ihre Maske durchdringt. 

Man muss es auch deshalb wollen, weil von der unmittelbaren und erweiterten Umwelt kaum oder keine Unterstützung kommt. Du wirst irgendwo auf der Skala zwischen plem-plem und unzurechnungsfähig eingestuft. Mitunter sogar innerhalb der eigenen Familie.

Wer aber wirklich möchte, den kann das alles nicht aufhalten, die lässt sich nicht bremsen. 

Von Stufe 3 auf 2

Ich bin dieses Jahr ziemlich gut in Form. Das merke ich daran, dass ich mit dem schweren Hundeanhänger mit Unterstützungsstufe Zwei meist zurechtkomme. Letztes Jahr brauchte ich noch Stufe Drei. Ich bin wirklich viel geradelt und möchte meine Form einigermaßen bis in den Frühling erhalten. 

Lunas Beine sind endlich ganz belastbar nach vielen Operationen und Nachbehandlungen, und so war ich oft  mit den Hunden am Trike unterwegs.

Die letzten Monate

Ich habe in der Zeit, in der ich nicht schrieb, viele Emails und manchmal sogar Anrufe erhalten mit der besorgten Frage, ob alles okay bei mir sei. 

Tatsächlich starb Luna beinahe im Spätsommer an den Folgen einer Vergiftung, die ihre Nieren für eine Weile lahmlegten. Tagelang verbrachte ich Stunden in der Tierklinik mit diesem winzigen Hund auf dem Schoß, während die Infusion langsam in ihren Körper tropfte. Ich brachte es einfach nicht über mich, sie dort zu lassen und kam lieber jeden Tag. Es war lange nicht klar, ob sie überlebt.

Bevor COVID richtig ausbrach, war meine Schwägerin aus Norwegen regelmäßig zu Besuch und blieb mitunter einen Monat. Sie war schwer krank und ließ sich hier behandeln. Bei ihrem letzten Besuch brachte sie ihr Tochter, gerade volljährig, mit, was ich äußerst liebenswert fand. Wir haben ein Zimmer, das Gäste bewohnen können, wenn sie länger bleiben.

Die Mission der besorgten Mutter war allerdings, sicherzugehen, dass im Falle ihres Ablebens ein   vertrauter Ort als Zuflucht oder gar neues Zuhause da wäre.

Durch die Reiseerschwernisse konnte sich Paul nur telefonisch und mit Video über einen Zeitraum hinweg von seiner Schwester verabschieden. Wie bei den vorigen endgültigen Abschieden war es eine intensive Zeit und die Nähe, die dann entsteht, kann den Horror etwas lindern.

Zeitgleich machte ich noch meine Abschlüsse. Da bleibt leider der Blog immer etwas auf der Strecke, wenn ich wählen muss wie ich meine Zeit einteile.

Nichtsdestotrotz hatte ich Kontakte zu HP Velotechnik und den Sitz getestet. Einen ausführlichen Bericht veröffentliche ich während des Winters. Einiges, das ich mir für den Spätsommer vorgenommen hatte, kann nun im Winter Raum finden, was ich sehr begrüße, weil es im Winter gerne eine Flaute bezüglich interessanter Themen gibt.

Wahrscheinlich werdet ihr mir gerne euer Beileid in den Kommentaren ausdrücken möchten. Das ist ganz lieb, und ich weiß ihr seid immer unheimlich herzlich. Dieses Mal allerdings würde es mir viel mehr helfen, dass ihr die Sommertragödie (inklusive Lunas Fast-Tod) einfach ignoriert. Ich habe eine große Sehnsucht danach, all das, was ich in den letzten fünf Jahren diesbezüglich erleben musste, hinter mir zu lassen und mich mit den schönen Aspekten des Lebens zu beschäftigen.

Entgegen der medizinischen Prognosen erholten sich Lunas Nieren übrigens fast vollständig. Sie ist wieder bei bester Gesundheit, hat sich aber im Wesen verändert. Sie ist nun extrem anhänglich und gleichzeitig etwas frecher geworden. 

Die Anhänglichkeit kann ich akzeptieren, ich musste mich lediglich von ein paar Erziehungsprinzipien verabschieden (nicht dauernd auf dem Schoß herumliegen, ein Hund kann seine vier Beine benutzen und muss nicht getragen werden und solche Dinge). Über die neu erworbene Dreistigkeit freue ich mich sogar, denn sie war doch lange eher scheu.

Spezialradler unter sich

Neulich war ich in meinem heißgeliebten Hofladen. Wie immer, wenn ich die Zeit einräumen kann, war ich zuvor mit den Hunden am Trike im Wald und dort begegnete mir ein Paar mit einem Lastenrad. Besser gesagt, radelte er mit Kleinkind als Ladung mit dem Lastenrad, während sie mit Kleinkind im Kindersitz und ungeborenem Kind im Bauch auf einem „normalen“ Ebike saß.

Ich konnte hören wie sie sich über mich unterhielten bevor sie überholten. Später am Hofladen begegneten wir uns wieder. Gemeinsam bestaunten wir die Bergungsaktion eines Kleinwagens, der den Steilhang hinuntergestürzt war und an einem Baum hing. Das geschätzt eineinhalbjährige Mädchen streckte mir mit Angeberpose ihr Eis entgegen und wollte anerkennendes Feedback zu ihrer Süßigkeit. Das bekam sie natürlich auch. Still dachte ich, dass es schlau von den Eltern war, den Kindern noch im Spätherbst Eis zu geben, dann schmilzt und tropft es nicht.

Autonomes Fahren

Ihr könnt euch vorstellen, dass wir schnell im Gespräch waren. Die Motoren wurden begutachtet, die ungewöhnlichen Räder bestaunt. Die Ladefläche des Liegerads hatte der junge Familienvater selbst gebaut. Ich fand es ästhetisch sehr gelungen.

Das Paar erzählte, dass es autofrei leben würde und stattdessen in hochwertige Ebikes investiert hätte. Dank des Lastenrades würde auch das dritte Kind Platz im Fahrradalltag finden. Als der Mann ein bisschen anfing auf „die Autofahrer“ zu schimpfen, wechselte ich unauffällig das Thema.

Amüsiert hörte ich, dass es dank meines hohen Hundeanhängers aus der Perspektive eines Aufrechtradlers nicht zu erkennen ist, was genau dieses Gefährt zieht. Als würde der Anhänger  autonom herumfahren. 

Im Laden verließ die Dame vor mir in der Warteschlange schnell ihre Position, um noch etwas zu holen. Ich rückte auf als jemand die Kasse verließ, bot ihr aber ihren alten Platz an als sie wiederkam. Sie lehnte dankend ab, da sie noch an der Käsetheke etwas bestellen wollte (, die neben der Kasse ist). Sie reihte sich hinter mir ein, ich aber bestand darauf, dass sie doch wieder ihren angestammten Platz einnehmen sollte. Mit Tränen in den Augen meinte sie „So viel Freundlichkeit bin ich gar nicht gewohnt!“

Da kamen wiederum mir fast die Tränen, weil ich überlegte was sie sonst so erleben muss in ihrem Alltag? Diese Begegnung hat mich sehr berührt.

Großer Anhänger für kleine Hunde

Ich habe übrigens ein paar Videoclips über das Einkaufen mit meinem neuen Hundenanhänger gedreht. Der Mann, mit dem ich mein Leben teile, lacht mich manchmal ein bisschen aus, weil ich das größte Modell für Hunde um die 50 Kilo gewählt habe. 


Meine beiden dürren Hunde wiegen zusammen neun Kilo … aber ich wollte das Riesenmodell aus zwei Gründen: meine beiden Grazien wollen nicht eng zusammenliegen, wenn es sich vermeiden lässt. Und sie kommen nicht damit zurecht, wenn sie keine klar eingegrenzte Liegefläche haben, wie z.B. ein Körbchen. Also wollte ich genug Platz für zwei Körbchen plus eine kleine Kiste für die Einkäufe.

Nun kann ich auf meine Taschen nicht verzichten, denn in die Kiste können nur Dinge, die für Hunde langweilig riechen. Aber ich möchte nicht mehr alles in die Taschen stopfen müssen. Es hat mich außerdem geärgert, dass ich, seit ich den Anhänger von Emilia abschaffte, meine Pakete nicht mehr zur Post bringen konnte. Dafür nahm ich das Auto. Wegen einem Kilometer das Auto zu bemühen bringe ich  allerdings nicht über mich. Jetzt kann ich wieder größere Pakete zur Poststation radeln.

Vielleicht mache ich noch ein paar Bilder und habe damit ein weiteres „Winterthema“ bis zum Frühling. Ich hatte meine Kombination Lasten-Liegerad sehr vermisst. 

Jetzt ist es doch ein viel längerer Beitrag geworden als ich geplant hatte. Eigentlich wollte ich euch allen lediglich gesegnete Weihnachten wünschen. Zum Jahreswechsel war es mir ein Bedürfnis, in Kontakt mit euch zu sein. 

Testbericht Sitz

Im nächsten Artikel geht es dann um den Sitz. Ich habe ihn in den letzten Monaten ausgiebig testen können. Ja, ich fahre damit seit ich ihn zur Verfügung bekommen habe und nahm ihn seither nicht mehr ab. Dadurch ist er mir vertraut geworden, und ich kann ausgewogen urteilen.

So viel möchte ich schon verraten: er lässt sich wunderbar für den Winter „aufrüsten“, da hat er meinem Schalensitz viel voraus.

Ich wünsche dir als einzelne Leserin, einzelner Leser eine schöne Weihnachtszeit mit wohltuenden Momenten. Und euch als Community viel Lust am Radeln oder Vorfreude auf die nächste Velosaison. 

Guten Rutsch!

PS: Mein dicker Fleecepulli ist so sehr meiner geworden, dass ich beinahe vergessen hätte zu erwähnen, dass er ursprünglich mal der Lieblingsfleecepulli meines Ehemannes war. Ich habe ihn vor 13 Jahren ausgeliehen und irgendwann als meinen deklariert. 

Der Umstand, dass manche Partner dazu neigen, im Laufe einer Beziehung an Körperumfang zuzunehmen, kann hier als weiterer Vorteil gewertet werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Partner seine alte Figur zurückerlangt, ist ja eher gering. Ich habe den Pullover also nicht im klassischen Sinne geklaut, wie mir regelmäßig vorgeworfen wird, sondern nachhaltig weiter genutzt als er nicht mehr passte.

Es stellte sich allerdings heraus, dass auch ich meinem Partner praktischen Nutzen bringe. Als ich mich zur alleinverantwortlichen Köchin in der Beziehung erklärte, schmolzen die ehemännlichen Pfunde auf Jugendniveau dahin.

Der Pulli bleibt trotzdem mein.

Leave a Reply 7 comments

Tobias - 24. Dezember 2021 Reply

Hallo Maria,

auch wenn sich die Welt gerade sehr verändert, genieße ich sehr von Deinen Erlebnissen zu erfahren. Es bringt mir ein Stück Geschichte und Vertrautheit mit, die sich da in 10 Jahren Liegeradfahren, gemeinsamer Touren und schöner Gespräche ergeben haben.

Bleibt gesund und viele Grüße an Deine Liebsten. Genießt die besinnlichen Tage und vielleicht gibt es irgendwann auch wieder einmal die Möglichkeit neue Geschichten zu erleben. Die, an welche man sich dann erneut in 10 Jahren dran erinnern kann.

Herzlichst
Tobias

    Maria Jeanne Dompierre - 27. Dezember 2021 Reply

    Lieber Tobias,

    deine Zeilen sind allerliebst.
    Ja, lass uns neue Erinnerungen für die Zukunft schaffen!

    Sei ganz lieb gegrüßt.

Eduard J. Belser - 26. Dezember 2021 Reply

Hallo María

Ich bin eigentlich auch den ganzen Winter mit dem Gekko unterwegs, ausser die Strassen sind gesalzen, das will ich ihm dann nicht antun. Am Freitag hatte ich Glück und erwischte ein trockenes Wetterfenster um in Solothurn, die restlichen Fressalien für die Festtage einzukaufen. Ich habe den Gekko nach Solothurn und zurück in die Bahn verladen. Auf dem Rückweg waren dann die Seitentasche, der grosse und der kleine Korb bummsvoll. Ohne Gekko wäre es eine elend qualvolle Schlepperei gewesen.

(….)

Ich wünsche Euch eine frohe Restweihnachtszeit, einen guten Wechsel ins hoffentlich bessere 2022 und vor allem gute Gesundheit.

Herzliche Grüsse aus der regnerischen Schweiz
Eduard

Maria Jeanne Dompierre - 27. Dezember 2021 Reply

Lieber Eduard,

viele Weihnachtsgrüße in die schöne Schweiz.
Bitte verzeih mir den redaktionellen Eingriff, den ich mir erlaubte.
Ich habe deinen Kommentar gekürzt.

Gerade so Banalitäten wie “geborgte” und nie zurückgegebene Pullover sind doch herrlich langweilige Geschichten, die uns eine kleine Auszeit geben von dem, was wir gerade sonst medial immer hören und lesen (müssen).

Es ist total schön, von dir zu hören und zu lesen, und ich hoffe du erlebst schöne Festtage mit deiner Familie. Ja, so ein Liegetrike als Lastengefährt zu haben, ist was Feines.
Dass du deinen Gekko vor Salz bewahren möchtest, kann ich sehr gut nachvollziehen.
Letzte Nacht fiel hier Regen, der sofort gefror, so dass alles Straßen spiegelglatt waren. Da muss natürlich gestreut werden.

Für mich deutet das allerdings – wie bei dir – dass mein Trike erst mal in der Scheune bleibt. Wenn alles trocken ist, wage ich mich wieder hinaus.

Danke für eine guten Wünsche. Guten Rutsch!

KlausD - 6. Januar 2022 Reply

Hallo Maria Jeanne,

Ich habe mich über Deinen aktuellen Blog-Beitrag sehr gefreut. Auch ich bin meist gefühlt mit einem halben Kleiderschrank unterwegs. Das fängt bei den Klick – Schuhen an, die sich dann doch nicht für jeden “Auftritt” eignen… und ich bin nicht so empfindlich. …und hört beim Jacket auf.

Für große Erheiterung sorgte kürzlich der Transport von zwei Spaten nach einem Spatenstich. Die Spatenstiele ließen sich wunderbar am Sitz anbinden.

Deine böse Bemerkung über den zunehmenden Umfang von Partnern muss ich empört zurückweisen, warte mal wenn Corona rum ist und alle guten Vorsätze greifen, dann wird Paul sicher sein Fleece zurückfordern 😉 mit einer ähnlichen Begründung habe ich meine (zu) engen Hosen doch nicht zu den Altkleidern getragen 🙂

Und zu den nicht- romantischen Vorteilen der Partnerin: ein ausreichender Wollrest, zwei Stricknadeln und eine
Bahnanfahrt und schon ist die vergessene Mütze ersetzt – zumindest hat die Herzallerliebste so schon einen Winterausflug gerettet. Und nach gebrauch ließ sich das ganze auch noch einfach auftrennen, so dass keine Mützensammlung entstand.

Dir und Euch alles Gute für das neue Jahr.

Viele Grüße aus dem verschneiten Schwarzwald

Klaus

Eduard J. Belser - 26. Januar 2022 Reply

Guten Morgen Maria

Wir haben seit einer gefühlten Ewigkeit Hochdruckwetter mit dem berüchtigten dickem Jurasüdfuss-Hochnebel, der sich meist erst am Nachmittag auflöst. D.h. darunter ist es arschkalt und feucht und oberhalb herrscht frühlingshafte Wärme, aber eben man müsse über die Nebeldecke kommen und das ist nicht immer möglich und immer mühsam. Ich dürste den warmen Frühling entgegen und beobachte ungeduldig täglich, wie die Sonne langsam höher steigt und länger scheint, aber eben leider nur langsam. Mit der Seilbahn von Oberdorf auf den Weissenstein, unseren Solothurner Hausberge an die Sonne fahren ist auch vergleichsweise umständlich und nicht besonders günstig. So bleibt es meist bei kürzeren Einkaufsfahrten, statt grösseren Genusstouren.

Herzliche Grüsse
Eduard

Eduard J. Belser - 15. Mai 2022 Reply

Guten Morgen Maria Jeanne

Gestern war ich mit dem Gekko in Solothurn einkaufen, dabei sind wieder gute 70 km genussvolles Liegetrikeradeln dazugekommen und die 19‘500er-Km-Grenze mit dem GoSwiss Drive ist geknackt. Auf der Heimfahrt hat mir dann die Hitze etwas zugesetzt, aber heute Morgen fühle ich mich wieder völlig fit. Auch die Akkus haben sich überraschend gut vom winterlichen Formtief erholt, welches mir doch etwas Sorge bereitete. Jetzt ist der Frückstückskaffee eingefahren und ich mache mich auf den Weg um in einem Bauernhofladen mit Selbstbedienung und Bezahlmöglichkeit über das iPhone einen Vorrat an leckerem Eis für die warmen Tage zu besorgen.

Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Eduard

Leave a Reply: