Legitimes Faulenzen

Ihr Lieben,

​ich bin immer noch im Wartemodus und schreibe aus der behaglichen Wärmezone der geschlossenen Räume, wo der Ofen lockt.

Das ist ja das genaue Gegenteil dessen, was man von einem Fahrradblog erwarten würde, aber es ist nun mal die Realität.
Ich habe also gerade die allerbeste Ausrede aller Zeiten, bei dieser nassen Kälte​ am warmen Ofen zu schnurren statt mich draußen zu bewegen, mein Immunsystem zu trainieren, frische Luft zu tanken ... ach, ihr wisst schon 😀 .

Ich habe kein Trike. ​So ist das. Das dauert noch.

Der Fahrradhändler kommt die nächsten Tage aus seinem Urlaub zurück, dann können wir die Rückführung planen. Und natürlich freue ich mich auf diese erste Fahrt ungemein - widriges Wetter hin oder her.

Leserfrage - Reichweite Akku

Gestern stellte Christoph eine gute Frage zu den Reichweiten von Akkus im Kommentarfeld des letzten Beitrags. Obwohl ich schon darauf antwortete, möchte ich dieses Thema hier noch mal kurz aufgreifen, da es viele von uns immer wieder betrifft.

Christoph

(...) Es soll auf jeden Fall eins mit E-Antrieb werden. Jetzt benutzen die drei Hersteller Hase, HP und ICE drei unterschiedliche Systeme und alle drei geben auch unterschiedliche Reichweiten an. Das Steps System von Hase und von HP wird bei Hase mit einer Reichweite von 50 km und bei HP mit bis zu 125 km angegeben. Was stimmt nun? Das GoSwiss System von HP wird mit bis 130 km angegeben und das Neodrive System von ICE wird mit bis zu 150 km angegeben. (...)

Die Hersteller von Motoren für Fahrräder verfahren ähnlich wie wir das von der Automobilbranche kennen: Die Werte werden in geschlossenen Räumen ermittelt und Bedingungen vorausgesetzt, die man in der Realität draußen so kaum je erfüllt.

Wer gerne eine höhere Unterstützungsstufe nutzt oder sogar muss, wegen der körperlichen Konstitution etwa, kommt auch in der Ebene kaum sechzig Kilometer weit​. 

Wenn dann noch Faktoren wie Gewicht durch Zuladung oder Körperfülle​ und Steigungen dazu kommen, enden die Freuden des eingebauten Rückenwindes auch mal bei fünfzig Kilometer. 

Was viele Pedelec-Neulinge auch nicht bedenken, weil es oft vorher nicht gesagt wird: Bei kühleren Temperaturen verliert​ der Akku zusätzlich Strom und entleert sich schneller. Im Herbst/Winter und Teile des Frühlings verringert sich die Reichweite also noch weiter.

Dazu hatte ich mal dieses Video gedreht. Auch wenn es furchtbar belichtet ist, ist der Inhalt noch nicht veraltet.​

​Was mich sonst gerade beschäftigt

Es gibt Inhalte in meinem Briefkasten, über die ich mich so freue, dass ich es kaum erwarten kann mit dem Lesen zu beginnen.

Das ist jeden Donnerstag so, wenn meine abonnierte Wochenzeitung kommt, jeden zweiten Monat, wenn ein politisches Magazin verheißungsvoll winkt und - tja, ich oute mich jetzt mal, immer dann, wenn mich das Logo des ADFC anlacht.​

Auf Liegerdtreffen wird mitunter viel über den ADFC  und über die Beiträge​ geschimpft. (Ich sage deswegen schon manchmal gar nicht mehr, dass ich Mitglied bin und das toll finde, aber nun ist es ja öffentlich. Und ja, ich mache mich auch immer wieder mal darüber lustig, wenn ich einer vom ADFC geführten Gruppe begegne in ihren leuchtenden Signaljacken und den wackligen Teilnehmern, die das Pedelecfahren noch nicht gewöhnt sind ... und ja, ich schwänze regelmäßig die Treffen des lokalen Verbandes und ignoriere deren Einladungen, weil ich nicht ganz frei bin von Vorurteilen und immer lachend die Augen verdrehe, wenn einer vom lokalen ADFC in einen Vortrag stapft, um mit seiner grellen Signaljacke, auf der fett ADFC steht und mit dem Helm auf dem Kopf - wer weiß, wie unglücklich man stürzen könnte in so einem Vortragsraum - die "nicht richtigen Radfahrer" zu beschimpfen, weil sie immer noch auch Auto fahren. Und wegen dieser Einzelerscheinungen gehe ich nicht zu diesen Treffen, weil ich mein Vorurteil noch weiter pflege, dass die dort alle so sind.)

Radweg-Konzepte in US Metropole als Bespiel für Deutschland

Jedenfalls freue ich mich immer auf das Heft "Radwelt", das mit der Mitgliedschaft automatisch kommt. Ich sehe meine Mitgliedschaft also als Abo für das Heft.

So war in der letzten Ausgabe​ z.B. ein toller Bericht über das Konzept der Fahrradwege in Chicago, weil diese große Metropole ihr Netz noch weiter ausbauen wird, da immer mehr Leute mit dem Rad fahren - dank des attraktiven Angebotes und der Sicherheit, die diese Radwege bieten. Dass nun sogar deutsche Politiker dorthin reisen, um sich beraten zu lassen, hätte ich nicht für möglich gehalten. Galten die USA doch stets als Entwicklungsland in Sachen Radweg-Infratruktur. Nun, manche Großstädte haben uns längst überholt. In diesem Video könnt ihr sehen, wie in Chicago erfolgreich für mehr Sicherheit und Komfort für RadfahrerInnen gesorgt wird. Diese Pläne sind in den vier Jahren seit das Video entstand, schon längst umgesetzt.

Ich lege mir also meine Lektüre für das Wochenende bereit, weil ich mich im Winter dann am meisten Zeit nehme und ein schönes Ritual daraus mache.

So las ich gestern in der aktuellen Ausgabe der "Radwelt" nicht die aufregendsten Neuigkeiten. Auch der ADFC leidet im Winter manchmal an der Themenflaute für RadlerInnen, aber dennoch las ich bestimmt eine Stunde gebannt das Heft. Denn es kommt als Doppelausgabe daher. Dreht man es spiegelverkehrt um, ist es auch eine Ausgabe Deutschland per Rad entdecken mit ausführlichen Beschreibungen von Fahrradrouten. Ob Tagesetappe oder viele hundert Kilometer für eine Radreise, es ist alles dabei.​

Und das macht echt Spaß. Es steigert die Vorfreude auf die warme Saison und darauf, ENDLICH mein Trike wieder fahren zu können.​ Und es sind gleich drei Seiten im Heft, die meine Region hier beschreiben. Das Hermannsdenkmal ist sogar zu Fuß von mir nur einen Katzensprung entfernt und die Externsteine habt ihr auf vielen meiner Bilder und Videos schon gesehen.

​Ich habe mich nie so richtig getraut, die Römerroute auch nur teilweise zu fahren, weil ich dachte, dass mein Motor das nicht wirklich packt. Das Heft hat mir erneut Lust darauf gemacht und mit dem GoSwiss Drive werden einige Steigungen besser zu bewältigen sein, denn natürlich wird Emilia mich in ihrem Anhänger begleiten.

Lust auf Radreisen​

Wer dieses Jahr gerne eine Radreise unternehmen möchte und Inspiration sucht, ist mit diesem Heft gut beraten. Ich war hoch erfreut.

Aktuell liegt mir wieder eine Einladung zum lokalen ADFC vor. Ich habe den Brief noch nicht entsorgt. Kennt ihr das Phänomen auch? Es kommt ein Brief, du weißt ganz genau, dass du dort nicht hingehen wirst. Aber bevor das Datum des Ereignisses noch nicht abgelaufen ist, wirfst du den Brief nicht weg, denn es könnte ja sein, dass es doch noch relevant sein könnte, eben weil das Thema doch eigentlich interessant ist.​
Damit du das Datum nicht aus den Augen verlierst, legst du das aufgefaltete Blatt auf den Tisch oder noch schlimmer, auf die Arbeitsfläche in der Küche, neben die anderen DinA 4 Seiten mit ähnlichen Inhalten, so dass der freie Platz zunehmend schwindet.

Irgendwann faltest du den Brief dann trotzdem wegen besagtem Platzmangel zusammen und so verlierst du DENNOCH das Datum aus den Auge. Und dann kommt der Tag, da du genervt diese gestapelten Zettel durchgehst, um sie auszusortieren, weil nämlich mindestens achtzig Prozent von diesen Veranstaltungen bereits vor neun Monaten stattfanden. Schlimmer sind ja nur noch diese Veranstaltungsflyer, die gleich daneben liegen.

Falls ich nun wider Erwarten doch noch zu diesem Treffen gehe, werde ich natürlich davon berichten. Alleine schon, um meine Vorurteile zu widerlegen oder vielleicht doch zu bestätigen?​ 🙂

Aber auf alle Fälle ist das Abo für das Heft sehr gut investiert, denn der ADFC setzt sich nachweislich unermüdlich für uns RadlerInnen ein und macht wichtige Lobbyarbeit, von der wir alle profitieren. Ob auf dem aufrechten Fahrrad, auf dem Lastenrad oder auf drei Rädern. In deren Planung haben sogar wir Triker Platz gefunden. So sagt der ADFC-Bundesvorsitzende:

Wer die Menschen massenhaft zum Umstieg vom Auto aufs Rad motivieren will, muss ihnen eine Premium-Radinfrastruktur anbieten. 

Ulrich Syberg
Bundesvorsitzender des ADFC

Weiter im Beitrag:

"Die Flächen für Radfahrer müssen breit genug sein, damit sie nebeneinander fahren und überholen können. Gleichzeitig sollen sie auch mehrspurigen Fahrrädern, Transport- und Lastenrädern sowie Rädern mit Anhänger genug Platz bieten." (...)

​ADFC Radwelt, Ausgabe Februar/März 1/17

​Wir sind nicht mehr nur eine kleine Nische, sondern im Bewusstsein der Radöffentlichkeit angekommen!

In diesem Sinne verabschiede ich mich mit dieser erfreulichen Erkenntnis​ für heute und wünsche dir einen tollen Sonntagabend.

  Eure

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Norbert - 13. Februar 2017 Reply

Hallo Maria-Jeanne,
das mit euren Trikes scheint ja dann doch, trotz schneller Arbeit bei HP-Velotechnik eine längere Sache zu werden.
Nach Deinem Artikel weiß ich nicht mehr so genau, ob ich Dir/euch nun eine schnelle Rückgabe der Räder wünschen soll. 🙂
Im ADFC bin ich auch und meist gebe ich im Sommer die Radwelt, fast ungelesen, einem Freund. Im Winter wird dann doch der eine oder andere Artikel gelesen. Viel wichtiger finde ich die Teilnahme am Stadtradeln und das Ausfüllen des Fragebogens beim Fahrradklimaindex. B ei uns gibt es auch einmal im Monat eine Fahrraddemo für bessere Radwege. Da bin ich allerdings nur einmal mitgefahren, weil ich so auf die anderen Radfahrer aufpassen musste, dass es keinen Spaß mehr gemacht hat. Das ist auch der Grund warum ich bei der Mittwochsrunde des ADFC Wiesbaden noch nicht teilgenommen habe. Ich habe einfach Angst, dass ich wieder nur auf die Anderen aufpassen muss und die Fahrt nicht wirklich genießen kann. Außerdem fährt die Gruppe erst so spät los, dass ich da, zumindest im Sommer, nach der Arbeit schon 20 Kilometer gefahren bin. 🙂
Den 2. Teil der aktuellen Radwelt habe ich bis jetzt nur mal durchgeblättert. ‚Werde ihn aber jetzt noch mal genauer ansehen.
Zu der Reichweite meines ICE habe ich unter den anderen Artikel schon was geschrieben.
Mein Trike geht am nächsten Samstag für eine Woche nach Frankfurt zur Inspektion, zum Wechsel der Kette und eventuell Zahnradkassette hinten.
Ich habe mich entschieden. Ich wünsche Dir und Paul ein kurze Wartezeit auf eure Trikes und Dir immer eine warme Wohnung, wenn Du nach Hause kommst. 🙂
Liebe Grüße an euch Beide auch von Tanja

Norbert

Eduard J. Belser - 13. Februar 2017 Reply

Hallo liebe BlogerInnen

Ich war vorhin rasch beim Ensorgen von Leergut und beim Einkaufen und habe mir dabei die Unterstungsstufe 5 gegönnt bei der der GO SwissDrive so richtig zur Sache geht. Es ist zwar unsinnig, aber es macht Spass und auf so kurzen Strecken liegt das auch drin. Ich bin gespannt auf die Erfahrungen auf meiner ersten Marktour nach Solothurn, wo in hügeligem Gelände mit Anhänger oder Einkaufskörben locker zweimal 30 Kilometer zusammen kommen werden. Da werden zwei voll geladene Akkus doch für ein entspanntes Fahren ohne stirnrunzelnde Blicke auf die Akkustandsanzeige sorgen. Allerdings auch nicht mit Unterstützungsstufe 5. Aber bis es soweit ist muss es schon noch etwas wärmer werden.

Liebe Grüsse aus der immer noch ekelhaft kalten Schweiz
Eduard

Eduard J. Belser - 17. Februar 2017 Reply

Hallo liebe Maria Jeanne und BlogerInnen

Gestern war es sonnig und recht warm. Ich bin mit dem Gekko rasch die etwas mehrmals 8 km den Jura hoch zur Oberbuchsiter Alp gefahren, allerdings nicht ganz bis zum Bergrestaurant, weil dieses mittwochs-/donnerstags Ruhetag hat. Es war toll. Die schmale Waldstrasse ist asphaltiert und steigt nicht allzu heftig, so dass man mit der Unterstützungsstufe 5 recht zügig vorwärts kommt und rasch das Erfolserlebnis der gewonnen ca. 300 Höhenmeter geniessen kann. Danach bin ich noch mit dem alten Fahrradhelm zum Recyclinghof gefahren, wo ich zur Kenntnis nehmen musste, das sich dessen Kunststoff nicht recycleren lässt , sondern der ganze Fahrradhelm in die Müllverbrennung geht. Anschliessend habe ich noch rasch den kleinen 12-Liter-Korb voll eingekauft. Heute ist es wieder regnerisch und kalt.

Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Eduard

Eduard J. Belser - 19. Februar 2017 Reply

Guten Morgen liebe Maria Jeanne und liebe BlogerInnen

Gestern gegen Elf machte die Sonne den Eindruck sie drücke durch den Nebel hindurch. Ich habe mich deshalb auf den Gekko gesetzt und habe die etwa was mehr als acht Kilometer und 300 Höhenmeter zur Bergwirtschaft zur Alp unter die Räder genommen. Es war leider eine Fahrt durch den Nebel. Dieser wollte auch nicht weichen, während ich ein köstliches Poulet-Gordon-Bleu mit Gemüsegarnitur und Pommes Frites genoss. Ich musste auch im Nebel talwärts fahren. Unten angekommen siegte endlich die Sonne.

Die Strecke hoch zur Alp ist optimal. Sie lässt sich recht zügig fahren und bergab werden mit der Rekuperationsbremse auch die Scheibenbremsen nicht zu stark beansprucht. Ende Februar soll es in der Bergwirtschaft nochmals Wildschwein und Gämse geben, das werde ich mir nicht entgehen lassen. Als Student würde ich Obelix genannt und dem muss ich doch gerecht werden.

Zu Hause habe ich dann die teilentladenen Akkus abgenommen und ans Ladegerät angehängt. Das Abnehmen der Akkus ist etwas arg fummelig. Beim einen liegt das Schloss und beim anderen der Stecker unter dem Sitz. Aber wenn man den Gekko zur Seite kippt ist es einigermassen machbar. Beim Einsetzen der Akkus sollte man unbedingt darauf achten, dass die Schlösser offen sind und die Schlosszylinder vorstehen, damit es gleich beim ersten Anlauf klappt. Die Akkugehäuse sind ziemlich glatt und rutschig und ein Traggriff fehlt. Da gäbe es noch Verbesserungspotential. Die Akkus für das neue Lastfahrrad-System von Go Swiss sollen angeblich mit Traggriffen ausgerüstet sein.

Ich denke mit zunehmender Erfahrung mit dem Go SwissDrive wird es noch viel zu berichten geben. Maria Jeanne wird sicher jetzt dann bald mit ihren Erfahrungen nachziehen können. Ich bin gespannt, was sie zu berichten weiss.

Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Eduard

Maria Jeanne Dompierre - 21. Februar 2017 Reply

Lieber Eduard,

endlich taut auch die Schweiz auf 🙂

Ich behaupte einfach mal, dass es auch bei Nebel das reinste Vergnügen ist, auf so einem tollen dreirädrigen Pedelec zu fahren. Obelix auf dem Trike … das kreiert schöne Bilder 😀

Bald kann ich in der Tat meinen ersten Erfahrungsbericht schreiben, denn übermorgen kann ich mein Trike abholen!!
Ich schneide schon fleißig am Video zum Umbau, damit ich das im nächsten Beitrag veröffentlichen kann, denn jetzt habe ich die fertige Rechnung und alle Preise, was viele bestimmt brennend interessiert.

Aber erst mal muss ich mein Trike schweren Herzens noch einige Tage unangetastet lassen, denn ich reise mal wieder nach Oslo und bin erst Mitte nächster Woche zurück. Da es aber sowieso stark regnen soll, kann ich das verkraften 🙂

Eduard J. Belser - 22. Februar 2017 Reply

Hallo Maria Jeanne

Gute Reise ins Land der Trolle. Ich habe Dir ja die ersten Bilder meines Gekkos mit Go SwissDrive zugemailt und hoffe Du kannst Sie in Deinen Blog einbauen, wenn Du aus dem Norden zurück bist.

Auf Skandinavien hätte ich auch wieder einmal Lust. Der Nachtzug nach Hamburg bleibt uns ja dank der ÖBB erhalten, nach dem die Deutsche «Wir-bringen-rein-gar-nix-auf-die-Reihe-Bahn» alle Nachtzüge eingestellt har, was nun noch fehlt ist di Verlängerung bis Kopenhagen. Ich hoffe s wird sie auch wieder geben.

Für das Obelix-Bild müsste ich mir beim Fasnachtskostümverleih noch eine Perücke mit roten Zöpfen ausleihen und im Spielwarengeschäft einen Plüsch-Idefix kaufen, Die Figur kommt (leider) hin. Da wir in der postfaktischen Trump-Ära leben müsste ich halt statt « die Römer, die spinnen» sagen «die Hamburgerfresser, die spinnen». Aber das ist eine Tatsache von der ich schon seit langen Jahren überzeugt bin, nicht erst seit der letzten Präsidentenwahl. Ich werde noch fleissiger mit meinem Gekko unterwegs sein müssen, aber der Kampf gegen die «Erbmasse» ist schwierig und von Rückschlägen geprägt.

Liebe Grüsse
Eduard

PS: Kommt eigentlich der geplante werksbesuch bei HaseBikes zustande?

    Maria Jeanne Dompierre - 25. Februar 2017 Reply

    Ja, ich bin gerade im Troll-Land, wo es schneit. Beim Frühstück sitzen die Einheimischen und freuen sich so sehr auf ihren Skiausflug, dass sie in ihrer Ausrüstung und sogar mit Mütze auf dem Kopf frühstücken.
    Ich sag nie wieder was wegen ADFC Anhängern, die mit Helm im Raum sitzen …

    Der Besuch bei Hase ist fest geplant.

Mike - 23. Februar 2017 Reply

Hallo Maria,

schön das die Trikes endlich nach Hause kommen.
Kleiner Tipp von mir zu den Handauflagen. Mach die Polster immer ab wenn du es draußen stehen lässt. Bei einem Regenschauer sind die nachher komplett nass und das ist etwas unangenehm.
Überlege für meine mal wieder ein Stück Isomatte zu nehmen einmal drüber wischen und dann wären die trocken. Mal schauen Wartung steht wieder an 😉
Ich glaube langsam Schraube zu gerne an meinem Gekko habe hier noch ein Paar sachen die gerne verbauen will.

Hier mal ein paar Bilder auch für dich Eduard mein Gekko wie es im Moment ist komplett Winter und Eis tauglich;
http://www.velomobilforum.de/forum/index.php?media/gekko-fx-im-winterkit.11262/
(mit Pfeil nach Links kommen noch ein paar andere Ansichten von meinem Gekko)

Eduard ein kleiner Tipp hatte gelesen das du bei Kälte Probleme mit der Luft beim Fahren bekommen hast. Ich habe auch seit Frühster Kindheit Asthma hatte dann auch festgestellt bei Schmuddelwetter und Kälte zu fahren war nicht gut. Habe da festegestellt das mit einem Buff (Schlauchschal) zu fahren das Problem gelöst hat wenn ich bei den Wetter durch den Mund atme ging schnell nichts mehr. Ziehe das Buff bis unter die Nasenspitze wenn ich dann bei Anstrengung durch den Mund atme macht mir die Kälte und das Nase nichts aus. Ist nur gewöhnungsbedürftig. Probiere es mal aus vielleicht hilft es dir auch bei schlechten Wetter besser zu fahren.

So wünsche euch dann noch viel Spaß und eine Kurze Wartezeit bis zum nächsten Ausfahrt.

mfg
Mike

    Maria Jeanne Dompierre - 25. Februar 2017 Reply

    Danke für den Tipp bei Regen. Die Polster saugen sich bestimmt voll? Ich werde daran denken.

    Wenn du mir die Bilder schickst, stelle ich sie in einem Beitrag hinein.

      Mike - 27. Februar 2017 Reply

      Hallo Maria,
      du willst wirklich Bilder von meinem Gekko haben? WOW
      Schicke dir gerne ein Paar Bilder.
      Bin Im Moment daran aus der Isomatte ein paar Polster zu machen.
      Habe bereits mit HP-Velotechnik geredet wegen den Polstern. Heiko wollte das weiter Leiten das da welche noch angeboten werden die auch bei Regen zu gebrauchen sind.
      Überlege auch meine Kopfstütze wieder fest zu machen um da auch eine zusätzliche Rückleuchte dran zu machen. mal schauen.

      mfg
      Mike

Eduard J. Belser - 24. Februar 2017 Reply

Hallo Mike

Sieht sehr gut aus Dein Gekko und wie ich sehe bist Du ein härterer Allwetterfahrer als ich.

Besten Dank für den Typ mit dem Schal, aber wenn ich vor dem Velofahren konsequent und sorgfältig inhaliere, habe ich selten Probleme mit dem Asthma.

Aber Dein Tipp und der Zufall hat mich bei einem Velohändler in der Region auf etwas interessantes geführt. Ribcaps Velomützen mit eingenähten Protektoren als Leichtversion eines Velohelms. In der Kollektion gibt es auch eine Ausführung mit Ohren- und Mundschutz für den Winter (http://www.ribcap.be/de/product/palmer-rot/). Da sich der Winter jetzt auch bei uns verzieht, wäre das jetzt nicht unbedingt eine saisongerechte Investition. Aber im Herbst werde ich mir das Ding bestellen trotz des recht happigen Preises.

Ich denke mir auch Maria Jeanne wird sich für die bunte Kollektion (http://www.ribcap.be/de/shop/winter/) an Velomützen interessieren und sich vielleicht sogar eine bestellen.

Ein entsprechender Testbericht tönt jedenfalls gut (http://www.rund-ums-rad.info/ribcap-lenny-softprotection-muetze/).

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Eduard

    Mike - 27. Februar 2017 Reply

    Hi Eduard,
    Interessant ziehe aber alleine der Sicherheit wegen den Radhelm vor. Und da Passt sauber ein Buff drunter ob als Mask oder Balaclava. Gibts als Thermo bis Windstopp ist extrem Wandelbar und macht es so klasse. Gib mal bei Google: „Buff binden“ ein da kannst du sehen was da alles möglich ist sieht zwar ab und zu sonderbar aus aber Klasse was da mit alles geht. Gibt es in unzähligen Farben und Formen.
    Und zum Thema Allwetterfahrer bin ich nur bedingt 😉 Schlechtwetterfahrer würde es eher treffen 😉

    Was ich dir noch nahe lege ist der Windwarp XT von TerraCycle habe ihn seit diesen Winter und will ihn nicht mehr missen. War nach der Rohloff die besten Investition die gemacht habe. Besonders um den Comfort zu steigern.

    hier der Link :

    https://shop.icletta.com/de/wetterschutz-frontverkleidungen/xt-fairing-terracycle.html

    Alleine der Fahrtwind nicht mehr so ab zu bekommen hat dafür gesorgt das ich weniger Sachen bei kalten Wetter anziehe. Würde immer nur den Kleinen nehmen der Behindert das ansteigen kaum und der Preis ist auch mehr als nur Fair dafür.

    mfg
    Mike

Maria Jeanne Dompierre - 25. Februar 2017 Reply

Danke für die Info, Eduard.
Praktisch sehen die Mützen ja aus, an das Design müsste ich mich gewöhnen. Aber diese integrierte Gesichtsmaske hätte ich liebend gerne vor Jahren gehabt, als ich noch meine 17 Kilomter Arbeitsweg radelte (ohne Motor auf dem Grasshopper). Damals hatte ich so eine Maske aus Windstoppermaterial, die aber an ihre Grenze kam. Das war im Winter echt eine Herausforderung.

Wegen der Links sind deine Kommentare erst nicht erschienen. Ich habe den zweiten Versuch gelöscht und den ersten manuell freigegeben.

Eduard J. Belser - 27. Februar 2017 Reply

Liebe Maria Jeanne, liebe BlogerInnen

Am Samstag war ich kurz unterwegs – es war saukalt – und habe ich mich noch um das Elektrovelo meiner Schwester mit Bosch-Antrieb gekümmert. Dabei müsste ich erstaunt fest stellen, dass die Ladesteckers nicht genormt sind. Obwohl beide Antriebe mit 36 Volt arbeiten, braucht jeder Akku sein markenspezivisches Ladegerät. Da hat die Branche wohl etwas verpasst! Dumm gelaufen!

Gestern waren es zwar meist bedeckt und es ging ein recht unangenehmer Wind, aber es war deutlich wärmer und ich habe nicht gefaulenzt. Ich bin mit meinem Gekko zügig losgefahren und habe die von mir obtimierte Aare-Route nach Solothurn angesteuert. Sie verläuft grösstenteils auf der nationalen Veloroute 8. In Luterbach bin ich abgebogen um dem Solothurner Fasnachtsgetümmel auszuweichen. Vorbei am Bad Attisholz bin ich zum Schloss Waldegg hochgefahren. Dieses wurde vom Schultheiss Johann Viktor I. de Besenval 1682 bis 1690 als Sommersitz erbaut und ist heute kantonales Museum. Die letzte Besitzerfamilie, die von Surys, haben dort noch ein Wohnrecht, das derzeit von einem Studienkollegen von mir wahrgenommen wird. Aber ich wollte Felix und Susan nicht stören.

Hinter dem Schloss bin ich auf die regionale Veloroute 50 Jurasüdfuss eingeschwenkt. Diese hat bis Wiedlisbach einige recht happige Anstiege und schöne Abfahrten abseits des Verkehrs. In Wiedlisbach habe ich etwas leichtes gesessen und das Akkukabel umgesteckt. Bis nach Hause sind zwischen 45 und 50 km zusammen gekommen, für die ich in der Unterstützungsstufe 3 und sehr flotter Fahrweise etwas mehr als eine Akkuladung verbraten habe. Es war toll– auch kein Muskelkater! Wenn das Wetter mitspielt, fahre ich übernächsten Samstag zum Einkaufen nach Solothurn und zurück. Vermutlich nehme ich trotz der recht kleinen Räder meinen Leggero Max mit.

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Eduard

Michael - 8. März 2017 Reply

Hallo Maria,

Was man nicht alles so tut wenn einem der „Drathesel“ fehlt *grins*
ADFC hin oder her na ja ich hab auch schon die eine oder andere Tour mitgemacht. Sicher auch mit dem inen oder anderem Lächeln im Gesicht, aber immer mit dem Respeckt vor allen Teilnehmern. Ich muß gestehen das war zu einer Zeit da wäre ich selbst den durchtrainiertem ADFC Profie noch rückwerts weg gefahren, Es war auf jeden Fall immer eine sehr lustige Aktion wo man viele Radbegeisterte Menschen getroffen hat.

Heute bin ich lieber allein unterwegs soweit es mein Beruf zuläst. So hab ich auch besser die Möglichkeit meinem Hobby der Fotografie nachzugehen. Jetzt ist aber erst mal Heimtrainer angesagt um überhaupt erst mal wieder etwas fiter zu werden denn mein Ziel ist ja ganz klar vor Augen. Bis es soweit ist werde ich mein Up sich noch ein paar Kilometer weit durch Deutschland fahren, so plane ich gerade eine Tour dur den Teuteburger Wald. Natürlich mit Fotodokumentation. Zum Glück bin ich ja Zeitlich unabhängig und muß mir nur Gedanken um die Streke machen…

Nun freue ich mich schon auf deine ersten Berichte uber eure Touren mit dem neuen Antrieb, die ich sicher ganz neidisch verschlingen werde

Lieben Gruß

Michael

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