Urteil zu GoSwiss Drive Motor

Erste Beurteilung des GoSwiss Drive Motors nach 200 km. Warum mir der GoSwiss Drive Antrieb neue Freiheit bringt, über den Rückwärtsgang und den Vorteil der Handablagen. 

Neue Freiheit mit dem GoSwiss Drive Motor

Die ersten zweihundert Kilometer bin ich nun mit dem neuen GoSwiss Drive Motor gefahren, und ich kann euch eine erste Beurteilung geben. Er besteht auf voller Länge - ich bin begeistert!
Trotz der kalten Temperaturen sitze ich beinahe täglich auf dem Liegetrike und fühle mich befreit. Es war ob der Anstrengung auf der Heimfahrt immer wieder vorgekommen, dass ich Fahrten erst gar nicht unternehmen wollte, obwohl ich eigentlich Lust dazu hatte oder es absolut unsinnig war, dafür das Auto anzulassen.
Bei mir ist es nämlich so, dass gewisse Erziehungsmaßnahmen aus der Kinder- und Jugendzeit immer noch gut funktionieren. Zum Beispiel Plastiktüten beim Einkauf abzulehnen oder für Kurzstrecken das Auto stehen zu lassen. Ich habe tatsächlich jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn ich das Auto zum Einkaufen benutze.

​Es ist ja schon Überwindung genug, bei drohendem Regen oder Kälte das Trike zu nehmen. Damit kann ich aber umgehen und das Gefühl in der Regel gut überwinden. Diese extreme Anstrengung jedoch, bei der mir schon die Lunge schmerzt ... so richtig schlimm fand ich das allerdings erst, nachdem ich das Scorpion Plus als Testrad bekommen hatte und in den Genuss des GoSwiss Drive Motors gekommen war. Das Wissen "es  geht ja auch ganz anders", begleitete mich seither ständig.

Jetzt denke ich nicht schon beim Taschenpacken an die Heimfahrt, sondern freue mich auf das, was wir (Liege)Radbegeisterten so sehr lieben: ​der Fahrtwind,  das Erkennen der kleinsten Zeichen wenn die Jahreszeiten wechseln, der unmittelbare Kontakt zu den Elementen, die Sinnesanregungen und die Ausschüttung der Glücksgefühle, die mit all dem einhergehen.

Neue Rückspiegel

Die neuen Spiegel waren erst mal etwas ungewohnt, weil ich prompt beim Rangieren überall hängenblieb. Die alten Rückspiegel waren so schlank, dass die beiden Vorderräder des Liegedreirads meine Begrenzung waren, jetzt ragen die Spiegel etwas über die Vorderräder hinaus. Dadurch wird das Trike breiter.
Wenn der Hund hinter das Trike zurückfiel , musste ich bisher immer nur den Lenker bewegen, um den kleinen Terrier ins Visier zu bekommen. Das war ein Komfort, auf den ich nun verzichten muss, dafür sehe ich während der Fahrt besser.

Handablagen

Absolut empfehlenswert. Die Schultern nehmen durch diese Ablagen eine andere Stellung ein, sie wandern eher nach hinten und ziehen sich nicht unbewusst nach oben Richtung Ohren. Vor allem wenn die Beinmuskeln etwas mehr beansprucht werden, hatte ich die Tendenz gleichzeitig die Schultern anzuspannen.
Woran ich die Veränderung merke? Ich lehne mich jetzt öfter mit dem Kopf an, was ich vorher fast nie tat, schon gar nicht automatisch. Und mein Nacken bleibt auch nach längerer Fahrt entspannt.
Natürlich gibt es auch hier Einbußen für den gewonnen Komfort. Beim Einschlagen des Lenkers, um eine enge Kurve zu nehmen etwa, berühren die Handablagen den Oberschenkel und können sogar den Wendekreis begrenzen. Mich stört das überhaupt nicht, aber beim extrabreiten Sitz könnte ich mir vorstellen, dass das einschränkend wirkt. Vielleicht schreibt jemand von euch, der diese Kombination hat, ob meine Annahme zutrifft.

Rückwärtsgang

Wie cool ist das denn? Erst musste ich über diese Funktion schmunzeln, aber: Ich nutze diesen Extrakomfort bei jeder Fahrt. Ich liebe den Rückwärtsgang wirklich.
Kein Umherwuchten des schweren Hinterteils mehr, um mich in Position zu bringen, ja, nicht mal mehr aufstehen muss ich. Himmlisch. Der Anhänger zwingt mich manchmal noch manuell vorzugehen, wenn der Winkel der Achse kein Rangieren mehr zulässt.
Man muss ein bisschen üben bis man den Dreh raus hat wie genau sich der Rückwärtsgang aktivieren lässt.
Und hier schneide ich mal ein Thema an, das mich schon lange beschäftigt. Das wird für die Zukunft ein eigener ausführlicher Beitrag werden (wenn ich nicht dauernd auf Messen oder bei Herstellern unterwegs bin). 
Die Beratung und Erklärung zu verschiedenen Funktionen des E-Antriebes lässt manchmal mehr als zu wünschen übrig, wenn man sich ein E-Trike anschafft.
Das geht schon beim schonenden Umgang mit dem Akku los (denn man kann die Lebensdauer erheblich beeinflussen) und hört beim Wissen um die verschiedenen Möglichkeiten, wie sich der Rückwärtsgang aktivieren lässt, auch noch nicht auf.
Da muss man Glück haben, einen Händler zu erwischen, der sich sonst auch gut mit Antrieben auskennt und das vor allem gut findet (was ich da alles zu hören bekomme - Werkstattmitarbeiter, die sich vor der Technik fürchten, alternative Freaks, die schon aus Überzeugung alles Elektrische am Trike hassen und mit ihrem Fundamentalismus ihre KundInnen belästigen).

Aber wie gesagt, dieser Problematik widme ich mich noch ganz gezielt.

​Auch verschiedene Mitarbeiter von HP Velotechnik haben mir noch nicht zeigen können, was ich von einem Mitarbeiter von GoSwiss Drive am Messestand erklärt bekam. Den Rückwärtsgang muss ich keineswegs durch kompliziertes Antippen der Pedale in Gang bringen. Es reicht völlig, mit dem Hintern dem Trike einen kleinen Ruck zu geben und schon springt er an.

Was mich gerade umtreibt

Ich könnte noch so viel schreiben​, mit vielem hänge ich ein bisschen hinterher.
Der Besuch bei HASE BIKES war so wunderbar, der Besuch des E-Bike Festivals auch. Ich habe mich dort für ein tolles Projekt begeistern lassen, von dem ich euch unbedingt erzählen muss. Ich möchte das gerne ein bisschen unterstützen.
Dann ist noch kommende Woche die SPEZI in Germersheim. Ob ich die Zeit finde, dorthin zu gehen? Ich werde auf jeden Fall alles dransetzen, es hinzubekommen, aber versprechen kann ich es nicht.

Aber nun war erst mal das Update zum GoSwiss Drive Motor dran und nächste Woche mache ich den Film zum Tag mit HASE BIKES fertig und schreibe einen Bericht dazu. Und falls ich es noch zur SPEZI schaffe, müsst ihr halt damit leben, dass alles mit zwei- bis dreiwöchiger Verspätung​ veröffentlicht wird. Dafür gibt es hier aber auch viel Spannendes zu lesen in nächster Zeit - versprochen!

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Tobias - 20. April 2017 Reply

Hallo Maria,

auch wenn ich nicht regelmäßig schreibe bzw. antworte, lese ich doch jeden Beitrag – und oft auch die Kommentare, sofern ich hinterher komme. 🙂

Ein wenig neidisch bin ich ja schon über den Motor, das schrieb ich bereits zu einem der vorherigen Beiträge. Sollte ich irgendwann in die Verlegenheit kommen mir einen Motor leisten zu können oder sogar zu müssen, dann werde ich den Sprung wagen. Bis dahin bleibe ich auch weiterhin der puren Muskelkraft treu.

In einem Forum haben sich neulich die Nicht-Pedelec-Fahrer verbal mit den E-Bike-Fahrern angelegt, weil das ja „nicht alles ökologisch ist“, es sich bei Pedelec „um Mopeds handelt“ und wollten sich von den E-Bikern distanzieren. So ein Unfug, dabei wollen wir doch alle zusammen nur unserem Radfahr-Hobby nachgehen. Das war ganz großes Kino.

Noch eine interessante Sache für alle, die auch mit der Puste zu kämpfen haben: In den letzten 5 Jahren habe ich durch das Trike-Fahren massiv Muskeln an den Beinen zugelegt, womit ich auch gerne mal durch die schiere Kraft etwas beim Antrieb kaputt mache – wie neulich die Umlenkrolle an meinem Catrike. 🙁 Wie ich nun erfahren habe trete ich falsch, und zwar zu langsam und zu kraftvoll.

Nach einem längeren Gespräch mit einem „alten Radl-Hasen“ zeigte sich, dass meine 60 bis 70 Umdrehungen pro Minute generell zu langsam sind. Ich solle mich auf 80 bis 90, wenn nicht sogar 100 einschießen. Die Umstellung dauert seine Zeit, aber wenn sich der Körper an diese hohe Frequenz gewöhnt hat, soll man auch Steigungen (eines gewissen Maßes) besser angehen können. Und was soll ich sagen: Das klappt!

Ich habe ansonsten wahnsinnige Angst vor Steigungen, bin neulich aber mit Leichtigkeit von Hannover zur Marienburg hochgefahren. Zwei Mal die Woche. Das sind etwas mehr als 30 Kilometer pro Richtung. Zwar habe ich eben Kraft, aber keine Ausdauer. Nun bin ich guter Dinge, dass ich auch mit dem Anhänger, was ja nochmals gut und gerne 30 kg mehr sein können, die eine oder andere Steigung meistern kann und werde.

Wer also mitliest und auch häufiger „keine Puste mehr hast“, sollte schauen, ob man ausreichend schnell tritt. Wie man mir gesagt hat: „Beim normalen Radfahren sollte man das Gefühl haben sich nicht anzustrengen“. Ich bin nicht schneller geworden, aber die Kilometer radeln sich einfach so weg. Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen Mitleser hier?!

Viele Grüße und hoffentlich bis bald mal wieder. 🙂
:: Tobias|Liegeradmann

    Maria Jeanne Dompierre - 20. April 2017 Reply

    Hallo Tobias,

    es ist immer schön, wenn du einen Kommentar schreibst, aber da ich auch „stille Leserin“ einiger Blogs bin, kenne ich die andere Seite bestens. Danke für diesen hier.

    In allen Bereichen des Lebens und den Hobbies gibt es immer verschiedenen Lager und Menschen, die einen Glaubenskrieg aus ihrer Einstellung machen. Das scheint zur Natur des Menschen zu gehören und macht manche Diskussionen schwierig bis unerfreulich. Ich finde unterschiedliche Meinungen immer interessant und auch bereichernd, leider lernen aber die meisten Menschen in ihrer Jugend nicht, wie eine konstruktive Diskussion geht, bzw. auch Streit kann durchaus sehr fruchtbar sein, wenn die Kultur darum kultiviert ist.

    Was du beschreibst mit dem Pedalieren, hat mir auch mal ein Fahrradfachmann erklärt. Er meinte, es sei wesentlich besser für das eigene Wohlbefinden, aber auch für das Material am Rad, mit weniger Kraft und dafür etwas schneller im kleineren Gang zu treten.

    Dein Tipp und die Aufmunterung wegen der Steigungen ist toll. Danke, das hilft bestimmt einigen. Und wegen deines zukünftigen Motors: Der kommt sicherlich irgendwann, deswegen nenne ich ihn schon mal „zukünftig“ 😀

      Tobias - 21. April 2017 Reply

      Hallo,

      ich stelle mich auch gerne den Diskussionen, doch wenn ich merke, dass ich gegen eine Wand rede, lasse ich es irgendwann bleiben. Dabei sind es nicht mal gute Argumente, die diese Menschen dann haben, sondern einfach Unwissen. So denken einige der Menschen die dort mitdiskutieren, dass Pedelecs von sich aus fahren – also ohne Treten. Das ist technisch machbar (dank Daumenschalter, der wie ein Gashebel programmiert werden kann), wäre aber meiner Meinung nach nicht in Deutschland zugelassen. Denn dann wird irgendwann wirklich ein Mofa draus.

      Es gibt aber auch Leute, die Pedelecs generell als Mofa oder Moped bezeichnen und sie lieber auf der Straße sehen, als auf den Radwegen. Die Themen nehmen wirklich komische Ausmaße an. 😉

      Herzlichst,
      :: Tobias|Liegeradmann

    Norbert - 21. April 2017 Reply

    Hallo Tobias,

    ich fahre eine ICE Adventure mit Neodrive-Motor. Da ich ein Problem mit meinem Rahmen hatte bin ich zu dem Hersteller nach Weiterstadt gefahren. Dort habe ich mit dem Werkstattleiter sprechen können und seine Ausführungen wie folgt verstanden:
    Bei meinem Trike sei eine Trittfrequenz von 80 – 100 zu hoch . Das würde den Fehler bei mir unterstützen. Er meinte im allgemeinen sollten Trikes mit geringerer Trittfrequenz gefahren werden. Als ich noch Ups fahren konnte habe ich auch versucht die oben genannte Trittfrequenz zu fahren. Auf meinem Trike fühle ich mich dabei aber überhaupt nicht mehr wohl. Allerdings muss ich Dir zustimmen, dass Anstiege leichter zu bewältigen sind, wenn man mit höherer Geschwindigkeit und schnellem Treten arbeitet.
    Was Deine Erfahrung in anderen Blogs zum Thema E-Bike angeht kann ich nur bestätigen, dass es leider sehr oft nur ein Schwarz-Weiß-denken gibt. Das kann ich auch immer wieder beobachten. Nach dem Motto: „Wer nicht meiner Meinung ist hat unrecht.“ Das ist oft eine auch nach außen gelebte Einstellung.

    Liebe Grüße

    Norbert

      Tobias - 21. April 2017 Reply

      Hallo Norbert,

      das mit dem Motor und den Umdrehungen kann natürlich sein. Ich fahre ja ohne Motor und kann somit nach eigenem Ermessen rangehen. Ich habe mal versucht 100 Umdrehungen zu fahren, das ist aber so massiv schnell, da verhasple ich mich noch. Vielleicht wird das besser mit der Zeit, aber ich merke auf jeden Fall eine gesteigerte Effizienz im Vergleich zu den vorherigen 60 bis 70 Umdrehungen. 🙂

Axel - 20. April 2017 Reply

Hallo Maria,

schön zu lesen, dass du – endlich – rundum zufrieden mit deinem Scorpion und der individuellen Ausstattung bist! Bist du doch? 😉
Wär aber auch noch schöner, wenn nicht – bei dem Preis. Und lang genug gedauert hat es ja auch, alles in allem.

Wer E-Motoren (mit-) verkauft, sollte eigentlich in eigenem Interesse willens und in der Lage sein, darüber Bescheid zu wissen, als Dienstleister…
Wer als Fahrradhändler die Finger davon lassen will – auch gut. Ist dann ne klare Sache.

Interessieren würde mich noch, wie denn die (schriftliche) Direktive des Herstellers selbst ausfällt. Ich hoffe doch, da hat HPV etwas mitgeliefert. Wobei Hersteller an der Stelle ja Go-Swiss ist, eine „Betriebsanleitung“ müsste es ja geben. Kann man daraus (allein) schlau werden?

Wie gibt man denn dem Trike „einen Schubs mit dem Hintern“?
Doch wohl nur mit dem Fuß auf dem Boden?! Dann braucht man ja schon fast keinen Rückwärtsgang mehr… Oder verstehe ich das alles nicht?

An weiteren Themen mangelt es bestimmt nicht, ich habe in alten Einträgen sogar Zusagen gefunden, „bald“ mal auf dieses oder jenes gesondert einzugehen, was nicht immer passiert ist… 😉

Z. B. wär da noch die Sache mit der Sicherheit /Diebstahlschutz. Meiner Ansicht nach stehlen sich die Hersteller (z. T. auch Händler) da leichtfertig aus der Verantwortung. Ein KFZ ohne Schloss würde auch niemand ver-/ kaufen!
Ist allerdings ein ganz anders Extra-Thema.

Bin gespannt auf den Hase-Bericht.

LG, Axel

    Axel - 20. April 2017 Reply

    PS:
    Gelungene und originell passende Videosequenz mit dem Spiegel! ( Wie lange geübt? 😉 )

    Axel

    Maria Jeanne Dompierre - 20. April 2017 Reply

    Hallo Axel,

    bis jetzt bin ich rundum zufrieden und glücklich mit allem.
    Die nächsten Monate werden zeigen wie anfällig das System ist, aber ich werde es sportlich nehmen.

    Die Betriebsanleitung wurde natürlich mitgeliefert. Dort habe ich viel über Pflege und Wartung gelesen, aber zur Einführung ist es doch schön und angemessen, man bekommt alles genau gezeigt und erklärt. Vor allem was das Aufladen der Batterien angeht, ist Aufklärung von Fachverkäufer zu Kunde wichtig., finde ich.
    Den Schubs it dem Hintern gibst du, indem du das tust, was Kinder gerne tun, wenn sie auf etwas sitzen und mit den Beinen nicht um Boden oder die Pedale reichen. Zum Rückwärtsgang könnte ich aber auch mal ein Kurzvideo drehen und das vorführen.

    In alten Beiträgen findest du Hinweise auf Themen, die ich aus folgenden Gründen nicht erfüllt habe:
    1. Im Zuge der Umstellung des Blogs auf die neue Version gingen manche Beiträge verloren, weil sie derart irritierend formatiert wurden, dass ich sie gelöscht habe, denn noch ein Mal alles neu zu machen, war mir zu aufwändig. Ich habe also aussortiert was bleibt und lieber die relevanteren und beliebten Beiträge noch mal neu gemacht.

    2. Das ein oder andere Projekt habe ich nicht weiterverfolgt oder gar vergessen, weil ich erst meinen Sohn und ein Jahr später meinen Vater bestattet habe. Die Trauer war so überwältigend und diese beiden Tragödien so nah beieinander, dass mir Schlösser und so etwas wirklich wurscht waren, wie du dir denken kannst.

    Aber ich bin immer froh, wenn Anregungen zu Themen kommen, also schreib mir ruhig, auf welches Thema du dich gefreut hattest. Manchmal komme ich echt nicht drauf, was ihr alles lesen wollt. Zum Beispiel war ich ziemlich überrascht, dass bei unserem HASE-Tag ein großes Interesse darin bestand, welche Kleidung ich auf dem Trike trage. Ich dachte, das wäre ein eher langweiliges Thema, über das so viele schon im Internet schreiben. Also: Her damit!

    Die Sicherheit ist auf jeden Fall einen Beitrag wert. Das kommt auf die Liste.

    Schöne Grüße
    Maria Jeanne

      Axel - 20. April 2017 Reply

      Gute Idee, das mit dem Rückwärtsvideo. Hielt mich schon für zu blöde, aber ich bin ja nicht der Einzige, der das mit dem Hintern nicht kapiert hat (siehe Carlos unten). Kann ja sein, dass das hilft, aber kann das denn so vom Hersteller vorgesehen sein?

      Danke für die Aufklärung bzgl des Relaunch; das war mir in der Tat nicht klar. Schade, hab ich vllt doch was verpasst.
      Übrigens findet man unter „Videos“ nur 2013. Über Archiv landet man wieder im Gesamt-Blog-Archiv der Beiträge.

      Dass du eine schwere Zeit hattest, weiß ich ja. Klar, dass da mal was unter den Tisch fiel, was mal geplant war. Kein Thema; darauf hatte ich mich auch keinesfalls explizit bezogen, das war ganz allgemein – und absichtlich mit smiley versehen… 😉

      Grüße, Axel

        Maria Jeanne Dompierre - 20. April 2017 Reply

        Es ist nicht einfach in Worte zu fassen was ich meine. Das könnte wahrhaftig als Aprilscherz durchgehen 😀 . Wahrscheinlich ist es wirklich am besten, ich zeige das auf Video.
        Der Hersteller findet das ganz gut, glaube ich. Ich finde es ja auch gut 🙂 . Als ich Paul den Trick zeigte, funktionierte es bei ihm auf Anhieb. Er hatte schon gar nicht mehr versucht, rückwärts zu fahren, weil es nie so richtig klappte.

        Ich glaube die Rubrik „Videos“ streiche ich komplett. Da habe ich wirklich schon lange nicht mehr Videos hochgeladen. Dafür kommt ja eine neue.

Wolfram Bohne - 20. April 2017 Reply

Hallo Maria,
Schöner Beitrag!
Ich spare jetzt dann auch für die Elektrifizierung. Der Freitsgewinn ist für mich ausschlaggebend, der Preis allerdings abschreckend.
Und die Handablagen stehen auch auf der Wunschliste;die wird immer länger.
Grüße vom Ammersee
Wolfram

    Maria Jeanne Dompierre - 20. April 2017 Reply

    Lieber Wolfram,

    du bist infiziert! Wie schön 🙂
    Der Preis, ja, über den denke ich auch nicht gerne nach. Aber bestimmt eine schöne Investition, die dauerhaft Lebensglück beschert, während Strandurlaube, Rauschmittel und Modeartikel nur ganz kurz beglücken.

    Das mit der Wunschliste kenne ich zu gut. Zu viel Blog lesen birgt auch Gefahren 😀

Dewerchin Carlos - 20. April 2017 Reply

Liebe Maria,

Froh zu lernen dass der Go-Swiss Anlage für Ihnen eine Revelation war !

Mehr Pedal Umdrehungen liefern, erspart auch die Knien von seriösen Schmerzen, und hat den Vorteil längere Fahrten möglich zu machen. Es handelt sich hier um taktisches Liegerad fahren und Kraft dosieren.

Andererseits finde ich die Umschaltungsweise nach Rückwärts eine komische Rarität ?
„Es reicht völlig, mit dem Hintern dem Trike einen kleinen Ruck zu geben und schon springt er an. “ ??????
Der 1ste. April ist doch schon lange vorbei ?

Ich habe seit Jahren einen einfachen Zweistanden Schalter auf dem linken Handgriff montiert, der mit dem Daum aktiviert wird in nicht falsch zu verstehen Vorwärts- oder Rückwärtsgang, ohne komische Bewegungen mit dem Hintern.

Oder habe ich die von Ihnen beschriebenen Umschaltunsweise nicht richtig kapiert ?

Noch viele angenehme und Unfallfreie Fahrten gewünscht !

Schöne Grüsse aus Belgien !

Carlos

    Maria Jeanne Dompierre - 20. April 2017 Reply

    Lieber Carlos,

    der Rückwärtsgang ist fantastisch, wirklich!
    Ich muss gestehen, dass sich das sehr merkwürdig liest, jetzt, da ich es noch mal durchgehe. Aber es stimmt. Soll ich jetzt schon mal verraten, warum mit dem Hintern wackeln funktioniert? Na gut.
    Es liegt daran, dem Motor einen ganz kleinen Impuls zu geben, damit er sozusagen in Bewegung kommt. Er fängt den Impuls auf und führt die Bewegung im Rückwärtsfahren fort.
    Man könnte also, wie mir immer erklärt worden ist, mit der Pedale einen Impuls setzen, damit das Trike sich einen Zentimeter bewegt. Man tritt nach vorne und rollt dann nach hinten. Das ist etwas verwirrend und wenn man zu stark tritt, klappt es auch nicht.
    Man kann auch einfach mit dem Hintern oder der Hüfte ein Mal im Sitz ruckeln oder mit einem Fuß vom Boden abstoßen, damit das Trike kurz in Bewegung gerät.
    Schicken Sie mir doch mal Fotos von Ihrem Schalter, damit ich sehen kann, ob wir vom gleichen Schalter sprechen.

Kimie - 20. April 2017 Reply

Hallo zusammen,

ich finde es ja lustig, was die Diskussion um die ‚Anfahrhilfe mit dem Hintern‘ ausgelöst hat. Das hab ich noch nicht ausprobiert. Aber das Auslösen durch Antippen der Pedale fand ich schon mal total einfach. Zufällig habe ich in Dortmund beim Probefahren mitbekommen, dass das so funktioniert. Ich hoffe ja ganz stark, dass ich auch eine Anfahrhilfe habe. Im Räderwerk Hannover sagte man mir aber, dass jeder Motor eine hätte.

Ich finde auch die Diskussion um das Schloss und die Sicherheit sehr interessant und wichtig. Ist es denn legitim, sich hier schon dazu zu äußern, oder sollen wir warten bis dafür ein Thread aufgemacht wird?

Gruss Kimie

Kimie - 20. April 2017 Reply

Hallo Tobias,
habe gerade nochmal ausführlich deinen Beitrag gelesen. Wenn du hier immer fleißig mitliest, dann weißt du vielleicht aus meinen Beiträgen wie mich ein Liegeradstammtisch unbedingt für das Anthrotech und gegen das Kettwiesel begeistern wollte. Das war aber noch nicht alles: die wollten mir mit aller Macht den Motor ausreden. Das alles war schon ganz schön massiv. Erst hier wurde ich ja dazu ermutigt, über diese Fragen lieber selbst zu entscheiden.

Klar, es gibt Bike- oder Trikefahrer mit und ohne Motor, die sich gern gegenseitig akzeptieren, aber wohl genauso viele Nichtmotorisierte, die die die Motorisierten ablehnen. Das mag zum einen ökologische Ansichten haben zum anderen spielt bei manchen der Ehrgeiz eine Rolle, es aus eigener Kraft schaffen zu wollen und sich dadurch zu bestätigen.

Ich finde, dass man beides akzeptieren kann. Jeder wie er kann und mag. So eine Kluft finde ich allerdings sehr schade und nicht wünschenswert. Im Vordergrund sollte doch das gemeinsame Hobby mit dem Trike stehen, ob nun mit oder ohne Motor. Eigentlich wollte ich mit denen auch mal ne Tour mitfahren, zumal die auch nicht so weit weg sind von mir, aber ich habe tatsächlich Hemmungen,
denn nun habe ich mich für das von denen ‚hochverschmähte‘ Kettwiesel entschieden und lasse es dann auch noch motorisieren…

Die haben z.B. auch ein eigenes kleines Forum, in dem auch Touren verabredet werden, Bei einer Tour wurden tatsächlich auch mal motorisierte Trikes ausgeschlossen. Mündlich wurde mir mal mitgeteilt,
dass befürchtet wurde, ein motorisierter Fahrer könnte evt. die anderen überholen, und das wäre unkollegial. Ich möchte bestimmt keinen Motor haben, um schneller und ‚besser‘ zu sein als andere.
Ich möchte einfach mehr Komfort und mich nicht so abkämpfen müssen, erst recht nicht mit Anhänger. Außerdem könnte ich bei einer längeren und sportlichen Tour so gar nicht mithalten. Nun ist bei mir noch eine Bewegungseinschränkung im Knie dazugekommen, sodass ich noch weniger Kraft hätte. Ich hoffe allerdings, dass das vorübergehend ist.

Was die Ökologie angeht, sicher es ist Strom aus der Steckdose, und die Wenigsten werden wohl den Strom aus Solarzellen beziehen. Wenn man aber dafür öfter mal das Auto stehenlässt, ist der ökologische Vorteil doch sicherlich größer als der Nachteil. Ich habe ja auch seit einigen Jahren schon ein Ebike. Erst seitdem ich das habe, lasse ich das Auto öfter mal stehen. Das ist mir mit meinem normalen Rad eher weniger passiert.

Sehr schön, dass du als nichtmotorisierter Trikefahrer kein Problem mit den ‚elektrisch infizierten‘ FahrerInnen hast.

Im Übrigen vertrete ich die Ansicht von Maria, das Streit bzw. differenzierte Meinungen sogar sehr kreativ sein können, wenn sie niveauvoll mit gegenseitigem Respekt ausgetragen werden. Das können leider die Wenigsten. In wievielen Foren wird das eigentliche Thema vernachlässigt, um sich im Endeffekt nur noch gegenseitig anzugreifen und zu beleidigen, also Talkshow vom untersten Niveau.

Maria, noch ein Wunsch von mir an dich bitte:

Du hast das Thema angeschnitten, wie wichtig die richtige Akkupflege bzw. das richtige Laden bei E-Trikes ist. Das ist ein Thema, das mich brennend interessiert. Da die Akkus heute anders sind als früher, hat sich da ja auch einiges geändert. Das würde mich brennend interessieren, denn wenn ich nun zum neuen Motor auch einen neuen Akku bekomme, möchte ich von vornherein alles richtig machen, um die Lebensdauer und Leistung solange wie möglich zu erhalten. Das ist bestimmt für
viele interessant.

    Tobias - 21. April 2017 Reply

    Hallo Kimie,

    manchmal ist es schon wirklich beängstigend, mit welchem… nennen wir es Glauben… die Menschen an manche Themen herangehen. Wie eine Doktrin stampfen sie ihr Thema in die Masse und lassen links und rechts auch nichts mehr zu. 🙁

    Insofern sei stolz, dass Du nicht nachgegeben hast, denn letztlich bist DU es, die mit dem Liegerad fährt und niemand anders. Es muss zu einem passen, man muss sich wohlfühlen. Und ob da jetzt ein Motor dran ist, vorne zwei Räder oder hinten zwei sind kann doch den anderen theoretisch egal sein. Wenn es da ein Forum gibt was selektiert (oder Dich ausschließen möchte), würde ich dort nicht mehr dabei sein wollen. Dann müssten sie mich auch von Touren ausschließen, da ich ein leichtes Trike und starke Muskeln habe. Es könnte ja auch sein, dass ich sie plötzlich überhole. 😉

    Mich fragt man ja auch, warum ich mir gerade dieses oder jenes Trike gekauft habe (ich fahre zwei, das Scorpion fs 20 und ein Catrike Speed – Fotos kannst Du Dir bei Facebook anschauen). Und da sage ich auch ehrlich meine Meinung, jedoch schließe ich andere nicht aus. Ich freue mich eher, wenn jemand Rad fährt und ebenfalls Freude daran hat. Dieses Denken („Mein Gefährt ist toll, der Rest ist Schrott“) begegnet mich aber auch gelegentlich in der Szene, wenn Velomobilfahrer ihre „rollenden Zäpfchen“ spazieren fahren. Totaler Unsinn! Aber manche Menschen brauchen wohl diese differenzierte Denkweise, um sich besser zu fühlen.

    Bleib also stark und picke Dir die Veranstaltungen heraus, wo die Menschen nicht so denken. Es finden dieses Jahr wieder einige überregionale Treffen statt, vielleicht ist da das eine oder andere für Dich bei, sofern Du eine Chance hast, mit dem Trike da hinzukommen. 🙂

    Und Ökologie lassen wir mal außen vor – das Thema kann ansonsten unendlich gesponnen werden. Selbst die „Ich trete mit reiner Muskelkraft“-Gelehrten sollten realisieren, dass ihr Rad aus Aluminium ist oder Anbauteile aus Fernost hat. Und wir alle wissen ja, wie schlecht die ökologische Bilanz bei der Herstellung von Aluminium ist. Und wenn die Bahngesellschaften endlich realisieren, wie wichtig wir Radfahrer allesamt sind, dann würde es noch viel mehr ökologische Pluspunkte geben. 😀

    Viele Grüße!
    :: Tobias|Liegeradmann

      Norbert - 21. April 2017 Reply

      Hallo Kimie,
      Hallo Tobias,

      so wie Tobias hallte ich es auch. Wenn ich gefragt werde warum ich mein Trike gekauft habe sage ich immer:

      weil es am besten zu MEINEN Ansprüchen passt. Es geht kein Weg daran vorbei Zeit für Probefahrten mit mehreren Modellen von verschiedenen Herstellern zu investieren um das beste Rad für den ganz persönlichen Anspruch zu finden.

      Letztes Jahr habe ich eine Tour über das Velomobilforum mitgemacht. Es sind mitgefahren 2 Velomobile, 2 Trikes und ein Hase Tandem. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Jeder hat auf jeden Rücksicht genommen und auch bei der „Eisdielenpause“ wurde zwar gefachsimpelt aber nicht so, dass eine Radart schlecht gemacht wurde.

      Liebe Grüße

      Norbert

        Tobias - 21. April 2017 Reply

        Ja, die Treffen dieses Forums haben schon etwas Besonderes an sich. Ich war auch bereits auf einigen und die Menschen dort scheinen anders gestrickt zu sein als „der Rest“. Im positiven Sinne. Kann natürlich dennoch sein, dass mal ein „faules Ei“ dabei ist, generell ist man da aber auch als Neuling unter Freunden, gerade bei den ganz großen Veranstaltungen. 🙂

    Maria Jeanne Dompierre - 21. April 2017 Reply

    Liebe Kimie,

    Es ist ein Gespraech mit GoSwiss geplant, da werde ich auf jeden Fall die Akkupflege und das Aufladen behandeln.
    Arch das Sicherheitsthema kann ich I’m Sommer gerne aufgreifen, ich teste da gerade was …

Kimie - 21. April 2017 Reply

Sorry, hab ich vergessen:

Gruß Kimie

Felix - 21. April 2017 Reply

Servus Maria,

klasse Artikel. Den Tip für die Rückwärtsgang-Aktivierung werde ich mal testen.

Gruß
Felix

PS: Die Spezi würde ich mir nicht entgehen lassen, soviele interessante Liegeräder und -radler finden man sonst nicht auf einem Haufen.

    Maria Jeanne Dompierre - 21. April 2017 Reply

    Hallo Felix,

    Danke fuer dein wohlwollendes Feedback.
    Ich lasse mir die Spezi nur sehr unwillig entgehen, wenn ich ein par Dinge neu organisieren kann, bin ich auf jeden Fall dabei.
    Denn du hast recht: sie ist absolut einmalig.

Norbert - 21. April 2017 Reply

Hallo Maria-Jeanne,

ich lese mit einem Schmunzeln, wie begeistert Du von Deinem neuen Motor bist. Wenn ich mir überlege wie begeistert Du schon vor dem Wechsel von Deinem Trike warst kann ich mir vorstellen mit welchem Glücksgefühl Du Dich jetzt auf Dein Trike setzt.

Ich hoffe, dass Dir die Erfahrungen wie mit dem BionX erspart bleiben.

Ich finde das Rückwärtsfahren als so anstrengend, dass ich diese Funktion an meinem Trike nur in wirklichen „Notsituationen“ verwende. Da ich mich nur schlecht umdrehen kann und die Spiegel keinen wirklich guten Blick nach hinten gestatten kann ich mir nie sicher sein, ob hinter mir auch wirklich frei ist. Da ich auch keinen Anhänger dabei habe ist es für mich meist schneller und einfacher das Rad per Hand umzudrehen.

Gespannt bin ich auf die eventuell eigene Er-Fahrung, wenn ich es schaffe nächste Woche zur Spezi zu fahren. Allerdings ist der Parcours dort ja flach und somit nicht wirklich aussagekräftig.
Weißt Du, ob man am Tag der offenen Tür bei HP-Velotechnik auch Trikes Probefahren kann. Da Kriftel nicht mal 30 Kilometer von mir entfernt ist und ich da hin fahren möchte könnte ich ja im Notfall auch dort mal eine Runde drehen.

Solltest Du und Paul es nach Germersheim schaffen und dann auch noch am Sonntag würde eventuell die Möglichkeit bestehen einen Kaffee zusammen zu trinken?

Liebe Grüße

Norbert

    Maria Jeanne Dompierre - 21. April 2017 Reply

    Lieber Norbert,

    Ein Treffen auf der Spezi ist eine tolle Idee.
    Inwieweit du beim Tag der offenen Tuer in Kriftel Probe fahren kannst, weiss ich nicht sicher. Da fahren auf den Fotos immer BesucherInnen herum, frag doch einfach auf deren Facebook-Seite, Heiko Truppel antwortet und kommunziert dort zuverlaessig.

    Axel - 22. April 2017 Reply

    Hai Norbert,

    Maria hat recht: „Natürlich“ kann man in Kriftel Probe fahren und wie! Damit werben sie ja sogar für ihren TdoT. (24. 6.) Allerdings eben auch nur an diesem Tag. Wenn du also in der Gegend wohnst, nix wie hin!
    Dann hätte ich noch einen Tip: Velo Frankfurt (10. + 11. 6.)

    Gruß, Axel

Kimie - 21. April 2017 Reply

Hallo Tobias,
hallo Norbert,

ich bin tatsächlich froh, dass ich hier dazu ermutigt wurde, mich nicht beirren zu lassen. Somit habe ich mich für ein Trike entschieden, das mir auch wirklich zusagt. Es war sicherlich nicht das einzige Modell, das für mich in Frage gekommen ist, aber hier hatte ich gerade ein sehr gutes Angebot. Ich wusste aber immer, dass ich am liebsten ein Kettwiesel oder ein Scorpion haben wollte. Mit Delta oder Tadpole komme ich gleichermaßen zurecht. Die Deltaform kenne ich ja bereits von meinem Ebike. Wenn ich mit Anhänger gefahren bin, hatte ich ja auch vorne ein und hinten 2 Räder. Die Einschätzung, ob der Hänger auch bei engeren Passagen noch durchpasst, hat immer geklappt.

Für Fahrten mit Anhänger hat das Trike aber einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Ebike bezüglich der Kippsicherheit. Da ich z.B. einen großen Hund (Schäferhund) hatte, der sich nicht in der Lage sah, ’normal‘ einzusteigen, sondern jedesmal mit Anlauf da reinplumpsen musste, ist mein Ebike mehr als nur einmal dabei umgefallen. Die Diskussionen zum ‚richtigen‘ Einsteigen mit meinem Hund waren leider zwecklos…

Einer von diesem besagten Stammtisch fährt tatsächlich so ein ‚rollendes Zäpfchen‘ (ich hab mich weggeworfen, als ich das gelesen hab…). Ich habe schon gestaunt, mit wieviel Speed der aus dem Stand losgeschossen ist, und ich weiß, dass er keinen Motor hat….und ich verstehe auch, dass der keinen braucht!

So einige Veranstaltungen und Touren will ich mir tatsächlich noch raussuchen. Das Mitnehmen des Trikes ist kein Problem, da ich einen Transporter habe, wo das Rad voll aufgebaut reinpasst.

Vielleicht starte ich erstmal mit der Velo City Night in Hannover. Für den Einstieg erstmal 20 km im gemütlichen Tempo. Später darf es dann auch mehr und von mir aus auch mal flotter werden. Am meisten Spass macht das natürlich im Sommer mit gemütlichen Pausen im Eiscafé, Hauptsache draußen.

Da ich ja nun wohl doch nach Germersheim fahre (zumal ich auf dem Rückweg mein Trike abhole), biete ich gern noch eine Mitfahrgelegenheit an. Ich fahre freitag nacht aus dem Umkreis Hannover los und dann über A7 und A5 nach Germersheim, sodass man morgens ankommt und vorher noch frühstücken kann. Ich fahre genau: Celle, Hannover, Hildesheim, Göttigen, Kassel, Frankfurt, Darmstadt, Germersheim und habe noch 7 Plätze frei. Auf der Rückfahrt etwas weniger, da ich ja mein Trike mitnehme. Wer mitfahren möchte, kann sich gerne melden. Ich weiche auch gern etwas von der Autobahn ab, um jemanden mitzunehmen.

Am Samstag wollte ich nach der Messe irgendwo übernachten, um Sonntag nochmal einige Stunden auf der Messe zu verbringen und dann zurückzufahren.

Norbert, du hast ja schon mal geschrieben, dass du auch nach Germersheim fährst. Wenn es recht ist, würde ich mich dem ‚Käffchen‘ sehr gerne anschließen.

Viele Grüße
Kimie

    Eduard J. Belser - 21. April 2017 Reply

    Hallo Kimie

    Ich weiss noch nicht, ob ich es wirklich schaffe, nach Germersheim zu kommen. Ich habe eine heftige Bronchitis eingefangen. Mein Gekko steht deshalb seit letzten Sonntag in der Garage. Aber es war jetzt zwei Tage saukalt und hart sogar heftig geschneit! Am Samstag war ich noch bei bedecktem, eher kühlen aber trockenem Wetter in Solothurn am Markt – hin und zurück gute 60 km mit einer Akkuladung und ca. 20% Reserve. Das Antibiotikum schlägt zwar gut an. Aber ich weiss noch nicht, wann ich wieder wirklich fit bin und ob mir Germersheim nicht zu anstrengend wird. Hinzu kommt, das ich jetzt mit dem elektrifizierten Gekko auf einige Zeit hinaus trikemässig bestens versorgt bin und das nach dem wunderschönen aber sauteuren AZUB Ti-Fly lüstern so nicht wirklich etwas bringt.

    Interpretiere ich Deinen Beitrag richtig, dass Du beim Kettwiesel mit Rohloff-Nabenschaltung zugeschlagen hast? Wenn ja, wünsch ich Dir viel Vergnügen damit und bin gespannt auf Deinen Erfahrungsberichte. Lass Dir nicht von den hochnäsigen Stammtischbrüdern dreinschwatzen, Die Weisheit des Alten Fritz gilt auch uneingeschränkt beim Liegetrike fahren: «Jeder soll nach seiner Facon selig werden.»

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Eduard

Eduard J. Belser - 21. April 2017 Reply

Hallo Maria Jeanne

Herzlichen Danke für das Video,. Dein Urteil zum Go SwissDrive deckt sich mit meinem Eindruck. Das Ding geht wirklich wildsaumässig ab. Mit der gewichtigen Einschränkung, dass das fummelige Nahbedienteil eine absolute, ärgerliche Fehlkonstruktion ist.

Über mein Akku-Problem werde ich ausführlich berichten, wenn es gelöst ist. Der betroffene Akku ist jetzt sicher bereits zu BMZ unterwegs. So wie es aussieht hat der Überspannungsschutz beim elektrisch Bremsen versagt.

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Eduard

    Maria Jeanne Dompierre - 21. April 2017 Reply

    Eduard,

    gute Besserung erst mal.
    Das Problem mit „zu viel Saft“ auf den Akku geben, war mir auch schon zu Ohren gekommen. Ich bekam sogar den Tipp, die Rekuperationsfunktion auszuschalten, damit so etwas nicht passieren kann. Wer auf dem Berg wohnt und mit frisch geladener Batterie losradelt, bremst ja erst mal viel und speist Strom ins volle System.
    Das werde ich bei GoSwiss ansprechen. Und deine Kritik wegen der zu filigranen Konstruktion des Bedienelements habe ich schon weitergegeben. Antwort: „Da ist was dran, das schauen wir uns mal genauer an.“

      Eduard J. Belser - 22. April 2017 Reply

      Guten Morgen Maria Jeanne

      Herzlich Dank für die guten Wünsche, es geht schon ziemlich besser.

      Bei mir sollte das Rekuperieren eigentlich funktionieren, da ich dazu immer erst mit teilweise leerem Akku Gelegenheit dazu habe. Aber die Ladestrombegrenzung zum Schutz des Akkus hat einfach in jedem Fall zu funktionieren – basta! Da können sich Go SwissDrive/BMZ nicht herausreden, das ist technisch lösbar und muss deshalb auch technisch gelöst werden.

      Beim Nahbedienteil wäre es einfach von einem Entwurf für ein bedienungsfreundlicheres Teil eine Hand voll 3D-Drucke an die unzufriedenen Go SwissDrive-FahrerInnen zu verteilen und sie um ihre Meinung zu fragen, damit könnte einer Verschlimmbesserung mit wenig Aufwand vorgebeugt werden. der Dialog mit den Kunden muss noch deutlich besser werden.

        Eduard J. Belser - 22. April 2017 Reply

        PS:
        1. Im Winter wäre es eigentlich ideal bei vollem Akku den rekuperierten Strom für eine Heizmatte im Sitz zu nutzen. Stell Dir vor, Du kommst am Morgen aus dem warmen, kuscheligen Bett und kannst nachher die wohlige Wärm bei der Abfahrt nach Detmold hinunter auf dem Scorpion noch weiter geniessen, statt zu frieren.

        2. Beim Nahbedienteil werden beim Fahren nur die Tasten «+» und «–» benötigt, die Tatsten «EI/Aus», «Bestätigen» und «Blättern» werden nur im Stand benötigt. D.h. es würde Sinn machen die beiden Tastenkategorien räumlich zu trennen und die Tasten «+» und «–» deutlich gröber und griffiger ausführen. Ich habe soeben eine Skizze dieser Idee gemacht und maile diese an HP Velotechnik und Go SwissDrive. Die sollen sich da gefälligst Gedanken dazu machen. aber bitte ohne den durchgeknallten Designer, der die aktuelle Version so gründlich verbockt hat.

        Liebe Grüsse
        Eduard

        Norbert - 22. April 2017 Reply

        Hallo Eduard,

        schön zu hören, dass es Dir wieder besser geht.

        Bei meinem Motor funktioniert die Rekuperation erst, wenn ich unter 100 Kilometer Reichweite bin. Vorher geht weder der Bremsassistent noch die Rekuperationsschaltung. In dem Bereich um 99 Kilometer schaffe ich es manchmal, dass der Ladestrom reicht um wieder über den maximalen Ladestand zu kommen. Dann wird die Generatorfunktion des Motors sofort wieder abgeschaltet. Genauso geschieht es wenn das Gefälle zu groß wird. Aber in der Regel sind die Abfahrten bei weitem nicht lang genug um eine erkennbare Aufladung anzuzeigen. Vielleicht würde das ja noch funktionieren, wenn ich nicht nur den Bremsenassistent sondern die Funktion „Rekuperation“ nutzen würde.

        Liebe Grüße in die Schweiz

        Norbert

        Maria Jeanne Dompierre - 22. April 2017 Reply

        Ideen gehen dir nie aus, dass du neben deiner Kritik auch meist einen Vorschlag mitlieferst, ist sehr sympathisch, Eduard.

        Ich bin gar nicht so anspruchsvoll wegen einer Sitzheizung, obwohl die Vorstellung schon Wohlbehagen verursachen kann 🙂
        Mir reicht es schon, wenn Herr H und P endlich eine passende und praktische Frontverkleidung entwerfen. Dann braucht es auch keine Heizmatte

Kimie - 21. April 2017 Reply

Hallo Eduard,

ja, das ist wohl richtig, wenn man sich trikemäßig versorgt fühlt, dann ist das Bedürfnis nicht ganz so groß. Es stimmt, ich habe das Trike aus Darmstadt genommen, d.h., ich habe telefonisch zugesagt. Den Verkäufer habe ich ja bereits kennengelernt und traue ihm nicht zu, dass er es plötzlich anderweitig verkauft, zumal wir ja seitdem auch noch telefoniert haben. Außerdem wird es nirgends angeboten, weil er es eigentlich gar nicht verkaufen wollte. Es ist ein sehr gepflegtes Kettwiesel mit Rohloff Drehgriffschaltung und Differential für 2100 Euro. Ich hoffe und denke, dass ich da nichts verkehrt mache. Der hatte den ganzen Keller voller Trikes, alle sehr gepflegt und sehr gut ausgestattet.

Da ich mein Trike ja damit gefunden habe, wäre Germersheim ja auch nicht wirklich zwingend, aber Darmstadt ist nur gut 100 km vor Germersheim und wenn ich schon mal da bin…Außerdem war ich noch nie da, und auch, wenn man ein Trike hat, gibt es da sicherlich noch viel interessantes, u.a. auch die Vorträge zu verschiedenen Themen.

Wie du siehst, hab ich mir von den Stammtischbrüdern nicht reinquatschen lassen. Dazu wurde ich hier ja ausreichend ermutigt. Mein erstes Interesse vor einigen Jahren galt schon immer dem Kettwiesel…und wenn ich dennoch etwas verkehrt machen würde, das Trike könnte ich sicherlich zum selben Preis weiterverkaufen, was ich mir jedoch nicht vorstellen kann…Es ist überhaupt erstaunlich, was diese Dinger für einen Wiederverkaufswert haben.

Die Stammtischbrüder, d.h. einer davon, hat trotzdem was Gutes für mich getan. Er hat mir aus Soest eine Adresse zwecks Motoreinbau vermittelt…und das, obwohl er das Kettwiesel komplett ablehnt und einen Motor sowieso. Mit dem Fachmann in Soest habe ich bereits telefoniert und hatte einen sehr guten Eindruck. Falls ihn jemand kennt, würde ich mich über ein Feedback freuen.

Du bist also 60 km insgesamt mit einer Akkuladung und 20 % Reserve gefahren. Wie groß war denn die Eigenbeteiligung deiner Muskelkraft dabei? Mein Motor wird auch einen großen Akku haben, dem
zwischen 45 und weit über 100 km nachgesagt werden. Aber man weiß ja, dass nach oben hin gern übertrieben bzw. immer von den optimalsten Bedingungen ausgegangen wird. Aber irgendwo in der Mitte würde mir das schon genügen. Meistens fährt man ohnehin kürzere Strecken und mein Trike steht dann zu Hause in einer Großgarage mit Steckdose.

Ich versuche schon dauernd, diesen Fachmann in Soest zu erreichen, damit ich schon mal einen Termin abmachen kann. Er sagte ja, dass er 1-2 Wochen Vorlaufzeit braucht für einen Termin, daher wollte ich schon mal einen vereinbaren. Leider ist er offensichtlich schwer erreichbar.

Dann wünsche ich dir erstmal gute Besserung.

Viele Grüße
Kimie

    Maria Jeanne Dompierre - 21. April 2017 Reply

    Na also. Sind doch im Kern hilfsbereit und nett vom Stammtisch. Ich wette, sie wuerden mit uns auch mal gemeinsam fahren, wenn wir fragen.
    So hast du dann doch noch eine liebenswerte Hilfe von dort bekommen.

Kimie - 21. April 2017 Reply

Nachtrag:
Soeben habe ich einen Rückruf aus Soest erhalten. Ich kann dort Sonntag nach der Messe vorbeikommen, wenn ich spätestens abends bis 20 Uhr dort ankomme. Dann baut er mir den Motor noch ein, sodass ich mit dem fertig motorisierten Trike gleich weiterfahren kann.

Daher will ich Sonntag spätestens mittags oder am frühen Nachmittag von Germersheim wegfahren und fahre dann mit Zwischenstopp in Soest wieder nach Hannover/Celle.

    Maria Jeanne Dompierre - 21. April 2017 Reply

    Das sind ja tolle Neuigkeiten, Kimie. Ich wette, du freust dich wie verrueckt? Super, dass du nun dein Trike und den Motor bekommst. Da kann die Radelsaison ha beginnen!

Kimie - 22. April 2017 Reply

Hallo Maria,

ja, ich freue mich wirklich drauf. Es ist schon sehr aufregend, dass ich nun das realisiere, was ich seit Jahren im Kopf habe, ohne zu wissen, dass da mal was draus wird.

Das muss ich den Stammtischbrüdern bzw. ‚einem‘ von ihnenwirklich zugute halten. Trotzdem er total gegen das Kettwiesel ist und gegen Motoren sowieso, hat er sich um eine Adresse wegen der Motorisierung bemüht und diese sogar noch getestet. Obwohl er schon Profi ist, hat er sich als Laie ausgegeben, um die Beratung zu testen. Sein Ergebnis war sehr positiv! Außerdem räumte er ein, dass ich nach meiner Beschreibung wohl ein sehr faires Angebot gefunden hätte und vielleicht doch
glücklich mit dem Kettwiesel werde, obwohl er nie eins kaufen würde. Nun hat er mich praktisch sogar beglückwünscht zu meinem Fund und mir letzte Woche einen sehr netten Ostergruss geschickt. Das war wirklich sehr nett! Jeder Mensch hat eben mehrere Seiten, die man unabhängig voneinander sehen sollte…

Viele Grüße
Kimie

    Maria Jeanne Dompierre - 22. April 2017 Reply

    Das Engagement des Mannes ist ja wirklich super, ich glaube er wollte das Beste fuer dich 🙂

Kimie - 22. April 2017 Reply

Übrigens:
Ich hätte schon einige Informationen zum Thema Akkupflege und Sicherheit des Trikes.
Soll ich die hier mal kurz zusammenfassen, oder greife ich dann vor?

    Maria Jeanne Dompierre - 22. April 2017 Reply

    Ich glaube es ist vorteilhaft, wenn du dein Wissen beim entsprechenden Beitrag mitteilst, sonst haben wir eine Unterhaltung und Fragen zu den Batterien und die Indormationen sind in den Kommentaren „versteckt“ und das ganze Thema ist so auseinandergezogen.
    In einem eigenen Beitrag bekommen wir dann vin GoSwiss noch einige Informationen und dann passt alles thematisch gut zusammen.

Kimie - 22. April 2017 Reply

Okay, kein Problem. Ich spreche vorher dann schon mal mit dem Fachmann, da ich meinen neuen Akku ja von Anfang an richtig behandeln möchte. Ebenso mit dem Thema Sicherheit.

Bin schon mal auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit in Germersheim…

    Eduard J. Belser - 26. April 2017 Reply

    Hallo Kimie

    Kannst noch schlafen oder bist Du schon voll im Vorfreuderausch auf das Kettwiesel?

    Wir hatten letzten Sonntag einen Super-Anlass zum Feiern. Nach mehreren Jahrzehnten ist es uns Grünen als 7%-Partei gelungen mit einer Topkandidatin einen Sitz im fünfköpfigen Solothurner Regierungsrat zu erobern und das erst noch glanzvoll. Es war ein politisches Erdbeben. Als Uraltgrüner der ersten Stunde habe ich entsprechend heftig mitgefiebert.

    Eigentlich wurde das Radnetz in unserem Kanton in den letzten Jahren stark verbessert, aber jetzt haben wir noch eine überzeugte Velofahrerin in der Regierung, das verleiht unseren Anliegen noch mehr politisches Gewicht. Wir Solothurner Grüne sind auch eng mit der Sektion Solothurn des velofreundlichen Verkehrsclubs vernetzt. Ich freue mich auf den zusätzlichen Grünen Rückenwind.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Eduard

Norbert Lorch - 23. April 2017 Reply

Hallo Maria,
ich benutze seit einigen Jahren den BionX-Motor und bin sehr zufrieden – was für mich das Wichtigste ist: er ist geräuschlos!
Wie ist das bei dem Go-Swiss-Motor? Und kannst du deinen alten BionX-Akku damit auch benutzen?

In ein paar Wochen fahren wir übrigens mit zwei Trikes (und Hänger) hoffentlich bis nach Kopenhagen – die Radinfrastruktur da muss ich unbedingt mal selbst erleben!.

Danke für deine Antwort zum Geräuschpegel des Go-Swiss Motors.
Norbert aus dem Ruhrgebiet

    Maria Jeanne Dompierre - 23. April 2017 Reply

    Lieber Norbert,

    der GoSwiss ist auch sehr leise.
    Man kann immer nur den Akku benutzen, der zum jeweiligen System passt – leider. Sogar ein eigenes Ladegeraet hat jede Marke extra.

    Oh, da hast du aber einen wirklich fantastischen Urlaub vor dir. Das wird bestimmt eine unvergessliche Tour und super Erlebnis in Kopenhagen.
    Ganz viel Freude dort, wenn du magst, schicke ein paar Bilder!

Mike - 25. April 2017 Reply

Hallo Maria,

wieder ein schöner Beitrag. Freue mich sehr das bei den Umbauten alles so gut geklappt hat und ihr mehr mehr Spaß am Fahren habt. Nur Schade das bei Paul immer noch das Problem mit dem Linksdrall ist. Hatte eigentlich gedacht das würde besser werden nachdem es bei HP war. Machst du eigentlich noch eine Auflistung was der Umbau gekostet hat? Würde mich interessieren was der Einbau von HP gekostet hat.

Habe weiter oben gelesen das du verwundert warst am Interesse an den Klamotten die du trägst beim Triken als du bei Hase warst. Das eine Größere Frage als du denkst auch wenn man keine Frau ist 😉
Passende Bekleidung fürs Triken zu finden ist nicht so Einfach. Weil die Radbekleidung meistens Rückentaschen was Sinn frei bei Triken ist oder die Softshelleinsätze nicht passend Liegen fürs Trikefahren. Wenn ich überlege wie viel Geld ich bis jetzt ausgegeben habe um die Bestmögliche Kombi zu finden. Aber die Wahl der Klamotten kommt auch auf die Wetterbedingungen, Fahrstil und wann man Primär fährt. Habe gestern wieder gemerkt hatte die Passenden Klamotten für Nachts kurz vor 4 zu fahren aber nicht um Nachmittags in der Prallen Sonne zu fahren. Habe halt immer einmal die Falschen Klamotten dabei aber das bin ich gewöhnt.

Habe etwas geschmunzelt als ich das Video zum Beitrag gesehen hatte darüber hat sich meine 4 Jahre Alte Tochter zu mich gesellt. Hatte dann eine Leichte Diskussion wegen dir mit Ihr gehabt. Sie konnte nicht verstehen das du beim Fahren keinen Helm trägst weil Ich immer einen Trage und Ihr auch Beigebracht habe immer beim Radfahren einen zu tragen. Habe Ihr dann erklärt du hättest das nur für das Video so gemacht sonst würdest du sicher einen tragen. War sehr Lustig.

So muss nun Langsam auf die Arbeit.

beste Grüsse aus dem Westerwald
Mike

    Maria Jeanne Dompierre - 26. April 2017 Reply

    Hallo Mike,

    ich werde noch schreiben was wir bezahlt haben. Leider gibt es keine genaue Auflistung, sondern eine Gesamtsumme, so viel schon vorab.

    Danke für die Bestätigung, dass die Kleidung ein relevantes Thema ist. Ich sammle schon einige Tipps von erfahrenen Trike-FahrerInnen, um sie gemeinsam mit meinen eigenen, an euch weiterzugeben 🙂 .
    In der Übergangszeit hatte ich (als ich noch einen ziemlich langen Arbeitsweg hatte) immer den halben Kleiderschrank mit dabei, aber das war auch gut so.

    Uiuiui, da bin ich also ein ziemlich schlechtes Beispiel für die Kindererziehung! Du könntest es auch mit der Wahrheit versuchen: Auf dem „normalen“ Fahrrad, auf dem man hoch sitzt und leicht auf den Kopf fallen kann, habe ich immer einen Helm an. Aber das filme ich nicht.
    Auf dem niedrigen Fahrrad, auf dem der Kopf nicht so oft verletzt wird, weil man anders stürzt, habe ich fast nie einen an. Aber wenn ich weiß, dass ich im Stadtverkehr fahre, trage ich auch auf dem niedrigen Dreirad einen, aber das filme ich eben auch nie.

    Schöne Grüße an die Tochter: Da hat sie gut aufgepasst und sie soll immer einen Helm tragen, wenn die Eltern das sagen 🙂

    Norbert - 26. April 2017 Reply

    Hallo Mike,

    was die Klamotten betrifft trage ich zu Arbeit ganz normale Bürokleidung. Im Winter habe ich dann noch Outdoor-Kleidung zum Warmhalten übergezogen. Bei meinen 20 Minuten Fahrzeit reicht das gerade. Da ich wegen Rückenproblemen nicht fahre wenn es knackige Minusgrade hat bin ich ganz gut ausgestattet. Im Moment ziehe ich dann Mittags eventuell die Jacke aus und packe diese in die Seitentaschen, die ich immer dabei habe.
    Bei Touren ziehe ich aber Funktionswäsche in vielen Lagen übereinander. In der aktuellen Jahreszeit habe ich meist eine Packtasche für die Kleidung dabei, die ich im Laufe des Tages ausziehen kann, damit es gemütlich bleibt.

    Was Deine Tochter betrifft gibt es auf Youtube den Kanal von Graham Williams, SA Triker und dregerclock, die zeigen, dass ganz viele Trikefahrer/innen auch Helme tragen. Auch ich trage immer Helm. Besonders nach dem ich mich vor ca. 2 Wochen so richtig auf die Seite gelegt habe. Es ist zwar richtig, dass die Fallhöhe viel geringer ist als bei einem UP, aber ein großer Stein, der ausgerechnet da liegt, wo man sich „ablegt“ reicht da schon aus. Das muss aber jeder Erwachsene für sich entscheiden. Bei Kindern habe ich aber kein Verständnis, dass Eltern da nicht mit gutem Beispiel voran gehen. Das ist für mich wie nicht angeschnallt Autofahren.

    Also Hut ab, dass Du es Deiner Tochter so vorlebst und erklärst, warum andere es nicht machen könnten. 🙂

    Liebe Grüße

    Norbert

      Mike - 3. Mai 2017 Reply

      Hallo Ihr Zwei,

      schön dass ihr euch so viele Gedanken um die Helmnutzung macht.
      Bei meiner Familie ist es Pflicht, auch bei kurzen Fahrten den Helm zu tragen.
      Zum einen hat es den Grund, da ich zu oft Ersthelfer bei Unfällen war, wenn ich auf Tour bin und zum anderen nutze ich das Trike immer zum auf die Arbeit fahren. Wenn ich einen Unfall haben sollte würde die BG als auch meine Versicherung nicht zahlen wenn etwas schlimmeres passieren sollte. Das alleine ist schon sehr abschreckend, besonders weil ich auch viel über Straße fahre, inklusive Kreis- und Bundesstraße.

      Zum Thema Bekleidung nutze ich primär Gore Bike und Running Wear, das hat sich bewährt bei mir. Ich fahre so 1,5 Stunden pro Tag (Arbeitsweg) und da hat Gore bis jetzt am besten abgeschnitten.

      mfg
      Mike

        Eduard J. Belser - 4. Mai 2017 Reply

        Hallo Mike

        Ich halte mich auch konsequent an einen alten Slogan aus Österreich zum Thema: «Wer Hirn hat schützt es» und fahre meinen Gekko nur mit Helm. Allerdings sollte man bei Helmkauf für Liegetrikes mit Kopfstütze darauf achten, einen Helm mit möglichst glatter Rückseite zu wählen. Helme mit zerklüfteter Hinterseite bleiben gerne am Bezug der Kopfstütze hängen und das kann richtig nerven. Ich bin mit meinem ABUS Yadd-I sehr zufrieden. Die Blende vorne lässt sich liegetrikegerecht leich nach unten klappen und schützt so besser gegen die Sonne.

        Liebe Grüsse aus der Schweiz
        Eduard

Tony Bowley - 26. April 2017 Reply

Hallo Maria.
Seit ein Paar Wochen lese ich deine Blogs und schaue deine Videos, da ich ein Liegerad-Trike mit E-Motor anschaffen will. Deine unabhängige Meinung ist für mich sehr wertvoll. Am Samstag gehe ich auch an die Spezi um die neuesten Modelle zu testen.
Wie sind deine Erfahrungen mit den Bergsteigequalitäten des GoSwiss-Antriebs? Ich hatte früher ein Rad mit BionX, das wegen Überhitzung überhaupt keine langen steilen Hänge bewältigen konnte. Mein Fahrradhändler meint, dies sei eine Schwäche aller Direktläufer-Hubmotoren.
Freundliche Grüsse, Tony

    Eduard J. Belser - 26. April 2017 Reply

    Hallo Tony

    Ich habe mittlerweile ein paar hundert Kilometer Erfahrungen mit dem Go SwissDrive vor allem auch am Berg. Ich habe hier am Jurasüdfuss eine reiche Auswahl an Steilstrecken die meisten sind ohne Überhitzung gut zu bewältigen. Bisher hatte ich das Problem erst einmal bei der sehr langen, sehr steile und sehr schlechten Strasse auf den Oensinger Roggen. Aber auf einem Liegetrike kann man ja das Abkühlen des Motors für ein kleines Nickerchen nutzen. Der Go SwissDrive zieht sonst wirklich sehr gut am Berg. Leider ist der Testparcours an der Spezi eben und das Bergverhalten des Go SwissDrive wird nicht richtig erlebbar sein. Der Go SwissDrive schiebt auf jeden Fall viel vehementer als der Zum-Kaffeekränzchen-Schieber von Shimano.

    Viel Vergnügen an der Spezi
    Eduard

Maria Jeanne Dompierre - 26. April 2017 Reply

Hallo Tony,

viel, viel Spaß auf der SPEZI! Dort bist du genau richtig, um in deiner Entscheidungsfindung weiterzukommen.
Beim Berg ist der GoSwiss absolut super. Zwar lief mein BionX auch nie heiß, aber bei Paul ist das schon einige wenige Male passiert.
Wenn du vorhast, längere Steigungen zu fahren, ist es besser du nimmst ein Trike mit einem kleinen Hinterrad. Die großen sind zwar sehr in Mode, aber da läuft eben der Motor eher heiß als beim kleinen, bzw. es dauert länger bis der Motor beim kleinen Rad heißläuft. Ich gehe davon aus, du möchtest ein Trike von HP Velotechnik, da du den GoSwiss erwähnst.

Beim HASE BIKES Trike weiß ich nichts von einem Überhitzungsproblem, das müsstest du am Stand mal fragen.

Schreib doch mal wie es auf der SPEZI war,
beste Grüße
Maria Jeanne

Kimie - 26. April 2017 Reply

Hallo Maria,
dann fährst du also doch nicht zur Spezi?
Denkst du bitte noch an meine E-Mail?

Viele Grüße
Kimie

Maria Jeanne Dompierre - 26. April 2017 Reply

Hallo Kimie,

E-Mail ist schon unterwegs zu dir 🙂
Die Entscheidung zur SPEZI zu fahren wird erst am Donnerstagabend fallen können. Bis jetzt konnte ich noch nichts verschieben, aber ich bleibe noch optimistisch.

Grüße
Maria Jeanne

Tony - 2. Mai 2017 Reply

Hallo Eduard

Vielen Dank für deine Bemerkungen. Da hast du völlig recht. Ich kaufe ein Liegetrike nicht um möglichst schnell ans Ziel zu kommen sondern um bequem und ruhig die Fahrt zu geniessen. Ausserdem fahre ich nicht jeden Tag auf Bergstrecken. So kann ich das System wählen, das mir zusagt. Ich habe an Go-Swiss geschrieben um weitere Informationen zu bekommen. Dann kann ich noch besser entscheiden.
Die Spezi war klasse wie immer. Gruss, Tony

Hallo Maria Jeanne

Danke für deine Hinweise. Ich war nur am Samstag an der Spezi. Das hat genügt. Am Abend war ich völlig erschöpft und froh mit dem Shuttle zum Bahnhof zu fahren. Ich habe verschiedene Trikes zur Probe gefahren. Leider war kein Go-Swiss darunter. Den Kettwiesel Evo fand ich bequem und qualitativ hochstehend, aber der Steps Motor hat mich auch nicht überzeugt. Auch der Scorpion hat seine guten Seiten. Aber die Marke, die mir bisher am besten zusagt ist AZUB. Die Qualität ist ausgezeichnet und die Bereitschaft, auf besondere Wünsche einzugehen, aussergewöhnlich. Wahrscheinlich werde ich ein Ti-Fly wählen. Zum Fahren ein Traum auch ohne Motor.

Nun warte ich zuerst auf eine Antwort von Go-Swiss. Dann fahre ich 2-3 Modelle (Steps, Go-Swiss, Neodrives, z.B.) ausführlich zur Probe beim Händler in Freiburg. Somit hoffe ich, eine Bestellung noch in Mai aufzugeben. Ich melde mich dann wieder.

Beste Grüsse, Tony

    Axel - 6. Mai 2017 Reply

    Hi Tony.

    interessant das du AZUB (positiv) erwähnst; die Fa spielte zumindest in diesem blog bisher noch keine Rolle. Ich habe auch schon Videos gesehen und einiges gelesen, leider konnte ich noch keines testen; Spezi musste für mich entfallen.
    Ich nehme die Fa AZUB auch als sehr qualitätsorientiert war, außerdem innovativ, d. h. die gehen auch eigene Wege und schielen nicht nur auf die Konkurrenz.
    Gerade das erwähnte Ty-Fly scheint mir ein gut gelungenes Gerät zu sein.
    Ich und vielleicht auch noch ein paar andere Leser würden sich sehr freuen, wenn du speziell über dieses Trike noch etwas genauer berichten könntest. Eventuell auch einen Preisvergleich? Darüber redet hier nämlcih auch selten jemand.

    Danke und Gruß,
    Axel

      Tony - 9. Mai 2017 Reply

      Hi Axel.
      Ich habe lange mit Azub korrespondiert. Der Verkaufsleiter, Honza Galla, war sehr freundlich und hilfsbereit, aber das Ti-Fly 20″ wird mit BionX P250 DV ausgeliefert. Ich habe früher dieses System gefahren und war unglücklich damit. So habe ich mich am Schluss zu einem Hase Kettwiesel durchgerungen. Ich habe ein Steps-Motor mit 11-Gang Kettenschaltung bestellt. Ein Grund dafür war, dass es neuerdings einen Hasebikes-Fachmann ganz in meiner Nähe gibt.
      Zu den Preisen kann ich nur sagen, dass Azub nicht teurer als die anderen Qualitätsmarken ist. Ich habe zwar weniger teure Hersteller an der Spezi angetroffen, aber ihre Räder sahen nicht so solide aus wie jene von z.B. Hasebikes, HPV, ICE und AZUB.
      Gruss, Tony

        Axel - 9. Mai 2017 Reply

        Ja, der BionX ist – zumindest in diesem blog 😉 – schon ziemlich out. Schade, dass die fortschrittliche Fa Azub noch immer damit arbeitet (wohl auch ohne Alternativen /ab Werk?).
        Aber das ist eben auch eine wertvolle Info für uns hier, da muss dann nicht immer jeder überall recherchieren.

        Kettwiesel oder Tadpole ist ja irgendwo auch eine Systemfrage; „durchgerungen“ klingt ja nicht ganz so begeistert… (?)
        Du warst doch zunächst auch nicht so sehr für den Steps bzw wolltest etwas stärkeres?
        Wenn aber doch, dann wäre Kettenschaltung ja nicht zwingend…

        Maria will uns ja bald etwas mehr über ICE mitteilen; wenn es ausser Tony noch Leser gibt, die Erfahrung mit der Fa Azub haben oder gar Gerät von denen fahren, fänd ich toll, wenn ihr das hier mitteilen würdet.

        Axel

          Tony - 11. Mai 2017 Reply

          Hallo Axel.
          Na ja, ‚durchgerungen‘ war vielleicht nicht das richtige Wort. Die Azub Räder sind spitze. Sie werden auch mit Shimano Steps und eine Auswahl an Schaltungen geliefert. Ich hatte ursprünglich für ein Azub mit 20-Zoll Hinterrad und GoSwiss-Motor geschwärmt, eine Kombination, welche Azub nicht liefert. Ich habe an GoSwiss geschrieben, aber bisher keine Antwort bekommen.
          Ich habe bereits Erfahrung mit einem Delta als auch einem Tadpole Trike. Die Argumente fürs Kettwiesel überwiegen. Beim Steps-System war für mich vorallem die elektrische Schaltung der Schwachpunkt. Auch mit ausgeschaltetem Motor lauft das Rad prima und die Kettenschaltung ist ebenso leichtgängig. Dass Hase neuerdings einen Fachmann in meiner Nähe hat spielt auch eine Rolle. Bei den Tadpole E-Trikes ist die Akku-Aufhängung nach meinem Gefühl nicht ideal.
          Also nichts gegen Azub. Die Qualität hat mich überzeugt.
          Gruss, Tony

Kimie - 5. Mai 2017 Reply

Yippieh, der Anruf ist gekommen, mein Trike ist fertig.
Ich kann es jetzt am Wochenende abholen. Das sind hin und zurück ca. 450 km, aber im Vergleich zu Germersheim nur ein Katzensprung…

A. Böck - 8. Juni 2017 Reply

Ich fahre seit knappen 13 Jahren eine Streetmachine, die ich nun nach dieser langen Zeit durch eine Neue ersetzen möchte bzw. bereits bestellt habe. Um die Zeit zu überbrücken, dachte ich schau mal was sich so in dieser Zeit alles getan hat. Im ersten Moment war angenehm überrascht, dass sich hier doch viel getan hat und Liegeräder sich zu einem gewissen Grad etabliert haben, aber glücklicherweise immer noch eine Randgruppe darstellen.

Auf dem zweiten Blick war es dann doch ernüchternd welche Themen gefühlt sehr oft aufgegriffen werden. Irgendwie schein ich in meiner Liegeradzeit falsch abgebogen zu sein. Ich gebe zu meine nachfolgende Sicht der Dinge ist bewusst überspitzt formuliert.

Das Thema E-Antrieb und Akku kann ich noch nachvollziehen. Es ist für das Fahrrad eine neue Technik, steckt im Vergleich zu den anderen Komponenten noch in den Kinderschuhen und es fehlen Erfahrungswerte. Von daher ist es logisch, dass dies ein großer Bestandteil ausmacht.

Bei den mechanischen Komponenten bin ich dann doch ziemlich verdattert. Da wird ausführlich besprochen, wann welche Teile getauscht und erneuert werden, wann die Kette geschmiert wurde. Fahrradinspektionen werden gefühlt zum Event hochstilisiert. Es werden defekte Teile angesprochen, wobei ich mich frage was man anstellen muss um beispielsweise ein Schutzblech an einem Grashopper kaputt zubekommen oder Zähne von Ritzeln abzubrechen. Ich habe zwar eine Vermutung, die ich für mich behalte, da vermuten nicht wissen bedeutet. In meinen 13 Jahren habe ich sowas nicht erlebt. Und ich benutze mein Rad regelmäßig zum Pendeln und zu Ausflügen.
Überhaupt, soll das eine neue und bahnbrechende Erkenntnis sein, dass man ein Fahrrad regelmäßig pflegt, wartet, bewegliche Teile schmiert? Was soll daran berichtenswert sein? Inspektion bei einem Fahrrad? Haben sich die Dinger mittlerweile in futuristische Raumschiffe verwandelt? Gut es gibt diffizile Dinge wie Hydraulikbremsen, Speichen einziehen oder Feinjustieren der Gänge. Aber als Besitzer eines Fahrrads sollte ich doch in der Lage sein einfache Dinge selber lösen zu können. Ich bekomme mittlerweile den Eindruck ein platter Reifen führt einige Liegeradbesitzer zur totalen Handlungs- und Bewegungsunfähigkeit.

Thema Kettenschaltung. Ich finde es befremdlich, wenn einem etablierten deutschen Liegeradhersteller unterstellt wird „veraltete“ und „billige“ Kettenschaltungen einzubauen. Da bekommst du zu hören, dass die Kettenschaltung schon nach kürzester Zeit laut wird, unsauber schaltet und regelmäßig neu justiert werden müssen. Ich fahr mein ganzen Leben lange Kettenschaltung. Komischerweise war da nie was. Ich muss irgendwas falsch machen. Eine Rohloff Nabenschaltung ist sicherlich eine feine Sache, hat den entsprechenden Preis und ist auch nicht die eierlegende Wollmilchsau. Wie jede Technik gibt es auch Vor- und Nachteile. Genauso gut kann man Mercedes, BMW oder Audi vorwerfen veraltete und billige Technik im Vergleich zu einem Rolls Royce zu verwenden.

Liegeräder scheinen ja nur noch Dreiräder mit E-Antrieb zu sein. Vorweg prinzipiell halte ich es wie der alte Fritz: Jeder soll nach seiner Façon selig werden, sprich es soll jeder fahren was er will. Mich stört lediglich die doch sehr einseitige Darstellung. Klar setzt sich ein Dreirad durch. Dann kann noch eine 80 jährige Dame ohne Probleme los fahren. Aber sorry, so toll und neu und sensationell wie es gepriesen wird, ist auch wieder nicht. Die meisten sind als Kind Kettcar gefahren. Ein Rad weniger + Schaltung, schon sind wir beim Dreirad bei gleichem Fahrgefühl wie Kettcar, Kart oder Auto. Da bietet ein zweirädriges Liegerad wirklich ein neues Fahrgefühl, vor allem wenn man sich mit Schmackes in eine Kurve legt. Aber dafür fehlt den Meisten offenbar der Mut. Also zum Altbewährten greifen und einfach behaupten es wäre was Neues (bezogen auf das Fahrgefühl!).

Und nach den ganzen Berichten und Blogs zu folge muss sich die Umwelt in den letzten Jahren massiv verändert haben. Die Steigungen sind steiler geworden, der Gegenwind heftiger, die Straße rauer und mit mehr Widerstand, die Erdanziehung stärker und das Leben generell viel härter. Da kann man nur noch mit E-Antrieb fahren. Alles andere ist unmöglich geworden. Und glücklicherweise kommt passend aus dem Reha-Bereich Handauflagen. Man was für ein Fortschritt. Diese Qualen davor. Bei solchen Diskussionen wächst bei der Respekt vor der Prinzessin auf der Erbse, die war im Vergleich dazu eine richtig taffe Person.
Mal ganz ehrlich, da fährt man schon Eines der bequemsten Radgattungen überhaupt, hat noch einen E-Antrieb, der einem das Leben noch leichter macht und braucht dann noch Halterungen für die Hände. Das kann ich nicht ernst nehmen.
Mal einen Ausblick in die Zukunft: Die Antriebe werden sparsamer, die Akkutechnik besser, aufgrund dessen werden Tagestouren ohne einen einzigen Pedaltritt möglich. Kopf ist durch die Kopfstütze gehalten, die Hände durch die Handauflage. Da fehlen ja noch die Unterstützungen der Beine. Ist schon anstrengend die Beine in der Position zu halten. Also Beinstützen. Jetzt ist nur eine Lösung nicht mehr zu lenken. Das perfekte Liegerad.

Was lerne ich daraus: Die Macher vom Film Wall-E waren echte Visionäre. Unsere Bequemlichkeit führt uns direkt zur die Evolutionsstufe aus diesem Film. Dick, unbeweglich, auf eine mobilen Stuhl gefesselt, ein Bildschirm vor der Nase und genug zu Essen und Softdrinks. Unfähig auch nur einen Schritt zu laufen.

Mein Resümee. Ich freue mich auf meine neue Streetmachine, werde die raue und harte Umwelt mit eigener Kraft bezwingen, werde mein Rad selber hegen, pflegen, warten und notfalls reparieren, meine Umwelt sitzend mit entspannten Blick betrachten und hoffe noch Liegeradfahrer zu finden die mit beiden Beine im Leben stehen.

    Tobias - 8. Juni 2017 Reply

    Hallo,

    meiner Meinung nach darf man aber auch nicht die große menschliche Spanne außer Betracht lassen, die sich im Bereich der Liegeräder auffächert. Egal ob auf zwei oder drei Rädern. Da sind auch Menschen bei, die vielleicht lange Zeit nicht mehr mobil gewesen sind und sich nun – dank angepasster Fahrzeuge – endlich wieder frei bewegen können. Diese freuen sich auf gleichgesinnte Radler zu treffen und da finde ich es persönlich vollkommen legitim, wenn man außer der Fortbewegung durch’s Treten keine Ahnung von der Technik hat.

    Mir sind auch schon genug Aufrechtradler begegnet, bei denen ich mich wundere, wie sie alleine den Weg aus einer Telefonzelle finden. Und dank der zunehmenden Zahl unfreundlicher und auch inkompetenter Radgeschäfte verstehe ich schon, wenn man sich online in Communites bewegt, wo man sich austauschen kann und nicht blöd angeguckt wird, nur weil man etwas schreibt, was für ‚alte Hasen‘ total normal klingt.

    Ich bin aus der IT – wenn ich jedem Hilfesuchenden, der nicht weiß wie er ein Computerproblem zu lösen hat, mit der gleichen Gleichgültigkeit entgegen trete, wie ihr Beitrag es ausstrahlt, brauche ich mich über unfreundliche Kunden nicht zu wundern. Ich kann doch da auch nicht erwarten, dass ein Endanwender etwas von Bus-Leitungen, Frequenzen, Hyper-Threading, PowerShell und der Kommandozeile versteht – sehe aber auch Menschen, die sich total freuen, wenn sie es geschafft haben ein Programm zu installieren oder einen Drucker zum Laufen zu bringen.

    Es ist doch toll, wenn sie das alles alleine können – oder sogar machen müssen. Wir hier freuen uns aber auch die Meinung der anderen zu lesen. Und sich mal zu verabreden. Oder Hilfe für ein Problem zu finden, für die sich ansonsten niemand Zeit nehmen möchte.

    Entspannte Grüße,
    Tobias ¦ Liegeradmann

    Axel - 9. Juni 2017 Reply

    Da ist man mal einen Tag auswärts auf Arbeit, schon explodiert hier das „Forum“ im blog! 😉

    (Kimie, ich hoffe, du machst dir Notizen für deinen baldigen ausführlichen Gastbeitrag; dann können wir alles, was dazu gehört dort besprechen… 😉 )

    Auch, wenn du „A. Böck“ als Nick (oder echten Namen) angibst, werde ich nicht heute in einem Spezial(!)blog im Netz mit Siezen anfangen..,

    Finde deinen Eintrag aber recht spannend, da er eine Diskussion beleben könnte. Der Haken:
    Es ist ein (privates) blog und kein Forum mit umrissenen Themengebieten.

    Es ist auch kein Bezug zum obigen blog-thema in deinem Beitrag zu finden, außer dem Ärger, dass es nur Trikes mit (E-) Antrieb gäbe.
    Dies ist mitnichten der Fall und die sind auch nicht zwingend die Krone der Fahrradschöpfung.
    Dass dir dies so vorkommt, könnte daran liegen, dass du hier in einen (expliziten!) LiegeDREIrad.blog geraten bist, wo es eben genau darum gehen SOLL und sich die Fans eben dieser Geräte autauschen.
    Die Betreiberin /Autorin fährt eben genau ein solches „Rad“ und DAS ist ihr Thema, zugespitzt in diesem Eintrag aus entsprechendem Anlass.

    Mein Eindruck ist, dass du spontan deinen angestauten Gefühlen nach Lektüre diverser Internet (Liegerad-) Seiten Raum geben wolltest und da rein geschrieben hast, wo du gerade eine Seite geöffnet hattest.
    Du bist hier ja keineswegs völlig falsch, aber dein „Pamphlet“ wirkt doch etwas pauschal / beliebig.

    Wenn das nix für dich ist, OK. Aber warum schreibst du dann ausgerechnet hier rein?

    Wenn dein Engagement aber echt ist und nicht nur Luft ablassen, wär es in der Tat eine Idee, dass du deine Haltung /Thesen in einem eigenen Themeneintrag vorstelltest (Marias Vorschlag).
    Ich wäre gespannt auf die Reaktionen; einige gab es ja hier schon!

    Davon abgesehen würden mich auch deine langjährigen Erfahrungen mit der Streetmachine interessieren. (Vielleicht auch nicht nur mich) Ich bin sicher, da hättest du auch etwas zu erzählen.
    (Bin selbst seit kurzem Besitzer eines „Altertümchens“, einer 19 Jahre alten Streetmachine in der Urversion 😉 Für ne Neue reicht mein Budget noch nicht. Meine mail kann dir Maria mitteilen, wenn du mir nichtöffentlich antworten magst.)

    Gruß, Axel

    PS. Ich denke, die meisten Leser bzw Liegeradfahrer stehen mit beiden Beinen im Leben! Dies tun sie auch, wenn sie nicht alles selbst reparieren können oder wollen.

      Norbert - 9. Juni 2017 Reply

      Hallo Axel,

      ich hatte überlegt auf den Eintrag von A. Böck zu reagieren. Danke Deines Beitrages ist das nicht mehr nötig. Bis auf den Teil mit der Streetmachine kann ich mich Deinem Beitrag voll umfänglich anschließen.
      Ein solcher Beitrag ist der Grund, warum ich mich im Velomobilforum mit Kommentaren zurückhalte, weil es fast immer nach einer Weile ein Diskussion gibt, die mit dem Thema nichts mehr zu tun hat.

      Ein schönes Wochenende

      Norbert

      Kimie - 9. Juni 2017 Reply

      Hallo Axel,

      viel besser und ausführlicher kann man das nicht erklären. Das hast du wirklich toll geschrieben, und dem gibt es auch nicht mehr viel hinzuzufügen.

      Ich habe auch keine Problem damit, dass jemand anderer Meinung ist. Es stört mich nur, wie du es schon geschrieben hast, dieses einfach Luft bzw. Wut ablassen und darüber hinaus auch noch alle, die nicht seiner Ansicht sind, derart anzugreifen, zu beleidigen und mit Ironie und Zynismus als unfähig und noch mehr darzustellen.

      Dieselbe Meinung etwas objektiver und sachlicher dargestellt, ohne derart persönlich zu werden, hätte ich durchaus akzeptieren können, auch wenn ich das für meinen Teil anders sehe.

      Denn genau das ist es doch unter anderem, was diesen blog ausmacht, nämlich dass wir trotz manchmal verschiedener Meinungen zu diversen Themen fair und anständig miteinander umgehen. Seit so vielen Jahren lese ich in Foren rund ums Liegerad, wo ich all dies erlebt habe, und nicht zuletzt deshalb war dieser blog die erste Plattform an der ich mich dann schließlich aktiv beteiligt habe.

      So, wie es auch Norbert geschrieben hat: man verhaspelt sich letztendlich in einer persönlichen Auseinandersetzung, die mit dem eigentlichen Thema nichts mehr zu tun hat, und das geht dann auf Kosten der inhaltlichen Qualität. Schön, dass sich niemand auf dieses Niveau eingelassen hat. Die Antworten haben zwar deutlich gezeigt, wie der Text angekommen ist, sowohl bezüglich des Tons als auch des Inhalts, aber sie waren im Gegenzug sachlich und fair .

      Zu deinem Vorschlag mit dem Gastbeitrag:
      Eigentlich dachte ich, dass jeder, der ein Liegerad hat, wohl seine Geschichte hat, wie er dazu gekommen ist. Aber wenn es von Interesse ist, kann ich daraus gerne mal einen Gastbeitrag verfassen. Ich müsste nur wissen, was von inhaltlichem Interesse ist, wie lang es sein soll oder darf und wo es dann platziert werden soll. Da wäre wohl Maria gefragt…Sie könnte mir vielleicht diese Fragen kurz beantworten, und ich könnte ihr den Beitrag zunächst als Email schicken, wo sie dann rumstreichen, kürzen…oder alles durchstreichen kann… 🙂 und es bei
      Bedarf dann irgendwo platzieren. So Maria, it’s your turn please… 🙂

      Viele Grüße
      Kimie

        Maria Jeanne Dompierre - 12. Juni 2017 Reply

        Hallo Kimie,

        ich hatte dir ja schon mal im persönlichen Gespräch gesagt, dass ich einen Beitrag von dir sehr gerne veröffentlichen würde.
        Als Größenordnung sind ungefähr zwei DinA 4 Seiten in Schrift Helvetica, Größe elf oder zwölf eine gute Länge.
        Ich schreibe dir eine E-Mail mit ein paar Details.

          Kimie - 12. Juni 2017 Reply

          Hallo Maria,

          na das ist ja schon mal eine Ansage.

          Dann warte ich mal die weiteren Details ab. Meine E-Mail hast du hoffentlich
          auch bekommen.

          LG Kimie

Maria Jeanne Dompierre - 8. Juni 2017 Reply

Hallo Herr Böck,

Ihre Meinung teilen andere auch. Ich kenne einige Liegeradler, die ganz ähnliche Gedanken mit mir austauschten und das ganze technische Aufrüsten unnötig bis lächerlich finden.

Schade, dass Sie keinen Blog finden, der Ihre Bedürfnisse aufgreift und bedient. Aber es sieht ganz allgemein sehr mau aus im Liegeradbereich mit Menschen, die sich diesbezüglich online engagieren.
So ähnlich ging es mir vor einigen Jahren auch, da habe ich mir gesagt: „Hey, meckern kann jeder, aber mach es doch selbst besser.“ So entstand mein Blog.

Ich kann Sie nur dazu ermuntern, eine Lücke zu schließen, die Sie bemerken.

Ansonsten habe ich den Rat: vermeiden Sie die von Ihnen genannten Prinzessinnen auf der Erbse und Weicheier, damit Sie sich nicht unnötigen aufregen.
Sie haben sich viel Zeit genommen, ausführlich Ihre Gedanken und Gefühle darzulegen und haben ja auch darauf hingewiesen, etwas überspitzt zu schreiben.
Ich würde Sie gerne dazu einladen, einen Gastbeitrag für mein Blog zu erstellen, denn wie oben schon erwähnt, sind Sie ja nicht alleine mit dieser Meinung.
Schreiben Sie mir doch, ob das für Sie in Frage käme, ich würde mich freuen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie auf Ihren Touren viele Gleichgesinnte treffen und gratuliere herzlich zum Erwerb der neuen Streetmachine. Damit werden Sie ganz bestimmt große Freude haben.

Beste Grüße
Maria Jeanne

Kimie - 8. Juni 2017 Reply

Sehr schön; Maria !! 🙂 Das unterschreibe ich!

Früher war einiges anders, und es ging, weil es nichts anderes gab und man nichts anderes kannte. Zum Glück entwickeln wir uns und die Technik sich weiter und eröffnet so neue Perspektiven. Das betrifft nicht nur Liegeräder oder Fahrräder allgemein. Wer das Geld dafür hat und ausgeben möchte, der soll es tun, ohne ‚wenn‘ und ‚aber‘, und das ist in Ordnung!!

Es gibt zum Glück nicht die ‚eine‘ richtige Einstellung. Jeder darf und soll seine eigene für sich haben,
und kein anderer muss sich über die Meinung und Vorlieben des anderen aufregen. Bevor man das tut, sollte man lieber unter ’seinesgleichen‘ bleiben.

KlausD - 8. Juni 2017 Reply

Hallo Maria Jeanne,

da habe ich mich manchmal gefragt, ob mein Blog gelesen wird … und dann kommen Kommentare zu meinem Blog in Deinen Kommentaren. Aber ich weiß inzwischen, dass ich mehr Leserinnen und Leser als A. Böck habe 🙂

Mein Blog hat nicht den Anspruch, immer fachlich und objektiv zu sein. Er spiegelt einfach meine jeweils aktuellen Erfahrungen mit dem Grasshopper wieder. Die letzten Monate waren für die Leserinnen und Leser eher langweilig, so ging es mir hinsichtlich meines Rades eben auch … da war ein abgebrochenen Schutzblech dann wirklich das Problem oder Herausragende. Dafür hat Hessen jetzt eine Nahmobilitätsstrategie und ich ein paar Kilo zugenommen.

Das Gute ist, dass ich ja niemanden zwinge, meine Beiträge zu lesen. Ich fand es beispielsweise bei Tobias (Liegeradmann) sehr spannend (und habe es auch von seinem damaligen Blog übernommen), was er alles so technisch gemacht hat. Und das erfreuliche ist, dass ich da selbst so Aktionen wie das Kettenölen aufschreiben kann, ohne dass eine lange Liste entsteht. Der gute Grasshopper ist einfach robust.

Und falls das zitierte Gejammer über die Berge von A. Böck sich auf meine Berichte beziehen sollte – ich stehe dazu, dass ich untrainiert einfach keinen Hügel hochkomme. Dass das inzwischen viel besser geht merke ich daran, dass ich halt weniger darüber jammere 🙂 Und warum sollte ich nicht erwähnen, dass meine Freundin die Hügel mit Ihrem Tourenrad einfach schneller hochkommt und ich mit dem Grasshopper schneller runter? Das sind nun mal die Unterschiede.

An Dich, Maria, einfach mein Wunsch, dass Du mit Deinem Blog so weitermachst, wie es Dir Spaß macht.

Viele Grüße

Klaus

P.S. A. Böck, viel Spaß beim Fahren mit der neuen Streetmachine 🙂

P.P.S. Und vielleicht komme ich demnächst doch noch dazu, die spannenderen Aktionen der letzten Wochen aufzuschreiben … aber das Wetter ist gut und es gibt viele spannende Rad-Veranstaltungen.

    Tobias - 8. Juni 2017 Reply

    Hallo Klaus,

    schön immer mal wieder zu lesen, wie ich Dich augenscheinlich zu Deinem Blog inspiriert habe. Ich habe es mir damals auch nicht so leicht gemacht es aufzugeben, wie es manchmal den Anschein hat – aber für mich war ein Punkt erreicht, an dem ich so nicht weitermachen wollte.

    Nach wie vor finde ich ja immer noch die Farbe von Deinem Liegerad toll… meine Freundin würde dahinschmelzen, wenn ihr Trike so aussehen würde. 😀

    Viele Grüße,
    Tobias ¦ Liegeradmann

      Axel - 9. Juni 2017 Reply

      a) lackieren
      b) (mit Folie) bekleben
      c) auf Scorpion Enduro umsteigen 😉
      d) Sonderlackierung bestellen (natürlich nur bei Neuerwerb)

      Nicht ganz ernst gemeinte Grüße (an die Dame),

      Axel

    Maria Jeanne Dompierre - 9. Juni 2017 Reply

    Lieber Klaus,

    ich werde auf jeden Fall meinem Stil treu bleiben. Und wenn jemand Anregungen für Themen hat, die er bei mir vermisst, bin ich immer offen dafür.
    Wahrscheinlich gibt es etliche LeserInnen deines Blogs, die sich ziemlich gut mit deinem Fitnesszustand identifizieren können. Es ist ja auch toll zu lesen, wenn jemand ganz authentisch darüber schreibt.
    Ich fuhr auch jahrelang einen Grasshopper ohne Motor und pfiff nach einem langen Arbeitstag aus dem letzten Loch, wenn ich endlich zuhause ankam. Da war jede Steigung zu viel, je nach Tagesform und ich war ziemlich gut trainiert damals.
    Irgendwann konnte ich auch nicht mehr täglich diesen langen Weg radeln, weil ich so dermaßen Untergewicht bekam, dass noch höchstens der einmalige Weg infrage kam oder ich Pausentage einlegen musste. Darüber schmunzeln jetzt vielleicht auch einige Leute und wünschten sich, sie hätten so ein Problem, statt zu viel Gewicht.
    Wir sind halt alle unterschiedlich, wohnen in verschiedenen Landschaften, haben eine bestimmte Kondition und Konstitution und auch Vorlieben und Ansichten. Die können wir mit anderen teilen und werden keinesfalls allen gerecht.

    Müssen wir auch nicht. Wir sind ja private Blogger und keine staatliche Institution.

    Viel Spaß in Mannheim, das Wetter wird toll werden. Hoffentlich findest du bald wieder mehr Muße zum Schreiben, das wäre wirklich schön,

    Grüße
    Maria Jeanne

Kimie - 8. Juni 2017 Reply

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber mir sind gar nicht alle Radveranstaltungen so genau bekannt.
Könnte nicht mal jemand die genauen Termine der nächsten Veranstaltungen hier posten?
Ich würde mich sehr freuen und im Voraus bedanken… 🙂

    Tobias - 8. Juni 2017 Reply

    Hey Kimie,

    das wird nicht einfach, weil die Leser hier so weit auseinander sind. Kaum jemand wird für drei Stunden quer durch Deutschland fahren, daher hat jeder seinen eigenen Veranstaltungskalender zu pflegen – salopp ausgedrückt. Und jeder hat andere Ansprüche – manche freuen sich über eine Gruppe und 20 km Fahrt, andere möchten alleine oder für sich fahren, dann jedoch gerne auch 100 km. Zu letzterem gehöre ich. 😉

    Als ich noch mein Blog hatte, habe ich das mal probiert. Ein großer Kalender, wo alle Events drin standen, die es so in Deutschland gibt. Ein höllischer Auswand und genutzt hat es kaum jemand, wenn ich mich an die Reaktionen erinnere. Dabei wurde dieser mit diesem und einem anderen Blog geteilt.

    Für die Region Hannover und umzu habe ich aktuell folgende Events auf der Liste:
    11.06. Felgenfest, Weserbergland
    18.06. Steinhuder Meer, inkl. Führung
    25.06. Van Dörp to Dörp, Ostfriesland
    02.07. Munsteraner Volksradfahren
    10.09. Steinhuder Meer, inkl. Führung (Alternative)

    Dazwischen gibt es dann auch Touren vom ADFC, da bin ich aber nur noch selten bei. Inzwischen mag ich keine großen Gruppen mehr, da fehlt mir die Dynamik und Freiheit.

    Vielleicht ist ja für Dich was dabei?! 🙂

    Viele Grüße,
    Tobias ¦ Liegeradmann

      Kimie - 9. Juni 2017 Reply

      Hey Tobias,

      …und ob da was für mich dabei ist. Besten Dank!

      Hier in meiner Gegend fahre ich auch gern allein, aber wenn ich ganz neues Umfeld erkunde, macht das manchmal mit anderen zusammen mehr Spaß. Dabei meine ich gar nicht mal eine große ‚Massendemonstration‘, gern auch ein kleiner privater Rahmen, nur dass man nicht ganz allein fährt.

      Dein Beitrag zu den ‚weniger technisch versierten‘ Leuten hat mir übrigens sehr gut gefallen.
      Das Problem an meinem Trike hättest du sicherlich mit wenigen Handgriffen selbst gelöst.

      Im Laufe meines ‚Liegeradlebens‘ will ich mir aber noch einiges aneignen und zeigen lassen.
      Unwissenheit muss ja kein Dauerzustand bleiben… 🙂

      Viele Grüße
      Kimie
      Viele Grüße
      Kimie

      Kimie - 10. Juni 2017 Reply

      Hey Tobias,

      mir ist heute die Idee gekommen, für den Fall dass ihr nach der Tour am Sonntag in Hameln abschließend den Tag noch bei einem Getränk oder Essen gemütlich ausklingen lasst, dass
      ich ja vielleicht noch dazustoßen könnte. Hameln ist nicht so weit für mich, und dann könntet ihr von der Tour berichten und wir uns allgemein noch ein wenig zum Thema austauschen.

      Falls das ne Idee ist, lass es mich einfach wissen.

      Gruß Kimie

        Tobias - 10. Juni 2017 Reply

        Hallo Kimie,

        die Idee an sich ist gut, aber leider bindet uns das zu sehr an einen festen Zeitrahmen. Da wir nicht wissen, ob wir nur die Hälfe oder die ganze Strecke fahren – und wir danach auch noch zu einer Veranstaltung in Hannover sind – wird mir das zu stramm. Und nur mal für einen Kaffee treffen finde ich unhöflich.

        Das klappt schon noch bei einem der nächsten Treffen. 🙂

        Viele Grüße,
        Tobias

          Kimie - 10. Juni 2017 Reply

          Hallo Tobias,

          das verstehe ich natürlich!
          Vielleicht wird das nächste Treffen ja das ‚Musteraner Volksradwandern‘.

          Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Spass. Es wird bestimmt toll.

          Viele Grüße
          Kimie

Maria Jeanne Dompierre - 9. Juni 2017 Reply

Danke Tobias, da lehne ich mich an deinen Erfahrungen an.
Wenn mir etwas zugetragen wird, das ich außergewöhnlich gut finde, wie das Felgenfest z.B., werde ich das immer erwähnen. Ansonsten verzichte ich auf einen Kalender.
Im Liegeradforum gibt es immer eine tolle Übersicht, die ich empfehlen kann.

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