Der schwerste Blog-Beitrag meines Lebens…

Vor genau einem Jahr standen Paul und ich fassungslos am Grab unseres Sohnes und Paul bettete seinen Erstgeborenen eigenhändig zur letzten Ruhe. Wir bestatteten Wotan in aller Zurückgezogenheit im Friedwald, am Fuße einer schönen Eiche. Dies war der Grund für meine „Winterpause“ im letzten Jahr. Die Trauer war überwältigend und leider wurde ich auch sehr krank, nach der Geburt gab es Komplikationen. Das Baby kam im zweiten Drittel der Schwangerschaft viel zu früh zur Welt, um leben zu können. Wir wussten, es würde gleich sterben. Paul und ich hielten in den schlimmsten Monaten der Trauer eng zusammen und waren sehr lieb und aufmerksam zueinander. Heute sehen wir, dass uns dieses Erlebnis eng zusammengeschweißt hat und schon im Sommer konnten wir auch wieder lachen und uns des Lebens erfreuen. Ich dachte damals, dass ich so etwas Schreckliches nicht noch mal durchstehen könnte und war froh, als die Traurigkeit überwunden war. Doch das Leben hatte andere Pläne für meine Familie. Nur ein Jahr später, am letzten Mittwoch, stand ich ähnlich fassungslos am Grab meines Vaters.   Der letzte Ausflug auf dem Liegedreirad Viele von euch kennen meine Eltern aus Beiträgen und Videos. Auf diesem Video, bei dem ich noch ein Trike von HP Velotechnik teste, sind wir auf unserem letzten Ausflug zu sehen.   Wir wussten das damals nicht. Es war wie eine Fügung, dass wir alle als Familie auf Trikes unterwegs waren, und mein Vater saß danach nie mehr auf seinem Scorpion. An jenem Tag fuhren wir über 50 Kilometer und hatten einen wunderschönen Tag. Mein Vater musste immer wieder Pausen einlegen, weil er Schmerzen in Rücken und Beinen hatte,... mehr lesen

Saftige Preiserhöhungen 2016

  Die Preise für ein Liege(drei)rad ist in dieser Saison deutlich gestiegen. Da kommen schnell einige hundert Euro mehr zusammen als noch im Vorjahr für das gleiche Produkt. Viele von uns fragen sich womit sich dieser Anstieg begründet? In diversen Internetkommentaren äußert mancher die gehässige Vermutung, die Hersteller hätten sich mehr oder weniger darauf geeinigt, sich mal so richtig die Taschen vollzustopfen. Kursschwankungen in der Währung und Materialverteuerungen bringen immer mal wieder Preisanstiege mit sich, aber so eine saftige Preiserhöhungen wie in diesem Jahr (immerhin bis zu 14 Prozent für manch Zubehör), lässt in der Liegerad-Gemeinschaft den ein oder die andere mit großen Fragezeichen auf der gerunzelten Stirn zurück.   Was ist da los? Ich habe bei den beiden Herstellern Hase Bikes und HP Velotechnik nachgefragt und beide haben mir bereitwillig Auskunft gegeben. Den Unmut, den ich bei vielen von euch über die Preiserhöhungen höre und lese, kam bei den Telefoninterviews von den Herstellern übrigens genauso zu mir rüber. Die Hersteller sind sehr unglücklich über die preisliche Entwicklung und sich sehr wohl bewusst darüber wie das bei uns KundInnen ankommt und was für eine Stimmung das kreiert.   Hase Bikes Der Hersteller aus Waltrop tut sich besonders schwer, die Preise 1:1 an seine KundInnen weiterzugeben. Insgesamt hätten sich ihre Liegedreiräder „nur“ um fünf bis sechs Prozent verteuert, was zu 99 Prozent dem Dollarkurs geschuldet sei, denn alle Produkte, die Hase Bikes kauft um seine Räder zusammenzustellen, bezahlen sie in Dollar auf dem internationalen Markt. Es gab zwar auch einen Anstieg bei den Rohstoffen wie z.B. beim Aluminium zu verzeichnen, aber der löst nicht so eine schmerzhafte Preisgestaltung aus.   Veränderte... mehr lesen

War ja klar, dass das passiert…

  Ich wünsche euch von Herzen ein frohes Neues Jahr und einen guten Start in 2016. Das alte Jahr habe ich mit ein paar kleineren Touren beschlossen, das Wetter war ja sehr mild und es regnete kaum. Auf unserer letzten Ausfahrt ließen Paul und ich uns allerdings von der strahlenden Sonne hinters Licht führen. Wir froren die letzten Kilometer auf der Heimfahrt entsetzlich, da war es gut, dass wir noch eine zusätzliche Fleecejacke dabei hatten. Kaum ging die Sonne unter, war der Schatten doch ganz schön frisch. Und so beendete ich das Fahrradjahr mit einer alten Gewohnheit, womit ich euch schon früher schon amüsiert habe. Fast zwei Jahre lang habe ich es geschafft! Und nun musste ich beim Durchwühlen meines Korbes feststellten, dass ich nur einen Handschuh finde!    Alles an einem Ort Als ich endlich so weit war, dass ich halbwegs anständige, anschaubare Körbe flechten konnte und mit meinem ersten schönen Exemplar stolz nach hause kam, nahm Paul ihn sofort in Beschlag und verkündete, dass er perfekt wäre für unser Fahrrad-Zubehör-Kleinkram. Diverse Mützen, Schals und unterschiedliche Handschuhe (dünne, für die Übergangszeit, Windstopper und ganz dicke) waren immer schon der Anlass für wilde Wühlereien in Schubladen, unterbrochen von Rufen „Hast du meine Windstopperhandschuhe gesehen?“ – Antwort- „Nein, nicht die; die roten, die passen besser…“ -Antwort- „Aber du hast sie doch als letztes in der Hand gehabt…?“, was unseren Start immer mehr verzögerte. Einer kramte angestrengt in einer von vier Fahrradtaschen, während der andere vier Mal die Treppe hoch und runterrannte, um die Schubladen zu durchforsten.   Nun also diente mein erster vorzeigbarer Korb als Behälter für all das, damit es... mehr lesen

Gebrauchtes Scorpion gekauft und selbst umgebaut

  Auch Gerold Heider hat ein Scorpion erstanden, wozu ich ihn beglückwünschen möchte. Er kaufte ein gebrauchtes und ist mit viel Herzblut und handwerklichem Geschick dabei, Fehler selbst zu beheben und das Liegedreirad zu optimieren. Bei mir kommen technische Details ja gerne etwas zu kurz und so freue ich mich besonders, dass Gerold seine Umbaumaßnahmen mit uns teilt.   Schneller guter Service ein Beitrag von Gerold Heider Vor ein paar Wochen habe ich mir einen gebrauchten Scorpion fs20 mit Rohloffnabe gekauft. Nach der ersten Probefahrt und anschließendem Reinigen des Rades fiel mir ein Schnitt am Hinterradreifen auf. Montiert war am Hinterrad Marathon Racer 20×1,5 Zoll. Den Reifen habe ich gegen einen Marathon Plus 20×1,75 Zoll ausgewechselt. Nach dem Einsetzen des Hinterrades mit neuem Reifen in die Schwinge musste ich aber feststellen, dass der Reifen beim Drehen, wegen des volumigeren Reifens und den Zylinderkopfschrauben, die im Schutzblech zur Befestigung verbaut waren, schliff. Die Lauffläche des Reifens drückte gegen die hohen Köpfe der beiden Schrauben.  Aber auch vom ganzen optischen Bild füllte der Reifen das Schutzblech komplett aus, kein Luftspalt mehr zu sehen! Zwischen dem Schutzblech und der Schwinge hat HP Velotechnik kleine zylinderförmige Kunststoffabstandhalter montiert. Der obere hat eine Höhe von ca. 15mm und der untere von ca. 10mm, der auch eingerissen war.   Per E-Mail habe ich bei HP Velotechnik gefragt, ob es kleinere Abstandhalter gibt zwischen den Schutzblech und der Schwinge, wenn ein größerer Reifen montiert wird. Herr Stabenow von HP Velotechnik hat mir kostenlos und schnell  zwei neue Abstandhalter + zwei Linsenkopfschrauben zukommen lassen! Begeistert vom Service habe ich den gleichen Umschlag von HP Velotechnik genommen, eine schöne Schoki reingelegt und an Herrn... mehr lesen

Test Scorpion Plus – mittlere Sitzhöhe

  Nach dem ganz hohen Scorpion Plus gab mir HP Velotechnik auch noch ein Scorpion Plus mit nach hause, auf dem man nicht so hoch sitzt. Eine Woche lang testete ich das flotte Liegedreirad und hatte mich am Ende fast verliebt.   Auf dem Weg zu meinen Eltern liegt Kriftel. Da bot es sich an, mein Testrad selbst abzuholen und da ich auch noch ein Scorpion fs 26 S-Pedelec ausprobieren wollte, brachte ich gleich zwei Schätze aus der Liegeradmanufaktur mit zu meinem Besuch.   Das S-Pedelec war ein Wunsch von Paul, da er dieses bis zu 45 km/h schnelle Gefährt ausgiebig im Alltag testen wollte – die ersten Eindrücke auf kurzen Strecken hatten ihn fasziniert. Ich freute mich auf schöne Ausflüge mit meinen Eltern und es wäre doch sehr schade gewesen, das S-Pedelec herumstehen zu lassen, so dass ich meinen Bruder spontan zu einer Trike-Tour einlud. Der nahm freudig an und war schon gespannt, denn das sollte seine Premiere auf einem Liegedreirad werden. Auf einer abgelegenen Straße wies ich ihn kurz ein. Als er drei Sekunden darauf schon nicht mehr zu sehen und nur noch das Echo seines Jauchzens zu hören war, zweifelte ich als fürsorgliche ältere Schwester ein wenig, ob das klug gewesen war.     Natürlich raste mein 27jähriger Bruder mit vollem Tempo die Straße hoch und runter, testete dabei aus wie kippstabil das Scorpion war, indem er wilde Schlangenlinien fuhr und lachte dabei vergnügt. Wie soll ich meine zwiespältigen Gefühle dabei beschreiben? Ich freute mich, dass er so viel Spaß hatte und hätte gleichzeitig gerne den Motor gedrosselt, weil mir bange wurde als der erste Reifen vom Boden abhob.... mehr lesen

Test Scorpion Plus – mit hohem Sitz

  Ich hatte das Scorpion Plus mit dem ganz hohen Sitz zum Test hier, denn das Konzept fand ich faszinierend und eine gelungene Alternative zum sportlichen Scorpion, bei dem man nur wenige Zentimeter über der Straße liegt. HP Velotechnik beschreibt das Liegedreirad Scorpion Plus als „Trike mit dem SUV-Gen“. SUV ist die Abkürzung für „Sport Utiliy Vehicle“, übersetzt Sport- und Nutzfahrzeug und beschreibt eine Geländelimousine. Das Fahrzeug ist also geländetauglich robust, schnittig sportlich und dabei sehr luxuriös ausgestattet.       Lieb gewonnene und bewährte Eigenschaften bleiben bei dieser Version des Scorpion erhalten. Es ist voll gefedert, auf Kofferraumgröße faltbar und der Sitz wie bisher mit einfachen Handgriffen abnehmbar. Mit dem ErgoMesh Sitz HS plus sitzt die Scorpion-Pilotin 57cm hoch. Das garantiert zum einen ein rückenschonendes Hinsitzen und Aufstehen und gleichzeitig einen guten Überblick im Straßenverkehr. Natürlich drängt sich die Frage auf, wie sich das Fahrverhalten bezüglich der Kippstabilität bei höherem Tempo und in Kurven gestaltet, dazu später mehr.   Das Scorpion Plus gibt es in drei verschiedenen Varianten: mit ganz hoher, mittlerer und niedriger Sitzhöhe  – und das in jeweils zwei Modellen, so dass man in Wahrheit zwischen sechs Versionen wählen kann. HP Velotechnik stellt auf seiner Website das Scorpion Plus in zwei unterschiedlichen Modellen vor. Das „Scorpion Plus 20“ und das „Scorpion Plus 26“.   Scorpion Plus 20 Mit dem kleinen Hinterrad wirkt das Scorpion Plus je nach Sitzhöhe, wie ein Rollstuhl. Ich merkte das im Alltag daran, wie andere Verkehrsteilnehmer, auch Fußgänger auf mich mit diesem Trike reagierten. Begutachten die Leute sonst mit großem Interesse mein Liegedreirad (Scorpion fs 20), warfen sie auf dieses Gefährt scheue Blicke, um dann schnell verlegen wegzusehen, wenn sich unsere... mehr lesen

HP Velotechnik bewegt was

Mobilität für Flüchtlinge dank zahlreicher Spenden-Räder von HP Velotechnik   Kriftel, 16. November 2015. „Wir haben vier Stunden ohne Unterbrechung geschraubt“: Daniel Pulvermüller, Mitgründer der Liegeradmanufaktur HP Velotechnik, zeigte sich höchst erfreut vom Ergebnis des Aufrufs„Fahrräder für Flüchtlinge“. In einer gemeinsamen Aktion hatten am Samstag das Familienzentrum Kriftel und der Arbeitskreis Flüchtlinge mit knapp einem Dutzend Mitarbeitern des Spezialradherstellerssowie des Hofheimer Fahrradhauses Freund ausgemusterte Zweiräder fit gemacht. „Sieben davon haben wir gleich vom Montageständer runter weitergegeben“, erzählte Tanja Seitz vom Familienzentrum. Wichtig sei, so Seitz weiter, die auch beim Flüchtlingskreis aktiv ist, dass die hergerichteten Räder nicht verschenkt würden. Vielmehr erwerben die Flüchtlinge sie für zehn Euro – verbunden mit der Aufforderung, damit sorgsam umzugehen. Die Velos seien schließlich für Menschen in dieser Situation die günstigste Möglichkeit, um mobil zu sein. Mit den Einnahmen finanziert das Familienzentrum weitere Unterstützungsmaßnahmen, beispielsweise indem es Fahrradschlösser kauft. Die Ersatzteile für das Instandsetzen spendete HP Velotechnik.   Dem vierstündigen Werkeln am Samstag war eine größere Sammelaktion voraus gegangen. Insgesamt 75 Räder waren zusammen gekommen. 15 hatte das Familienzentrum am Tag zuvor bei verschiedenen Adressen abgeholt, 15 weitere brachten Spender direkt zum Schrauber-Event in der Kapellenstraße.     In der Werkshalle von HP Velotechnik konnten sie sich gleich davon überzeugen, wie ihre Spende fachmännisch aufgearbeitet wurde. Die sieben sofort weiter gereichten Fahrzeuge gingen an zwei syrische und eine afghanische Familie. Die weiteren knapp 40, nun bereits reparierten Drahtesel dürften schon in Kürze Abnehmer finden: „Im Februar kommen 220 Flüchtlinge nach Kriftel“, berichtete Seitz, die sich im Namen der Hilfseinrichtungen nach den vier Stunden Einsatz für das ehrenamtliche Engagement der Fahrradprofis bedankte.     Die bisher noch nicht... mehr lesen

Ein neues Trike – ICE Adventure

Norbert fährt seit diesem Sommer ein ICE Adventure und pendelt damit zur Arbeit. Von mir ein lautes „Herzlichen Glückwunsch“ zu diesem tollen Liegedreirad! Es ist immer sehr aufregend, sich den lang ersehnten Traum vom eigenen Trike zu erfüllen.   Entscheidungsfindung und erste Eindrücke ein Beitrag von Norbert Johann   Seit 2010 kann ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit einem Zweirad fahren. Bis zum Frühjahr 2015 konnte ich mir einreden, dass ich das Radfahren auch überhaupt nicht vermisse. Dann habe ich den „Fehler“ gemacht und bin mit meiner Frau zur Spezi nach Germersheim gefahren. Dort habe ich ein AnthroTech Liegedreirad und ein ICE Adventure ausprobiert. Danach war für mich klar, dass es auf jeden Fall ein Trike werden soll, wenn ich es gesundheitlich hinbekomme.   Eine Freundin hatte mal ein Kettwiesel, welches für ihre Nutzung nicht optimal war. Heute fährt sie ein Scorpion von HP Velotechnik. Dieses durfte ich dann auch mal für längere Zeit fahren und habe das ohne Reue (Schmerzen etc.) getan. Danach wurde ein Termin bei einem Händler, der AnthroTech, ICE, Hase und HP Velotechnik zum Ausprobieren vorhält, ausgemacht. Das AnthroTech fiel direkt aus der Wahl, da wir nur einen Kleinwagen fahren und dieses Rad nicht faltbar ist. Beim Kettwiesel gab es auch das Problem, dass es nicht in den Wagen passte (Das wäre ab dem Modelljahr 2016 kein Problem mehr, weil Hase, für mich aber zu spät, einen tollen Klappmechanismus entwickelt hat). Nun musste ich mich nur noch zwischen Scorpion und Adventure entscheiden.   Komfortable Ausstattung Ich habe seit dem 23.07.2015 ein ICE Adventure mit 26 Zoll Hinterrad und Neodrive-Unterstützung. Der Vorderbau entspricht in der Breite dem... mehr lesen

HASE BIKES – meine Empfehlung

Etwas, das ich bisher noch nie gemacht habe: Heute möchte ich euch eine Empfehlung aussprechen. Hase Bikes hat einen sehr informativen und ansprechenden Blog, auf dem ich regelmäßig lese. Nun ist dort ein toller Artikel erschienen, den ich nur wärmstens empfehlen kann.   Viele von euch haben den sympathischen Designer Paolo Mesquita (dessen Vornamen ich bis jetzt immer falsch geschrieben hatte) in meiner Serie „Hase Bikes“ ins Herz geschlossen. Mehr über ihn gibt es im aktuellen Beitrag bei Hase Bikes zu erfahren und außerdem auch, welche Strategie Hase Bikes mit ihrer Produktlinie verfolgt. Das ist sehr spannend und gibt Einblicke in die Ideenwerkstatt der Waltroper. Eine wunderbare Lektüre für diesen schönen... mehr lesen

Knarzender Sitz

  Viele von uns kennen das: Der Sitz knarzt laut und ächzt bei jeder Kurbelumdrehung. Vor allem, wenn wir unser Gewicht bergauf in die Lehne stemmen, kann es ganz schön geräuschvoll werden. Mich nervt das natürlich total, denn wie du ja schon an anderer Stelle erfahren hast, mag ich es überhaupt nicht, wenn mein Liegedreirad unnötige Geräusche von sich gibt. Die Lösung ist so einfach, dass ich es nicht mal erwähnenswert gefunden hätte für einen Beitrag hier, aber da ich schon mehrfach darum gebeten worden war, möchte ich der Bitte von einigen von euch gerne nachkommen.   Nicht der Sitz Ich dachte immer, dass es daran liege, dass das Material meines Schalensitzes nachgibt, aber auf der Eurobike hat Daniel Pulvermüller das Geheimnis gelüftet. Dort traf ich auf einen begeisterten Zuschauer meines YouTube Kanals, der sich hilfesuchend an Herrn Pulvermüller gewandt hatte, weil sein Sitz so knarzt. Der Mitinhaber von HP Velotechnik erklärte uns, dass das Geräusch dadurch entsteht, wenn die beiden Metalle aufeinander reiben, wo der Sitz am Rahmen mit dem Schnellspanner fixiert wird. Also dort, wo das Teil, das aussieht wie eine Stimmgabel, mit der Platte am Schnellspanner angedrückt wird. Die Lösung besteht darin, diesen Berührungspunkt ein bisschen einzufetten – das war’s!     Liegedreirad als Medizin   HP Velotechnik machte mich auf ein lustiges Musikvideo aufmerksam, in dem die Trikes von ihnen auftauchen. Musikrichtungen gibt es ja unendlich viele und die Geschmäcker gehen da auseinander. Dennoch ist die Botschaft der Musiker schön, und ich kann den entschleunigenden Charakter des Liegedreiradfahrens als effektive Methode in unserer hektischen Zeit, voll... mehr lesen
Maria Jeanne Dompierre

Maria Jeanne Dompierre

„Liegeräder sind eine Minderheit in der Fahrradlandschaft. Als Frau auf einem Liegerad gehöre ich zu einer Randgruppe innerhalb einer Randgruppe.“
Maria Jeanne Dompierre ist dem Rausch des Liegerad-Fahrens verfallen und fährt in ihrer Freizeit überschaubare Touren. Sie genießt es, durch schöne Landschaften zu fahren und die Eindrücke der Umgebung auf sich wirken zu lassen.
Tempo, Kilometerzahlen und andere „Leistungen“ sind für sie nicht von Bedeutung.

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